Mordversuch aus besetztem Haus: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Linksextremisten nach 2 ½ Jahren ein!

Am 23. August 2014, vor rund zweieinhalb Jahren, warfen Linksextremisten von einem über 16 Meter hohen Kirchturm mehrere Gehwegplatten und Steine auf Anhänger der Partei DIE RECHTE, sowie begleitende Polizeibeamte, die sich vor der besetzten Kirche in der Enscheder Straße 15 am Borsigplatz versammelt hatten (das „DortmundEcho“ berichtete). Während die Polizeiführung vor Ort einmal mehr das „linke Auge“ zudrückte und auf einen Zugriff am Tattag verzichtete, brauchte die Staatsanwaltschaft seinerzeit knapp eine Woche, um das Werfen von Gehwegplatten auf ungeschützte Personen von einem Kirchturm herab als versuchten Mord einzustufen und die entsprechenden Ermittlungen einzuleiten, u.a. wurde das besetzte Haus sechs Tage später gestürmt und die Besetzer erkennungsdienstlich behandelt. Seither wurde versucht, den einzelnen Personen einen Tatbeitrag zuzuordnen – offenbar vergebens, mit Verfügung vom 3. März 2017, hat die Staatsanwaltschaft Dortmund die Ermittlungen (vorläufig) eingestellt, da keinem der vier Tatverdächtigen das Handeln nachzuweisen sei. Letztendlich rächen sich die Fehler der Polizisten vor Ort, die auf eine Durchsuchung des Hauses verzichteten und somit zur Flucht der Täter beitrugen.

Hauptverdächtige ist Postdoktorand an der Stanford-Universität

Von Anfang an konzentrierten sich die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen vor allem auf Jessica D., die ursprünglich aus Essen stammt und zeitweilig an der Universität Duisburg-Essen als studentische Hilftskraft angestellt war. Mittlerweile hat D. ihr Studium beendet und arbeitet, nach ihrer Promotion, an einem umwelt-biologischen Projekt an der berühmten Stanford-Universität in den USA mit. ( siehe hierzu 1 und 2) Wie sich diese Karriereplanungen mit einer Aktivität in der linksextremen Szene vereinbaren lassen, dürfte wohl ein Geheimnis von Frau D. sein – immerhin bleibt ihr ein Prozess wegen „versuchten Mordes“ erspart. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass sich D. zum Zeitpunkt der Steinplattenwürfe in der besetzten Kirche aufgehalten hat, außerdem trug sie am Tag der Durchsuchung Kleidung, „wie sie auch Personen trugen, die kurz nach der Tat auf dem Dach waren“. Auch ein Gutachten des LKA NRW ergab, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass es sich bei der vermummten Person auf dem Dach und Frau D. „um ein und dieselbe Person“ handele. Letztendlich reichten der Staatsanwaltschaft diese Ermittlungsergebnisse jedoch nicht für eine Anklageerhebung gegen D., die im Übrigen ihre Aussage während des Ermittlungsverfahrens verweigerte.

Linksextremist brüstete sich gegenüber V-Leuten mit Steinplattenwürfen

Auch das Ermittlungsverfahren gegen den Linksextremisten W. wurde eingestellt, obwohl sich dieser gegenüber zwei „Informanten“ der Polizei / des Innenministeriums mit der Tat gebrüstet hätte. Seine DNA konnte jedoch, ebenso wie die der Beschuldigten D., nicht an den Steinplatten nachgewiesen werden, außerdem will die Staatsanwaltschaft nicht ausschließen, „dass der Beschuldigte lediglich geprahlt“ habe. Ebenfalls eingestellt wurden die Ermittlungen gegen den Beschuldigten P., der zusammen mit D. und W. beim Zugriff der Polizei kontrolliert worden war und ebenfalls Kleidung trug, die den Personen auf dem Dach glich: Angeblich hätte K. in Begleitung zweier weiterer Linksextremisten an jenem Tag lediglich vor der Kirche gesessen und wäre zum Zeitpunkt der Steinplattenwürfe nicht im Gebäudeinneren gewesen, bestätigen zwei Bekannte von ihm. Auch der Verdacht gegen einen vierten Beschuldigten R. ließ sich offenbar nicht belegen, dieser war auf Fahndungsplakaten von einem Zeugen wiedererkannt worden – der Beschuldigte will an dem Tag jedoch ein Fußballspiel geschaut haben und die Staatsanwaltschaft ließ sich damit zufriedenstellen, dass dieser „detaillierte Angaben zu dem Spiel“ machen konnte.

Letztendlich war absehbar, dass die Ermittlungen ohne Ergebnis verlaufen, wenngleich durchaus noch eine Resthoffnung bestand, beispielsweise im Rahmen der DNA-Auswertung einen Treffer zu erlangen. Die Möglichkeit, ein Kapitalverbrechen aufzuklären, wurde am 23. August 2014 durch die Polizeieinsatzleitung vertan – obwohl es seinerzeit nur einem glücklichen Zufall zu verdanken war, dass keiner der Steine eine Person auf dem Boden traf, eine junge Polizeibeamten wurde nur denkbar knapp verfehlt. Aber offenbar zählt die politische Korrektheit der Polizeiführung sogar mehr, als ein linker Mordanschlag auf einen Kollegen. Wenn im Nachhinein von der Polizei behauptet wird, es wäre nicht möglich gewesen, vor Ort zuzugreifen, ist dies eine billige Ausrede: Bereits mit wenigen Kräften wäre es durchaus realisierbar gewesen, den direkten Eingang zum Gebäude abzuriegeln und auf das Eintreffen von Unterstützungskräften zu warten. Aber eigene Fehler werden von den vermeintlichen Sicherheitsbehörden freilich auch nicht zugegeben.

