Hauptfriedhof: 60 Nationalisten prägen städtisches Gedenken am Volkstrauertag

Anlässlich des Volkstrauertages lädt die Stadt Dortmund jährlich zu einer Gedenkveranstaltung am Kriegerehrenmal auf dem Hauptfriedhof ein: Ursprünglich als würdige Erinnerung an die Gefallenen unseres Volkes, insbesondere die Toten der beiden Weltkriege, gedacht, entwickelt sich die Veranstaltung in den vergangenen Jahren zunehmend zu einer Hetzveranstaltung gegen jedes positive Heimatbewusstsein. Dennoch – oder gerade deshalb – finden sich jährlich nationale Deutsche bei dieser Veranstaltung ein, um den vaterlandslosen Gesellen Nationalstolz entgegenzusetzen und den würdigen Rahmen zu bewahren. Am 13. November 2016 dominierten die Nationalisten erstmals auch teilnehmermäßig die Veranstaltung: Rund zwei Drittel der etwa hundert Anwesenden setzten sich aus ihnen zusammen. Neben etwa zwei Dutzend Bürgern älterer Semester, waren zudem eine „Ehrenwache“ der Bundeswehr, sowie mehrere Vertreter der Stadtverwaltung, u.a. Bürgermeisterin Birgit Jörder (SPD), anwesend. Wieviel Stellenwert diese Politiker der Veranstaltung jedoch beimessen, wird an dem Umstand deutlich, dass seit Jahren ein immer weiter verkürztes Programm geboten wird – wo einst ein Männerchor nebst Kapelle standen, sitzen heute beispielsweise noch eine Hand voll Musikanten. Und selbst die obligatorische Schulklasse wurde in diesem Jahr auf wenige Abgesandte reduziert.


Jörder (im Vordergrund) vor zahlreichen Nationalisten (im Hintergrund)

“Sogenannte Patrioten sind eine besondere Zumutung“

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rede der Bürgermeisterin Jörder, die es einmal mehr schaffte, den Hintergrund des Volkstrauertages auszuklammern und ihren etwa zehnminütigen Wortbeitrag zu politischer Stimmungsmache nutzte, wobei sowohl die US-Präsidentenwahl thematisiert, als auch zum „Kampf gegen Rechts“ aufgerufen wurde. Negativer Höhepunkt des Wortbeitrages war die Behauptung, „An einem Gedenktag wie diesem sind sogenannte Patrioten eine besondere Zumutung“, was einen verbalen Angriff auf weite Teile der Bevölkerung darstellt, selbst an der Mitgliederbasis der CDU sehen sich viele Menschen als Patrioten und auch in der Bundeswehr findet sich häufig, trotz allen Umerziehungsversuchen, eine patriotische Grundeinstellung. Umso brüskierender müssen die anwesenden Bundeswehrsoldaten Jörders Beitrag empfunden haben, folgten aber selbstredend der Anweisung, nach Ende ihrer Rede abzurücken, um Bilder zu vermeiden, auf denen Nationalisten vor den Vertretern der Bundeswehr ihre Rosen niederlegen.


Als Zeichen der ehrenvollen Andacht wurden Rosen niedergelegt

Nationale Ehrenwache gibt Gedenken würdigen Charakter

Während in den vergangenen Jahren die Bundeswehr abrückte, ehe Bürger und Nationalisten würdevoll Andacht hielten und ihre mitgebrachten Rosen niederlegten, ergab sich 2016 eine Programmänderung: Auf den Abzug der Bundeswehr folgte eine nationale Ehrenwache, die sich mit Fackeln und der schwarz-weiß-roten Fahne des Kaiserreiches, für die unsere Vorfahren seit 1870 in den Kampf für die Heimat zogen, am Kriegerehrenmal positionierte und somit den Gedenken einen würdigen Rahmen für ihre Andacht bot. Wenn staatliche Organe eine würdige Erinnerung an die Toten unseres Volkes mit den Füßen treten, bleibt es dem Volk selbst vorbehalten, für diese Erinnerung einzutreten. Selbstredend verhielten sich alle anwesenden Nationalisten diszipliniert, zu etwaigen Störungen des Gedenkens kam es ebensowenig, wie zu Zwischenfällen sonstiger Natur. Positiv bleibt auch anzumerken, dass sich die Übrigen Teilnehmer entweder mit der Anwesenheit der Nationalisten abgefunden haben oder diese sogar explizit begrüßen, weshalb Pöbeleien oder ähnliche Vorfälle, die dem Gedenken einen unwürdigen Charakter geben würden, ausblieben. Auch die anwesenden Polizeibeamten verhielten sich dem Anlass angemessen* und begleiteten die Veranstaltung nicht mit einem überzogenen Aufgebot, welches den Inhalt in den Hintergrund rücken ließe. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die nationale Opposition dem städtischen Gedenken am Volkstrauertag 2016 den Rahmen gegeben hat, den es eigentlich von alleine haben müsste.


Nach Abzug der BW-Ehrenwache gaben Nationalisten dem Gedenken würdigen Charakter


Ehrenvolles Gedenken statt Anpassung an den Zeitgeist!

Tot ist nur, wer vergessen wird:
Für eine würdevolle Gedenkkultur und die Erinnerung an unsere Ahnen!

*einem Polizeibeamten, der über Funk durchgab, dass „die Rechten“ jetzt die Reichkriegsflagge zeigen würden, sei an dieser Stelle jedoch geschichtliche Nachhilfe über die Bedeutung der schwarz-weiß-roten Fahne vorgeschlagen.

7 Kommentare to “Hauptfriedhof: 60 Nationalisten prägen städtisches Gedenken am Volkstrauertag”

  1. kameradin

    Nov 13. 2016

    Ist das bei den Polizeibeamten oder dem einen,immer noch nicht angekommen,das das eine Schwarz-Weiß-Rote Fahne ist,keine Reichskriegsflagge.Alle die nicht mitkommen konnten wie ich auch.Danke euch für die Ehre die ihr den Gefallenen am Kriegerdenkmal gegeben habt,in unser Aller Namen!
    Ich glaube jeder hat in Gedanken die Namen der Gefallenen mitgerufen.Zu Lande,zu Wasser und in der Luft- ‚wir stehen für euch hier‘.

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  2. kameradin

    Nov 13. 2016

    Für ein Ehrendes Gedenken.

    Zu Land-zu Wasser-In der Luft waren wir für ‚euch hier‘.
    Ihr für uns,wir für euch.

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  3. Volkssturm18

    Nov 13. 2016

    Deutschland.

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  4. unnar

    Nov 13. 2016

    Hier!!!

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  5. Gemulu

    Nov 16. 2016

    vaterlandslosen Gesellen Jawohl, so isses.

    einem Polizeibeamten, der über Funk durchgab, dass „die Rechten“ jetzt die Reichkriegsflagge zeigen würden

    Da kann ich nur Dieter Nuhr zitieren:

    „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten“

    Das sollte vielleicht überhaupt das neue Motto der Dortmunder „Polizei“ werden.

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  6. Gemulu

    Nov 16. 2016

    Ansonsten war das natürliche eine schöne Gestaltung dieses Gedenkens durch die Dortmunder RECHTE.

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