TU Dortmund: Diskussion mit AfD vor Beginn beendet / Linke wollten rechte Teilnahme nicht akzeptieren

Seit Tagen hatten linksextreme Kreise Dortmunds gegen eine Podiumsdiskussion mobil gemacht, an der Kandidaten von SPD, CDU, Grünen, FDP und eben auch der AfD, teilnehmen sollten. Wie üblich, sollte jede kritische Auseinandersetzung mit anderen Meinungen unterbunden werden, weshalb die Veranstalter zunächst im Vorfeld (erfolglos) unter Druck gesetzt wurde, die AfD auszuladen und anschließend, nachdem der Ausladungsforderung eine Absage erteilt wurde, zur Störung der Diskussion mit den verhassten Rechtspopulisten aufgerufen wurde. Letztendlich fanden sich am Donnerstagabend (2. Januar 2017) etwa 200 Personen vor dem Hörsaal 1 in der Emil-Figge-Straße 50 auf dem Campus der TU Dortmund ein, um der Diskussionsveranstaltung beizuwohnen. Neben Vertretern linker Gruppen, welche die Veranstaltung sabotieren wollten, waren einige, politisch interessierte Studenten, sowie eine Abordnung des AfD-Kreisvorstandes Dortmund vertreten – außerdem rund 30 Anhänger der nationalen Oppositionspartei DIE RECHTE, welche der Podiumsdiskussion beiwohnen wollten, um inhaltlich und auf den Rängen ein Gegengewicht zu den stadtweit herangekarrten Antifaschisten zu schaffen, die erwartungsgemäß jede abweichende Meinung niederbrüllen würden.

Zwischen Überforderung und einem konsequenten Umgang mit linken Störern

Das Erscheinen der rechten Aktivisten sorgte zunächst für Panik unter den Veranstaltern, genauer gesagt dem sogenannten „Autonomen Schwulenreferat (ASR)“, einer universitären Untergliederung, die in CSD-Manier Propaganda an der Bildungseinrichtung machen soll. Nachdem jedoch Gespräche zwischen den Veranstaltern, dem Sicherheitsdienst und Aktivisten von DIE RECHTE stattfanden, bei denen zwar deutlich gemacht wurde, dass dem ASR als Lobbyvertretung prinzipiell ablehnend gegenübergestanden wird (und es ohnehin nicht Auftrag einer Universität sein sollte, jeder politischen oder sexuellen Minderheit eigene Vertretungen zu schaffen), jedoch eine Störung der Veranstaltung nicht beabsichtigt sei, wurde vereinbart, eine Sitzreihe für die Nationalisten freizuhalten, immerhin handele es sich um eine öffentliche Versammlung, an der jedermann und jede Gesinnung teilnehmen könne. Zugegebenermaßen, eine überraschend neutrale Haltung des ASR, welche im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre, da gerade Homosexuellenvertretungen häufig als Bollwerk im „Kampf gegen Rechts“ instrumentalisiert werden.


Kurz wurde es hektisch, der Sicherheitsdienst hatte die Situation aber schnell im Griff

Während die Nationalisten auf den Einlass warteten, kam es immer wieder zu Provokationen panisch aufgeschreckter Antifaschisten, die nicht verkraften konnten, dass politisch Andersdenkende an „ihrer“ Uni eine Veranstaltung besuchen wollen. Kurzfristig hektisch wurde es, als einige Linksextremisten rechte Besucher bedrängten, dieses Handgemenge war jedoch schnell beruhigt und auch der anwesende Sicherheitsdienst ging in dieser Situation konsequent gegen linke Störer vor, zwei Personen wurden „an die frische Luft“ befördert. Die aufgeheizte Situation führte jedoch zu einer Verzögerung der Veranstaltung, der Hausrechtsinhaber war sich offenbar nicht sicher, wie eine Platzierung der verschiedensten, politischen Lager in dem Hörsaal möglich wäre, ohne, dass es zu Reibereien kommen könnte. Auch die Polizei schien die Versammlung durch das Erscheinen der Rechten mit größerem Interesse zu verfolgen: Während anfangs kein einziger Polizist anwesend war, obwohl zu befürchten gewesen wäre, dass es zu Übergriffen auf die AfD-Vertreter kommt, änderte sich dies mit Erscheinen der 30, überwiegend jungen, Nationalisten schlagartig, sogar Teile der Dortmunder Einsatzhundertschaft wurden eilig an die Uni beordert und positionierten sich u.a. vor dem Hörsaal 1.


