Nicht willkommen: Protest gegen Ullrich Sierau in Dorstfeld

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Rund 40 – 45 nationale Aktivisten versammelten sich am Montagabend (27. Oktober 2012) ab 18 Uhr vor den Räumlichkeiten der St. Barbara Gemeinde, in die Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) zu einem „Bürgerdialog“ eingeladen hatte. Erwünscht waren bei diesem Dialog – ebenso wie in einer ersten Auflage im Juni diesen Jahres – aber keine Andersdenkenden, weshalb im Vorfeld mit Saalverweisen gedroht wurde, die es beim ersten Dialogversuch bereits gegeben hatte. Um zu signalisieren, dass politischer Protest aber nicht einfach zu unterdrücken ist, wurde vor dem Gebäude in der Teutoburger Straße eine Kundgebung abgehalten, bei welcher verschiedene Redner der Rechten die anwesenden Dialogteilnehmer, sowie benachbarte Haushalte über die sozialdemokratische Politik in Dortmund informieren.

Die Probleme unserer Stadt sind demnach nicht zufällig entstanden, sondern liegen in der Verantwortung von jahrzehntelangem Parteienfilz, mit dem die Roten Dortmund überdeckt haben: Sozialabbau, Überfremdung und Steuergeldverschwendung sind den etablierten Parteien in der Regel zwar allgemein zuzurechnen, die SPD schafft es aber, sich einen besonderen Anteil an diesen zweifelhaften Verdiensten zu sichern. Vor diesem Hintergrund ist es auch wenig verwunderlich, wenn Oberbürgermeister Sierau lieber mit einigen Parteifreunden alleine bleiben möchte, um nicht mit unangenehmen Fragen – beispielsweise nach der städtischen Gesamtverschuldung von über 2 Milliarden Euro – konfrontiert zu werden. In Dorstfeld wurde aber deutlich, dass sich Protest nicht unterdrücken lässt, sondern die Forderung nach Meinungsfreiheit nur noch lauter ertönt.

Nach Ende des Bürgerdialoges bot sich die Möglichkeit, den zuvor rund anderthalb Stunden aufgehetzten Bürgern (und üblichen Lokalpolitikern, die den Großteil der Anwesenden stellten) einige nachdenkliche Worte mit auf den Weg zu geben, sich in Zukunft unabhängig zu informieren, beispielsweise im Internet, ehe die Kundgebung um 19:33 Uhr aufgelöst wurde. Es hat sich gezeigt, dass Dorstfeld – entgegen kontinuierlichen Presselügen – kein Problem mit „Neonazis“ oder „Rechtsextremisten“ hat, sondern die nationale Bewegung die gesellschaftlichen und sozialen Missstände im Stadtteil anprangert, um deren Ursachen zu beseitigen – zu denen maßgeblich auch die Politik der SPD gehört.

Kundgebung Dortmund Dorstfeld Ullrich Sierau Die Rechte

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