Aktivisten protestieren in Hacheney gegen Asylheim

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Einige Aktivisten der Rechten fanden sich am Mittwochnachmittag (10. Oktober 2012) in Dortmund-Hacheney ein, um dort Flugblätter gegen das Asylantenheim, welches mittlerweile zwecks Überfüllung geschlossen ist, zu verteilen. Während des flächendeckenden Verteilens im Stadtteil konnten mehrere Bürgergespräche geführt werden, die nicht nur äußerst aufschlussreich waren, sondern ein erschreckendes Bild zeigten: Die deutsche Restbevölkerung wird von der etablierten Politik besänftigt und belogen, die Probleme werden schlichtweg ignoriert.

So versuchen sowohl die Stadt, als auch Polizei und Lokalpolitik, die täglichen Belästigungen, über die das „DortmundEcho“ in den vergangenen Tagen ausführlich berichtet hat, zu bagatellisieren oder als Einzelfälle zu verklären. Das dies nicht so ist, belegten die Reaktionen mehrerer Anwohner, die von täglichen Zwischenfällen berichteten – diese scheinen aber sowohl die Medien, als auch die vermeintlichen Volksvertreter nicht zu interessieren. Zustände, wie sie seit gestern der Lokalpresse zu entnehmen sind, seien demnach nicht erst zu diesem Zeitpunkt entstanden, sondern erst wahrgenommen wurden, nachdem die Sprecherin der Hacheneyer Bürgerinitiative gegen das Asylantenheim kurzfristig „mobil gemacht“ hätte.

Welche Auswirkungen das mitten in einem ruhigen Wohngebiet gelegene Asylheim hat, wird im Stadtbild nur allzu deutlich: Dutzende Gruppierungen, jeweils in einer Stärke von 10 – 20 Personen, durchstreunen die umliegenden Straßenzüge und wirken (gerade auf Frauen und ältere Menschen) beängstigend. Anwohner berichten, dass sogar erste Wohnungen zum Verkauf stehen, da Nachbarn mit der täglichen Verzweiflung, die durch die Handlungsunwilligkeit der offiziellen Stellen entsteht, nicht mehr zurechtkommen. Wer erwartet, dass spätestens diese Fluchtpolitik zu einem Aufschrei führt, irrt sich aber: Wenn Linksextremisten nach tatsächlichen oder vermeintlichen Bedrohungen „von rechts“ umziehen, empört sich die Lokalpresse nur allzu regelmäßig, bei eigenen Volksgenossen, die Opfer der Überfremdung werden, ist dies nicht einmal eine Randnotiz wert.

Mit welchen Maßstäben gemessen wird, wurde den Anwohnern durch die Polizei noch einmal vor Augen geführt: Diese ignoriert mittlerweile verzweifelte Hilferufe oder braucht bis zu 2 Stunden (!) um nach Belästigungen, die durch Heimbewohner entstehen, auszurücken. Wenn aber nationale Aktivisten Flugblätter gegen das Asylantenheim verteilen, sind die Beamten schon nach kurzer Zeit vor Ort – offensichtlich hatten sie aber nicht mit der Reaktion einer größeren Gruppe von Anwohnern gerechnet, welche die Polizisten mit wütenden Schimpftiraden empfing und ihnen riet, sich um die Kriminalität im Stadtteil zu kümmern, statt „auf die friedlichen Jugendlichen“ (O-Ton eines Anwohners) loszugehen.

Die Rechte wird in Dortmund weiterhin gegen die (aktuell drei) Asylheime protestieren, so dass noch viele Aktionen folgen werden – ob in Derne, Hacheney oder Lütgendortmund. Wie notwendig dieser Widerstand ist, zeigten nicht zuletzt die Reaktionen aus Hacheney, aber auch der Umstand, dass ein gestern kurzfristig eingerichtetes Bettenlager in den Turnhallen der Berufsschulen am Ostwall entgegen ersten Ankündigungen noch eine weitere Nacht genutzt werden soll, um gigantischen Asylantenströmen, die nach Dortmund gelangen, Herr zu werden.

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