Lütgendortmunder CDU sorgt sich vor Spielhallen

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Die Christdemokraten im Dortmunder Westen haben sich nach Angaben des Internetportals „Der Westen“ ein neues Feindbild gesucht, um in der Wählergunst zu punkten: Ein Dorn im Auge sind die zahlreichen Spielhallen, Internet-Cafes und Wettbüros, die in den letzten Jahren stadtweit – und natürlich auch im Bezirk Lütgendortmund – entstanden sind. Statt aber die kriminellen Machenschaften zu thematisieren, die häufig in solchen Einrichtungen betrieben werden und oftmals einziger Zweck der Scheinunternehmen sind, stört die CDU, dass diese nicht „zur Verbesserung des Ortsbildes“ beitragen.

Gerade im Problemvierteln wie der nördlichen Innenstadt reihen sich oftmals mehrere solcher Einrichtungen nebeneinander. Genutzt werden die Räumlichkeiten insbesondere von Drogenhändlern ( in der Regel nicht deutscher Herkunft), die nicht nur einen sicheren Rückzugsraum vorfinden, in dem sie ihren Stoff für den Straßenhandel deponieren, sondern auch das damit erworbene Geld „reinwaschen“ können. Die Stadt Dortmund ist gefragt, gegen diese offensichtlich ausschließlich zu ungesetzlichen Zwecken genutzten Gewerbe vorzugehen – tatsächlich wird deren Ausbreitung aber zumindest toleriert, wenn nicht sogar aktiv begünstigt.

Um das Problembewusstsein zu schaffen, weshalb die Mehrzahl der Bürger keine Wettbüros, Spielhallen oder Internet-Cafes in ihrem Wohnumfeld möchten, ist es zwangsläufig notwendig, die Hintergründe zu thematisieren. Von der etablierten Politik wird diese Thematisierung aber gescheut und die politisch unkorrekten Themenbereiche schlichtweg verschwiegen.

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