Dezernent abgesetzt: Und Tschüss, Herr Steitz

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Wilhelm Steitz, Leiter des städtischen Dezernates für Recht, Ordnung und Bürgerdienste, wird im März 2013 seine Position verlassen müssen – eine Verlängerung seiner Amtszeit um 8 Jahre wurde nach einem Bericht des Internetportales „Der Westen“ vom Ältestenrat des Stadtrates abgelehnt. In der jüngeren Vergangenheit fiel Steitz unter Anderem im Zuge der Asylantenproblematik auf: Er beschwichtigte und leugnete bestehende Probleme, klare Aussagen wurden bewusst vermieden. Würde man seinen Erzählungen glauben, gäbe es rund um die Asylantenheime kaum Probleme, der Massenhafte Ansturm sei unvorhersehbar gewesen und Straftaten im Umfeld eine traurige Ausnahme. Auch die Situation in der Nordstadt ist teilweise auf die Wilhelm Steitz und dessen Behörde zurückzuführen – in seinen Aufgabenbereich fällt das Ordnungsamt, dass zwar in Dorstfeld als Teil der „Task-Force“ selbst kleinste Delikte verfolgen soll, in der Nordstadt aber häufig die Augen verschließt. Von einem effektiven und harten Vorgehen, insbesondere gegen Ekelhäuser und die Eroberung des öffentliches Raumes durch osteuropäische Familienclans, welches in Anbetracht der dort eskalierenden Kriminalität längst notwendig wäre, ist selbstredend nichts zu spüren. Die Samthandschuhe werden bei bestimmten Bevölkerungsgruppen eben nicht nur bei der Polizei ausgepackt, sondern auch bei der Behörde von Wilhelm Steitz. Auch das Rechtsamt der Stadt Dortmund, welches beispielsweise für die Verfolgung von Wahlbetrüger Langemeyer zuständig ist, fällt in seinen Aufgabenbereich. Jener Wahlbetrüger, der nach politischen Druck nur noch 30 000 Euro – statt zuvor angedachten 570 000 Euro – für seine Wahllüge zahlen soll.

Es wäre sicherlich falsch, den Grünen-Politiker eine Alleinschuld zuzuweisen oder das Verhalten der gesamten Behörde auf ihn zurückzuführen, seine öffentlichen Äußerungen belegen aber, dass es seitens führender städtischer Beamter keinerlei Problembewusstsein gibt. Offenkundig wird immernoch von einer heilen Welt geträumt, in der Multikulti funktioniert und die erkennbaren Probleme in Dortmund nur kleinere Verirrungen wären – das dies nicht so ist, haben glücklicherweise bereits viele Bürger begriffen, denn das Zusammenleben vieler Nationen und Kulturen auf engem Raum schafft Konflikte, die sich im fortgeschrittenen Stadium im Dortmunder Alltag zeigen.

Leider ist ein Austausch des städtischen Dezernenten aber auch kein Grund für allzu große Freude: Posten werden in Dortmund nach Parteibuch verteilt und wer sich von der Parteilinie entfernt, wird schnell seines Amtes entledigt. Es bleibt abzuwarten, welches etablierte Politiker folgen wird. Ändern wird sich wohl nichts – um den Abgang von Steitz braucht aber mit Sicherheit niemand traurig zu sein!

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