Nationale Aktivisten warten vor dem Hörsaal 1 auf Einlass

Verzögerte Einlass, (nicht) freigehaltene Sitze und eine konsequente Absage

Letztendlich erfolgte der Einlass zur Veranstaltung mit rund einer Stunde Verspätung und war erst gegen 20.15 Uhr (angepeilter Beginn war 19.00 Uhr) abgeschlossen – mit Ausnahme der Nationalisten, für die Sitzplätze reserviert worden waren, die der Ordnungsdienst freihalten wurde. Wenig überraschend, setzten sich jedoch Linksextremisten auf diese freien Plätze und ignorierten auch die Aufforderung des Sicherheitsdienstes, die Sitze zu verlassen. Statt sich an die Gepflogenheiten einer Diskussion anzupassen, skandierten die Linksextremisten- wie zuvor angekündigt – Parolen und zeigten Schilder, um die Podiumsdiskussion mit der AfD zu verhindern. Dieses Verhalten wäre aber nicht mehr nötig gewesen, denn der ASR forderte die linken Sitzblockierer zunächst auf, ihre Plätze für die Rechten Platzinhaber zu räumen. Wenig überraschend, wurde diese Aufforderung ignoriert und stellte den Veranstalter vor die Alternative, entweder (wahrscheinlich unter Herbeiziehung der Polizei) die Sitzreihe zu räumen oder den Ausschluss bestimmter Personengruppen, welcher mit der Besetzung faktisch erreicht werden sollte, zu akzeptieren. Konsequenterweise beendete der Veranstalter deshalb die Diskussionsveranstaltung, bevor sie überhaupt begonnen hatte und zog damit die Reißleine eines (erwartungsgemäß) chaotischen Abends. Zurück bleiben einige politisch interessierte Studenten und Gäste, die als Erinnerung nach Hause mitgenommen haben dürften, dass sich die linke Szene Dortmunds, von der SPD über die Linkspartei, bis hin zu autonomen Antifagruppen, vor der inhaltlichen Auseinandersetzung mit einem AfD-Podiumsgast und dreißig rechten Zuschauern so sehr fürchtet, dass jeder Diskurs unterbunden wird. Eine bessere Werbung hätten die antideutschen Zeitgenossen für die AfD kaum machen können und auch DIE RECHTE dürfte sich für die Aufmerksamkeit dankbar zeigen, die ein weiteres Armutszeugnis für linke Diskussionskultur ist.

Positiv festzuhalten bleibt, dass die Veranstalter gradlinig geblieben sind und sich nicht von linken Meinungszensoren haben vorschreiben lassen, wer auf ihrer Veranstaltung ein Rede- und Besuchsrecht genießt. Auch die Zahl der erschienen Linksextremisten blieb hinter deren eigenen Erwartungen zurück, insbesondere verglichen mit anderen Universitäten der Bundesrepublik, fiel der Zulauf durchaus mager aus. Der chaotische Ablauf des Abends wäre jedoch einkalkulierbar gewesen und hätte durch ein frühzeitiges, konsequentes Durchgreifen – auch unter vorherigem Zurückgreifen auf die Polizei zur Durchsetzung des Hausrechtes – anders verlaufen können. Trotzdem (oder gerade deshalb) dürften sich die linken Diskussionsblockierer keinen Gefallen mit ihrem Verhalten getan haben und es bleibt mit Spannung abzuwarten, ob noch weitere, ähnlich geartete Veranstaltungen an der TU Dortmund folgen sollen, bei denen die Lehren aus dem 2. Februar 2017 gezogen und berücksichtigt werden. Mit der Partei DIE RECHTE wird zumindest auch zukünftig zu rechnen sein – auch, vielleicht sogar gerade, an der Universität unserer Stadt!

9 Kommentare to “TU Dortmund: Diskussion mit AfD vor Beginn beendet / Linke wollten rechte Teilnahme nicht akzeptieren”

  1. Gemulu

    Feb 03. 2017

    Ich freue mich, daß DIE RECHTE nun so vielseitig interessiert ist und sogar in die Kirche und ins Schwulenreferat geht. Weiter so! Ich danke für Ihr zahlreiches Erscheinen.

