Eving: Umweltskandal und illegale Müllentsorgung

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Bei der dritten Sitzung der Evinger Bezirksvertretung am Mittwoch (14. November 2012) stand vor allem eines auf dem Programm: Müll. So beschäftigten sich die Abgeordneten unter Anderem mit einem Bericht des Umweltamtes über illegale Ablagerungen von Umweltgiften bei einer Receycling-Firma, sowie offensichtlich illegaler Müllentsorgung in einem beachtlichen Ausmaß.

Klare Antworten, wieso die Lagerung von großen Mengen quecksilberhaltiger Stoffe auf einem dafür nicht zugelassenen Gelände im Liesenhoffweg über Jahre von der Stadt unbeanstandet blieb, sparte der städtische Vertreter aus. Mehrmals verwies er auf noch andauernde Ermittlungen der Staatsanwaltschaft – fraglich bleibt aber auch, warum es von den Parteien der Bezirksvertretung bisher keine Eigeninitiative zur Aufklärung des Vorgangs gegeben hat, der seit 2007 andauert und mindestens ab dem Jahr 2009 auch staatlichen Stellen bekannt war. Lösungsansätze, wie die Lokalpolitik nun vorgehen soll, wurden freilich nicht erarbeitet, stattdessen zeigte sich eine allgemeine Hilflosigkeit und fortwährende Appelle an den Umweltbeauftragen, warum die Stadt nicht konsequenter Vorgehen würde. Augenscheinlich wird der „schwarze Peter“ gegenseitig zugeschoben.

Fast schon amüsant mutet dagegen ein anderer Vorfall an: Ebenfalls zum Thema der Bezirksvertretungssitzung wurde die fortwährende, illegale Entsorgung von großen Mengen Bauschutt, sowohl auf öffentlichen Plätzen, als auch auf Firmengeländen. Während die Polizei in Dortmund darauf geschult ist, politisch unkorrekten Deutschen das Leben nach Möglichkeit zu erschweren, werden bei Umweltsündern wohl beide Augen zugedrückt: Anders lässt es sich nicht erklären, dass auf einem Evinger Firmengelände eingebrochen und illegal 24 (!) Lastwagenladungen Bauschutt entsorgt wurden, ohne, dass Anwohner verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder es den Behörden aufgefallen wäre. Da verwundert es auch wenig, dass auf Antrag der Grünen schon bald eine nächste Sitzung des Arbeitskreises „sicheres Leben im Stadtbezirk Eving“ angesetzt ist: Das sichere Leben dürfte akut gefährdet sein, wenn nicht nur die alltägliche Kriminalität von vorwiegend osteuropäischen Banden das Leben im Stadtbezirk bestimmt, sondern ein offenbar mehrstündiger Einbruch im gigantischen Ausmaß völlig unentdeckt bleibt. Passend dazu merkte ein älterer Bürger in der Einwohnerfragestunde berechtigterweise an, ob es denn noch Polizeistreifen gäbe oder ob die Polizei mittlerweile kapituliert habe. Kapituliert haben die Behörden nämlich schon lange, zumindest vor der steigenden Kriminalität, die direktes Resultat der anhalten Überfremdung ist – wenn der gute Mann aber einmal dringend polizeiliche Hilfe braucht, könnte er einfach Angaben, dass „Rechtsextremisten“ in seiner Straße Flugblätter verteilen. Dann kann alles sehr schnell gehen!

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1 Kommentar

  1. Der heutige Tag hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, was in dieser Stadt alles falsch läuft: Während z.B. in Dorstfeld eigens eine “Task-Force” eingerichtet wird, um dort lebende Nationalisten zu belästigen, steigt in Eving die Kriminalitätsrate an, während zeitgleich die Aufklärungsrate der Polizei sinkt. Entweder die Polizei ist auf Grund von Kapazitätsmangel nicht im Stande etwas gegen die Kriminellen in unserer Stadt zu unternehmen – oder aber, sie ist schlicht und ergreifend nicht gewillt ihrem Auftrag nachzukommen, die Bürger zu schützen!

    Auch die seit 2009 bekannte illegale Müllablagerung (bei dem es sich um giftigen und umweltschädlichen Müll handelt) eines Unternehmens dauert sage und schreibe fast 4 Jahre, bis dieses Vorgehen unterbunden wird. Als Begründung müssen langwierige juristische Prozesse herhalten – offenbar wird hier die Sicherheit der Bürger durch unnötige Bürokratie gefährdet, während man z.B. im “Kampf gegen Rechts” jegliche gesetzliche Grundlagen über Bord wirft…

    Es wird Zeit, dass sich in dieser Stadt endlich etwas ändert und die Vertreter der Versagerparteien aus ihren Ämtern fliegen, damit überflüssige Bürokratie, Korruption und Misswirtschaft in Dortmund nicht länger zum politischen Alltag gehören!

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