Asylheim: Auch in Derne angeblich „keine Auffälligkeiten“

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Die Verantwortlichen von Stadt und Politik werden nicht müde, fortwährend zu betonen, wie störungsfrei die neu errichteten Asylantenheime in Dortmund doch seien. Obwohl es sowohl in Hacheney, als auch in Lütgendortmund vielfältige Anwohnerbeschwerden gab, die bis zu offenen Bedrohungen und Übergriffen reichten, seien angeblich keine Zwischenfälle bekannt. Auch am erweiterten Standort des Hacheneyer Asylheims in einer ehemaligen Hauptschule im nördlichen Stadtteil Derne sind angeblich bisher keine bemerkenswerten Vorkommnisse zu verzeichnen – so berichten es zumindest die „Ruhrnachrichten“ in ihrer Onlineausgabe. Demgegenüber stehen nicht nur die Aussagen von Anwohnern, sondern beispielsweise auch die von Rettungssanitätern, die täglich zu mehreren Einsätzen in das besagte Heim ausrücken müssen.

Zwar räumen die „Ruhrnachrichten“ ein, dass weiterhin ein ungebrochener Zustrom von Asylanten nach Dortmund stattfände, problematisch sei dies allerdings nicht. Auf Vorfälle angesprochen, die sich rund um das Heimgebäude ereignet hätten, seien angeblich nur zwei Straftaten bekannt, während es sich bei anderen Ereignissen um Bagatellfälle handeln würde, die in fast schon belustigender Form beschrieben wurden. So gibt es für die unmittelbaren Anwohner wohl durchaus andere Sorgen, als auf den Rasen geworfene Kastanien, die als quasi größtes Ärgernis dargestellt werden – neben einem enormen Lärmpegel, der selbst von der Zeitung eingestanden werden muss, dürften auch die fortwährenden Notarzt- und Polizeieinsätze nicht unbemerkt bleiben. So berichtet ein in der Nähe stationierter Rettungssanitäter, das seit Eröffnung der Asylbewerberunterkunft eine deutliche Erhöhung der Einsätze zu verzeichnen ist, obwohl häufig eine ärztliche Behandlung nicht nötig wäre und es fast schon als ein Zeitvertreib erscheint, sich medizinisch behandeln zu lassen. Die Kosten für diese Einsätze trägt – selbstverständlich – der deutsche Steuerzahler, ebenso wie für die Unterbringung und Verpflegung der Asylanten. Gelder, die in Zeiten leerer Kassen dringend an anderer Stelle gebraucht würden.

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