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  2. Gemulu

    Feb 03. 2017

    Ich finde es befremdlich, wie verstört linke und pseudoliberale Leute immer wieder reagieren, wenn friedliche Nationalisten auch nur erscheinen. Das ist doch keine normales, gesundes Verhalten!

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  3. Wielangenoch

    Feb 03. 2017

    naja,die öffentlichen Medien lassen die Beschuldigten stören Personen unbenannt,weil keine „Nazi“ schuld waren.

    Die Anhänger beider politischer Lager sollten deswegen getrennt voneinander im Hörsaal sitzen, reservierte Plätze standen bereits bereit. Hierzu kam es jedoch nicht. Ein Großteil der anwesenden Personen, etwa 200 Zuhörer, blockierte den gesamten Sitzplatzbereich. Die geplante Diskussion wurde daraufhin abgebrochen
    Grund für die linken Proteste war laut WDR, dass auch ein AfD-Mitglied zur Diskussion eingeladen war – neben Vertretern der Parteien CDU, SPD, Die Grüne und Die Linke. Rund 50 Mitglieder der Antifa seien daraufhin mit Protestplakaten an der TU erschienen. Auch zwei Dutzend Neonazis seien vor Ort gewesen.

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  4. Stefan Stolze

    Feb 03. 2017

    Das Schmarotzertum
    an der sogenannten TU Dortmund ist nicht mehr akzeptabel . Jeder oder Jede der oder die es wagt sich von den Menschen durchfüttern zu lassen , sollten es unterlassen auch noch mehr zu wollen . Ich rufe alle Schmarotzenden , die immerhin 13000 Euro pro Kopf im Monat kosten , dazu auf produktive Mitglieder des Volkes zu werden . Geht einer Beschäftigung nach , zahlt mal selber Steuern . Lasst die Menschen in Frieden , die für euch mitarbeiten müssen . Außerdem ist es Ausländerfeindlich , Gelder zu verbrauchen die besser für eure Gäste auszugeben sind .

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    • Postfaktisch ist irgendwie Geil...

      Mrz 14. 2017

      Geil! aber wenn wir beim veralgemeiner sind… wer sagt mir das du arbeitest? Und was kostest du den Staat jeden Tag? Bestimmt 39.000 pro kopf pro Monat? Leb weiter in deiner bildungsfernen Traumwelt und Arbeite weiter für mich. Sollange du deine Thesen nicht mit Fakten belegen kannst ( undabhängig erhoben) gehört dein gelaber in irgendeinen Hinterhof

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  5. Hinweis

    Feb 04. 2017

    Der Bandemann übertreibt wieder in der Zeitung mit seiner einseitigen Berichterstattung und hält es für richtig, abweichende Meinungen von Diskussionen fernzuhalten. Wie kann so einer für ein Nachrichtenblatt arbeiten??

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  6. Janine

    Feb 04. 2017

    „kam es immer wieder zu Provokationen panisch aufgeschreckter Antifaschisten, die nicht verkraften konnten, dass politisch Andersdenkende an „ihrer“ Uni eine Veranstaltung besuchen wollen. „

    Verständlich, schließlich mussten sich die Linken bei den überwiegend linken Professoren vorbeugend einschmeicheln. Eine schlechte Klausur ist schnell geschrieben und da ist es gut wenn man eine „antifaschistische Heldentat“ in der Hinterhand hat…

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  7. Adebar

    Feb 05. 2017

    Auf „Endstation Rechts“ findet ihr zwei Videos aus dem Hörsaal dazu, über den Inhalt kann ich nichts sagen, da ich gerade unterwegs bin und nicht mehr soviel Volumen auf meinen mobilen Handfunkgerät habe

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  1. TU Dortmund: Auch Junge Union und FDP-Jugend verurteilen linksextreme Störungen! – DIE RECHTE - 06. Februar 2017

    […] Schwulenreferat (ASR)“ als Veranstalter letztendlich zur Absage der Podiumsdiskussion gezwungen (das „DortmundEcho“ berichtete). Während die lokalen Medien – allen voran die linken Internetportal „Ruhr Nachrichten“ und […]

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