Einbrüche: Ermittlungskommission „Belgrad“ meldet weitere Festnahmen

„In einem Großverfahren gegen eine Bande von überörtlich agierenden Wohnungseinbrechern ist es der Dortmunder Ermittlungskommission ‚Belgrad‘ gelungen, mehrere Tatverdächtige dingfest zu machen. Nachdem bereits im August 2016 ein Tatverdächtiger festgenommen werden konnte, folgten in der Zeit zwischen dem 8. und 11. November drei weitere Festnahmen. Gegen alle mutmaßlichen Täter wurde bereits Haftbefehl erlassen“, meldet die Dortmunder Polizei auf ihrem Presseportal und kann damit immerhin einen kleinen Erfolg im Kampf gegen die ausufernden Wohnungseinbrüche präsentieren. Politisch korrekt, wird zwar die Herkunft der Festgenommenen verschwiegen, bereits der Name der Ermittlungskommission, benannt nach der serbischen Hauptstadt Belgrad, lässt jedoch erahnen, wo einmal mehr nach den Verdächtigen zu suchen war: In organisierten, osteuropäischen Diebesbanden.

Über 1000 Asservate suchen ihren Besitzer

Welches Ausmaß die Ermittlungen – und die Verbrechen der Bande – angenommen haben, wird bei einem Blick auf die beschlagnahmten Gegenstände deutlich: Über 1000 Asservate stellte die Polizei im Rahmen des Verfahrens sicher, ein Großteil davon kann bis heute nicht zugeordnet werden und wird nun im Internet veröffentlicht, um die regulären Eigentümer zu finden. Wer in der Vergangenheit Opfer eines Einbruchs geworden ist, hat durchaus eine realistische Möglichkeit, gestohlene Artikel, insbesondere Schmuck und Elektronikartikel, bei dieser Auflistung zu finden. Offenbar scheinen sich unter die Veröffentlichungen jedoch auch einige Prepaidkarten und sogenannte „Wegwerf-Handys“ der Tatverdächtigen geschlichen zu haben, die – mutmaßlich – fälschlicherweise als Asservate ausgegeben werden, tatsächlich aber eher ein Beweismittel im Rahmen des Ermittlungsverfahrens sind. Für einige Opfer der Einbrecherbande „Belgrad“ könnte der Diebstahl dennoch ein glückliches Ende nehmen, vorausgesetzt, entsprechende Eigentumsnachweise können gegenüber der Polizei erbracht werden.

Ein Kommentar to “Einbrüche: Ermittlungskommission „Belgrad“ meldet weitere Festnahmen”

  1. Stefan Stolze

    Jan 10. 2017

    Als Jugo Hugo darf man doch so etwas ! Alle geschädigten müssen sich doch freuen , weil es doch so ein reifes Handeln der Gäste ist . Mal sehen ob sich einige Justiz tätigen schon eingeschüchtert wurden und somit alle Beschuldigten laufen gelassen werden

    Reply to this comment

Hinterlasse einen Kommentar