Asylanten überrennen Dortmund – Katastrohenabwehr aktiviert

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Nach ersten Medienberichten trafen allein am gestrigen Dienstag (9. Oktober 2012) mehr als 350 sogenannte Flüchtlinge (!) bei der mittlerweile geschlossenen Erstaufnahmestelle für Asylanten in Dortmund Hacheney ein und mussten dort wegen der bereits eingetretenen, eklatanten Überfüllung mit mehr als 900 Personen abgewiesen werden. Auch das erst vor kurzem eröffnete Ausweichquartier im einer ehemaligen Schule in Dortmund Derne ist überfüllt. Mit immer mehr eintreffenden Flüchtlingen, die teilweise von Schlepperorganisationen bis nach Hacheney gebracht werden oder Fahrkarten bis zum Hauptbahnhof erhalten, wurde klar, dass man sich diesem Problem – alleine schon, um die öffentliche Sicherheit aufrecht zu erhalten – annehmen muss, da durch ausbleibende Verpflegung, teilweise schlechtem Allgemeinzustand und einem fehlenden Nachtquartier nicht zu kalkulierende Risiken, sowohl für die Asylanten selbst, als auch für betroffene Dritte, entstünden. Die Feuerwehr berichtet von der Entscheidung der Stadt Dortmund Notunterkünfte einzurichten. Dazu muss der OB Sierau (SPD) oder sein Vertreter Stadtdirektor Stüdemann (SPD) eine Entscheidung fällen bzw über den Krisenstab die Verwaltung anweisen, administrativ strategisch diese Aufgabe zu bewältigen. Der Krisenstab fällt dann grundlegende Entscheidungen und übernimmt beispielsweise auch die Kostenverantwortung. Der bei der Feuerwehr eingerichtete Führungsstab arbeitet taktisch operativ und setzt die Entscheidungen um und lenkt den erforderlichen Einsatz. Genau diese gesetzlich vorgeschriebenen Strukturen der Katastrophenabwehr hat die Stadt Dortmund offensichtlich aktiviert – früher hätte man gesagt: Es wurde der Ausnahmezustand beziehungsweise die Katastrophe ausgerufen! Aber diese bittere Wahrheit will man der Bevölkerung wohl nicht zumuten und umschreibt die Situation.

Die Feuerwehr berichtet auf ihren Weltnetzseiten von einem Großeinsatz. In den drei Sporthallen an der Brügmannstraße wurde innerhalb kürzester Zeit eine Infrastruktur geschaffen, um bis zu 400 Flüchtlinge betreuen zu können. Dabei nutzt man die vorhandenen Einrichtungen wie Toiletten, Wasch- und Duschräume und richtet in den Umkleide und Turnhallenbereichen Aufenthalts- und Schlafzonen – mit Feldbetten – ein. Es arbeiten etwa 100 ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst und sorgen von der Verpflegung bis zur medizinischen Versorgung der Flüchtlinge. Da einige Flüchtlinge an Windpocken erkrankt sind, ist der medizinische Erfassungs- und Betreuungsaufwand besonders hoch. Mehrere Personen wurden in der Unterkunft Derne unter Quarantäne gestellt. Seitens des Rettungsdienstes kam unter anderem die Sonder-Einsatzgruppe Betreuung der Johanniter-Unfallhilfe zum Einsatz, die zuletzt bei der Entschärfung einer alliierten Bombe aus dem 2. Weltkrieg – ein Relikt alliierter “Demokratisierung” – Ende September 2012 in Dortmund Scharnhorst im Einsatz war und auf die Versorgung und Betreuung größerer Personenmengen nach Unglücksfällen, Bränden oder Evakuierungen spezialisiert ist. Auch das Deutsche Rote Kreuz wurde mit einer Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes alarmiert und für den Aufbau der Betreuung, die Versorgung und für den Sanitätsdienst eingesetzt. Einsatzkräfte des Malteser Hilfsdienstes aus dem Rettungsdienst und dem Katastrophenschutz unterstützen offenbar dabei.

Der zuständige Stadtrat Wilhelm Steitz (Grüne) wurde am Abend in der WDR-Lokalzeit interviewt und gab sichtlich entnervt an, dass man zwar seit September eine stark gestiegene Zahlen bei den Flüchtlingen zu verzeichnen hätte – mit dieser Explosion der Zahlen wäre aber nicht zu rechnen gewesen, weshalb derzeit ein geregeltes Verfahren zur Aufnahme nicht mehr möglich sei. Dortmund habe seine Kapazitätsgrenzen erreicht und mit der Notunterbringung von bis zu 400 Personen könne man 24 Stunden überbrücken und nun sei das Land NRW gefordert anderenorts geeignete Aufnahmekapazitäten bereit zu stellen – Na, da wird sich die rot-grüne Landesregierung aber freuen! Kleinlaut fügt Steitz hinzu, dass die Notmaßnahme weiter geführt werden müsse, wenn das Land NRW nicht schnell genug reagiere. Was er machen will, wenn ab morgen die nächsten 350 Flüchtlinge vor der Tür stehen werden – und davon ist auszugehen – das sagte Steitz nicht! Auf die Frage nach den Gründen für diese ungeregelte Migration und nach politischen Lösungen gab Steitz zu, dass mittlerweile ein Großteil der Flüchtlinge aus europäischen Staaten stammen (!) und nur die EU durch den Abbau des Armutsgefälles etwas ändern könne. Eine Bankrotterklärung der etablierten Politik mit offenen Grenzen und der Vision einer multikulturellen Gesellschaft vermischter Völker.

Die Krise des globalisierten Kapitalismus hat zu einer Migrationsbewegung aus Osteuropa geführt, deren Anfang wir gerade erst erleben und die “Demokratisierung” Nordafrikas, die Not Zentral- und Ostafrikas und der Krieg in und um Syrien führen zu weiteren Migrationsbewegungen. Den hier ankommenden Menschen muss einerseits geholfen werden – keine Frage nach dem internationalen Völkerrecht – aber zur Lösung des Problems muss den Völkern Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort geboten werden und durch kontrollierte Grenzen und konsequente Rückkehr in die Heimatländer ist die ungeregelte Migration zu stoppen. Genau da aber versagt die etablierte Politik seit Jahren – aus Prinzip – sie setzt gerade auf die Überfremdung – und so wird die Katastrophe (trotz Katastrophenschutz) ihren Lauf nehmen.

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4 Kommentare

  1. Nach dem 2.Weltkrieg wurden NS Belastete oder die man dafür hielt aus Ihren Wohnungen geworfen, damit “Antifaschisten” dort untergebracht werden konnten.
    Das wäre doch einmal eine Idee für die Verteidiger von Recht und Ordnung wie OB Sierau und Räuber Nobbi Hotzenplotz.

    Beide werden ihre bescheidenen Bleiben ja für die durch sie so heiß ersehnten Zuwanderer nicht räumen wollen bzw. sie auch nicht bei sich im Gästezimmer unterbringen wollen, also wäre das doch ein Weg, mit dem man anders Denkende auch noch ärgern könnte.
    Die gesetzlichen Regelungen schafft man notfalls anschließend.
    Mit “Nazis” darf man ja auch nicht so pingelig sein.

  2. Widerständler on

    Sollte mir jemand der sogenannten “Wirtschaftsflüchtlinge” das Zeuch aus dem Garten klauen und ich erwische ihn dabei, mach ich ihn so klein das er in ein Gurkenglas passt, dieses bekommen dann die Verantwortlichen

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