Nigerianer randaliert im Sozialamt und verletzt Polizisten

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Nur wenige Tage nach der tödlichen Attacke auf eine Mitarbeiterin des Arbeitsamtes in Neuss ist es auch in Dortmund zu einem Zwischenfall in einer staatlichen Leistungseinrichtung gekommen. Betroffen war das Sozialamt an der „Hansastraße“ in Dortmund-Mitte. Ein 42-jähriger Nigerianer sollte nach Verhaltensauffälligkeiten zunächst des Gebäudes verwiesen werden, leistete den Bitten der Angestellten jedoch keine Folge und verursachte somit einen Polizeieinsatz, der im weiteren Verlauf eskalierte.

Im Zuge dieser Eskalation wurden zwei junge Polizeibeamte verletzt und sind nach offiziellen Angaben „dienstunfähig“. Offensichtlich scheiterten die ausgebildeten Ordnungshüter, den Randalierer zu bändigen, so dass erst durch die Hilfe von Passanten eine Festnahme erfolgte. Ob es sich hierbei um das normale, augenscheinlich dilettantische Vorgehen von Polizeibeamten handelt oder gegenüber einem ausländischen Täter wieder einmal die sprichwörtlichen Samthandschuhe angezogen wurden, ist nicht bekannt, ebenso kann nur vermutet werden, wie die Reaktion ausgesehen hätte, wenn es sich bei dem Störer nicht um einen Afrikaner, sondern beispielsweise um einen politisch unkorrekten Deutschen gehandelt hätte.

Es ist aber alarmierend, dass sich die Zahl von Übergriffen in staatlichen Einrichtungen – bevorzugt in Arbeits- und Sozialämtern – häuft. Mittlerweile kommt es beinahe täglich zu Einsätzen des hauseigenen Sicherheitsdienstes oder auch der Polizei. Statt aber in blinde Hysterie zu verfallen, empfiehlt sich eine nähere Betrachtung der Ursachen für zunehmende Aggressionen: Neben zahlreichen Vorfällen, in welche kriminelle Ausländer als Täter verwickelt sind, die sich oftmals mit den hiesigen Gesetzen nicht einmal beschäftigt haben, liegt ein Grund aber auch im staatlichen Auftreten gegenüber Behördenkunden, dass zumindest subjektiv häufig als problematisch empfunden wird. So kommt es beispielsweise immer wieder zu Schikanen gegen Leistungsempfänger, die von den Behörden systematisch gedemütigt werden oder trotz erfolgten Nachweisen monatelang auf Zahlungen warten müssen, so dass ein Gefühl der Hilfs- und Perspektivlosigkeit entsteht. Hier wäre es die Aufgabe der Politik, auf die Bevölkerung zuzugehen und Lösungsansätze zu schaffen, damit ein Besuch beim Arbeitsamt nicht einer Vorführung gleichkommt – im Interesse der Kunden, aber auch der städtischen Angestellten. Mit dem Hervorheben von – wie sich jüngst zeigt – durchaus dramatischen Einzelfällen wird lediglich Stimmungsmache betrieben.

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1 Kommentar

  1. Bei der Häufung solcher Vorfälle wird sich so manch Sachbearbeiter zukünftig Gedanken machen, wie er mit seinen Kunden umgeht, sofern es sich denn nicht um deutsche Hilfsbedürftige handelt.

    Reizgas welches seine Wirkung nicht zeigte? Stand die arbeitslose Fachkraft etwa unter Drogen?

    Gute Besserung den Staatsdienern, in der Hoffnung, dass beim nächsten mal wissen, wie man es macht, damit auch sie im neuen Deutschland wissen, ihren Knüppel so zu benutzen, bis man von einer “Wirkung” sprechen kann…

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