Pressemitteilung: Stadt verliert vor Gericht – NPD und DIE RECHTE erstreiten Ratsgruppenstatus!

Schallende Ohrfeige für Oberbürgermeister Sierau und seinen städtischen Verwaltungsapparat: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat der gemeinsamen Ratsgruppe der nationalen Parteien NPD und DIE RECHTE Licht gegeben. Die Stadtratsmitglieder Axel Thieme (NPD) und Michael Brück (DIE RECHTE) hatten im September 2015 Klage eingereicht, nachdem sich die Stadtverwaltung geweigert hatte, die Ratsgruppe anzuerkennen – obwohl Schnittmengen zwischen beiden Parteien unverkennbar sind und sich insbesondere auch im Rahmen der parlamentarischen Tätigkeit zeigen. Während das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen im Dezember 2015 einen Eilantrag auf Festsetzung des Gruppenstatus zunächst zurückwies, sorgte das Oberverwaltunsgericht in Münster jetzt für Klarheit und stellte – rechtskräftig – fest, dass NPD und DIE RECHTE eine Ratsgruppe bilden.

Beide Parteien äußern sich zu der Entscheidung mit einer gemeinsamen Stellungnahme:

Späte Gerechtigkeit ist wohl der richtige Ausdruck, mit dem die Schikanen der Dortmunder Stadtverwaltung gegen heimatbewusste Ratsmitglieder einen Dämpfer bekommen haben. Nach knapp zwei Jahren, in denen versucht wurde, das gemeinsame Wirken von NPD und DIE RECHTE als Ratsgruppe durch bürokratische Tricksereien, sowie realitätsferne Rechtsauslegungen zu behindern, hat das Oberverwaltungsgericht Münster diesem Treiben ein vorläufiges Ende bereitet und mit Entscheidung vom 25. Februar 2016 entschieden, dass dem parlamentarischen Zusammenschluss von NPD und DIE RECHTE der Gruppenstatus zustehen. Neben Finanzmitteln, mit denen die Ratsarbeit weiter optimiert werden kann, stehen der Gruppe auch Sitze in mehreren Ausschüssen, sowie Räumlichkeiten im Rathaus oder einem anderen städtischen Gebäude, zu. Auch der Versuch, mittels Sitzordnung im Stadtrat Politik gegen Nationalisten zu betreiben, ist gescheitert: Zukünftig dürfen die Vertreter von NPD und DIE RECHTE, wie im Übrigen auch jene aller anderen Parteien, nebeneinander sitzen und können dadurch auch miteinander kommunizieren – bisher wurde sogar durch eine räumliche Trennung versucht, die konstruktive Arbeit der Ratsopposition zu sabotieren.

Gegen die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts stehen der Stadt Dortmund keine weiteren Rechtsmittel zu. Weiterhin anhängig ist zudem ein Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, in dem noch einmal in der Hauptsache zu entscheiden sein wird, ob die gemeinsame Gruppe besteht, was jedoch angesichts der zahlreichen Belege für eine gemeinsame, parlamentarische Zusammenarbeit mittlerweile von niemandem ernsthaft bezweifelt werden dürfte.

Gestärkt aus den Repressionsversuchen der Stadtverwaltung, schöpft die rechte Ratsgruppe neue Kraft und ist hochmotiviert den etablierten Parteien weiterhin entgegenzutreten und gegen ihre Überfremdungspolitik aufzustehen. Dafür steht zukünftig auch ein kompetenter Mitarbeiterstab zur Verfügung, der ebenfalls dafür Sorgen wird, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und seinen Genossen schlaflose Nächte zu bereiten!

Dortmund, den 25. Februar 2016

NPD im Rat der Stadt Dortmund: [email protected]
Die Rechte im Rat der Stadt Dortmund: [email protected]

14 Kommentare to “Pressemitteilung: Stadt verliert vor Gericht – NPD und DIE RECHTE erstreiten Ratsgruppenstatus!”

  1. Stahlfaust

    Feb 25. 2016

    „sowie Räumlichkeiten im Rathaus oder einem anderen städtischen Gebäude“

    Hört sich ja gut an, wird es dann auch Öffnungs-/Besuchszeiten für Bürgersprechstunden o.ä. geben?

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  2. Volkssturm18

    Feb 25. 2016

    War doch klar wie Kloßbrühe, dass Ihr gewinnt. Sierau ist einfach nur peinlich in seinem Bemühen, Euch Steine in den Weg zu legen.

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  3. Sonja

    Feb 25. 2016

    „auch Sitze in mehreren Ausschüssen“

    Das dürfte interessant werden. In den Ausschüssen legen die Blockparteien bekanntlich eine besonders „innovative“ Arbeitsweise an den Tag, was die Zusammenarbeit zwischen Regierung und der angeblichen Opposition angeht (NPD und DIE RECHTE mal ausgenommen).

    Ich hoffe, die Öffentlichkeit wird nun über diese Arbeitsweise in den Ausschüssen informiert.

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  4. NPD KV UNNA / HAMM

    Feb 25. 2016

    Das wird Ihnen gut tun. Besser Sie erhalten die „Mäuse“ als die anderen. Glückwunsch. Die Idee ist also nicht schlecht gewesen.

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  5. Braunfuchs

    Feb 26. 2016

    Das die Entscheidung des OVG so ausgefallen ist, war aber zu erwarten! NPD und Die Rechte haben erkennbar gemeinsame Ziele und grosse Schnittmengen und arbeiten im Rat der Stadt Dortmund auch erkennbar eng zusammen. Was daran gegen einen „Gruppenstatus“ sprechen sollte, das kann auch nur mit der Logik der Sozen oder der Logik für Bekloppte erklärt werden!

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  6. Einheimischer

    Feb 26. 2016

    In your face, ihr Vollspinner! Endlich mal GeRECHTigkeit.

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  7. NPD Warendorf

    Feb 26. 2016

    Die Gerechtigkeit hat in diesem Punkt gesiegt. Hoffen wir, das man diese auch in Karlsruhe wiederfindet.

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  8. Lolo

    Feb 27. 2016

    Oohhhh da wird sich Ulli jetzt aber ärgern

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  9. Bilirubin ;)

    Feb 27. 2016

    Gratulation!

    Wie Lange scheint auch Sierau abseits der Realität zu leben. Beide versuchen offensichtlich, die Gesetze – insbesondere das Grundgesetz – so auszulegen wie sie es möchten.

    Beide Prozesshansel sollten sich damit abfinden, dass Die Rechte und die NPD gewählte Parteien sind und gleiche Rechte haben wie SPD, CDU und Grüne.

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  10. Gemulu

    Feb 28. 2016

    Herzlichen Glückwunsch zum Sieg! Ich freue mich für DIE RECHTE und über die langen Gesichter der roten Genossen. Diesem „Herrn“ – wie heißt der noch – Dingskirchen oder irgendwie wünsche ich viele schlaflose Nächte oder wahlweise Alpträume.

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