6 Kommentare to “Mordversuch aus besetztem Haus: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Linksextremisten nach 2 ½ Jahren ein!”

  1. Stefan Stolze

    Mrz 14. 2017

    Meldung an Mr Trump !
    Da läuft einer in Ihren Land rum , der gegen euch hetzt und gerne Polizisten angreift . Lassen Sie den aus Ihren Land entfernen und von der Universalität verweisen , der ruft zu Straftaten auf und begeht auch selber diese !! Aber einige Dienste sollten den vorgängig mal verhören , die Erkenntnisse dürften sehr aufschlussreich werden .

    Reply to this comment
  2. Adebar

    Mrz 14. 2017

    @Stefan Stolze

    Hätte vielleicht Erfolg, wenn der Stein auf eine Person aus der israelfreundlichen AFD geworfen worden wäre, aber selbst die AFD juckt Hr. Trump wenig, es sei denn sie bekommt irgendwann einmal die Kanzlerakte in die Hand gedrückt und folgt der Agenda, die die VSA und deren Hintergrundmächte für uns ausgedacht haben.

    Reply to this comment
  3. achtcolaachtbier

    Mrz 14. 2017

    Moin Moin,
    da sieht man sehr deutlich das Polizei und Linksextrmisten Hand in Hand arbeiten, die einen begehen einen Mordversuch die anderen sichern es ab.Bei Nationalen ist man in der Lage in 20 Minuten die Kirche zu stürmen und 8 Nationale wegen Hausfriedensbruch zu verhaften. Da stellt sich doch die Frage wer da der Kriminellere ist?
    Die Unileitung sollte über diese Linke …….., infomiert werden sowie den Innlands Geheimdienst der USA, könnte mir gut vorstellen das daß eine Reaktion der Behörde verursacht.
    MkG

    Reply to this comment
  4. Gemulu

    Mrz 15. 2017

    Betrifft den Einsatzleiter:

    StGB

    § 258a
    Strafvereitelung im Amt

    (1) Ist in den Fällen des § 258 Abs. 1 der Täter als Amtsträger zur Mitwirkung bei dem Strafverfahren oder dem Verfahren zur Anordnung der Maßnahme (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) oder ist er in den Fällen des § 258 Abs. 2 als Amtsträger zur Mitwirkung bei der Vollstreckung der Strafe oder Maßnahme berufen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

    (2) Der Versuch ist strafbar.

    § 258
    Strafvereitelung

    (1) Wer absichtlich oder wissentlich ganz oder zum Teil vereitelt, daß ein anderer dem Strafgesetz gemäß wegen einer rechtswidrigen Tat bestraft oder einer Maßnahme (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) unterworfen wird, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    https://dejure.org/gesetze/StGB/258a.html

    Tatbestandsvoraussetzungen

    […] Möglich ist auch die Vereitelung durch Unterlassen. Dafür müsste der Täter der Strafvereitelung eine Garantenstellung für die Strafverfolgung innehaben. In der Regel obliegt diese Garantenstellung nur den Angehörigen der Strafverfolgungs- oder Strafvollstreckungsbehörden, sodass in solchen Fällen ohnehin Strafvereitelung im Amt anwendbar ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Strafvereitelung

    Zumindest müßte es ein Disziplinarverfahren gegen den Einsatzleiter geben.

    Reply to this comment
  5. Gemulu

    Mrz 15. 2017

    Vergleiche: Polizeiliche Maßnahmen bei der kurzzeitigen friedlichen Besetzung des Turms der Reinoldikirche im Dezember durch rechte Aktivisten zwecks Protestes gegen die Islamisierung.

    Linke Besetzung:
    – mehrere Tage
    – offensichtlicher Mordversuch
    => Polizei tut 5 Tage lang nichts

    Rechte Besetzung:
    -eine Stunde
    -friedlich
    => Polizei stürmt Turm, zerstört Tür, nimmt alle Aktivisten vorläufig fest, sogar die Flugblattverteiler unten außerhalb (!) der Kirche und konstruiert unhaltbare, abstruse Vorwürfe, von denen sich später (fast) alle als haltlos herausstellen.

    Liebe politische „Polizei“! Ist das Absicht oder Totalverblödung?

    Das MfS läßt grüßen!

    Ich hoffe, die Namen der Einsatzleiter sind bekannt. Für spätere Zeiten …

    Reply to this comment
  6. Thomas nicht wirklich Müller

    Mrz 15. 2017

    Ich bin mehr und mehr der Überzeugung, dass es sich bei den Linksextremen und insbesondere bei der AntiFa um umlackierte historische Nazis handelt.

    Reply to this comment

Hinterlasse einen Kommentar