Gedenken zum Volkstrauertag auf dem Hauptfriedhof

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Rund 80 Teilnehmer – darunter 35 Nationalisten – fanden sich am Sonntagvormittag (18. November 2012) am Kriegerehrenmal auf dem Dortmunder Hauptfriedhof ein, um den Opfern unseres Volkes zu gedenken. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung von der Dortmunder Bürgermeisterin Birgit Jörder (SPD) geleitet, die in ihrem Redebeitrag den deutschen Toten aber nur wenig Platz einräumte und das Augenmerk auf die obligatorische Warnung vor Krieg, Nationalismus und Gewalt legte. Das Gedenken an jene Männer und Frauen, die in der deutschen Geschichte die Souveränität und Freiheit unseres Land in den verschiedensten Kriegen verteidigten, hat wohl nur einen geringen Stellenwert – vergessen scheinen auch die unzähligen Toten, die Opfer alliierter Kriegsverbrechen wurden, beispielsweise bei gezielt gegen die Zivilbevölkerung durchgeführten Bombenangriffen oder in den Rheinwiesenlager nach Ende des zweiten Weltkrieges.

Vergessen sind diese Opfer aber nur von der „offiziellen“ Politik: Die Anwesenheit – vorwiegend junger – Nationalisten zeigt, dass es auch heute noch Deutsche gibt, die sich ihrer Vergangenheit besinnen und die Toten in Ehre halten wollen. Beschämend ist der Umgang, der in diesem Land mit dem Andenken an unsere Toten geübt wird. Bezeichnend ist aber auch das Verhalten staatlicher Stellen: Nachdem mehrere Nationalisten nach Ende der Gedenkveranstaltung weiße Rosen am Ehrenmal niederlegten, rückte die „Ehrenwache“ der Bundeswehr demonstrativ (und fast schon fluchtartig) ab, offenbar um zu signalisieren, dass die Totenehre eben nicht allen Opfern zu Teil werden soll. Ebenfalls bedenklich ist der Umstand, dass zwar in diesem Jahr erfreulicherweise Schüler in die Gedenkveranstaltung eingebunden wurden, diese aber nicht etwa das Schicksal der eigenen Toten erforschten, sondern im Anschluss an das Gedenken zu einer weiteren Veranstaltung einluden, bei der über das Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener berichtet werden sollte. Vielleicht ist den Jugendlichen nicht bekannt, wie es den eigenen Landsleuten in der Kriegsgefangenschaft – sowohl nach dem ersten, als auch nach dem zweiten Weltkrieg – ergangen ist, sowohl in alliierten, als auch sowjetischen Lagern.

Trotz diesen Widrigkeiten, die Zeichen eines kranken Zeitgeistes sind, ist es umso wichtiger, das Andenken an unsere Vorfahren zu erhalten. Solange es Volksgenossen gibt, die nicht vergessen, wird die Flamme der Erinnerung weiter getragen!

Nachfolgend einige Bildimpressionen:

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3 Kommentare

  1. Gunther Schneider on

    Für Gutmenschen muss das schon etwas gehobene, geordnete und disziplinierte Auftreten der heimattreuen Anwesenden erschreckend gewirkt haben, für alle anderen sicherlich eine Befriedigung gewesen sein, in solch erbärmlichen Zeiten – und das Beste, es ist noch etwas Luft es noch besser zu machen.

    Ansonsten eine recht bescheidener Ablauf, eine Entfremdung des Volkstrauertages – welch Wunder – besonders nochmals dadurch hervorzuheben, durch das singen des Liedes „We are the World“ von Michael Jackson durch die anwesenden Schüler und durch das missen des Liedes „Ich hatt einen Kameraden“.
    Im Nachhinein bin ich schon überrascht darüber, dass die „NSU-Opfer“ nicht namentlich aufgezählt wurden, um ihnen in besonderer Art zu gedenken…

    Wie wäre es nächstes Jahr mit einer Neger-Combo um auch jenen durch musikalische Untermalung zu gedenken, welche sich in Afrika gegenseitig abschlachten???

  2. Die Sache mit der weißen Rose jedes einzelnen Kameraden war eine gute Idee. So war man uniformiert, ohne wirklich uniformiert zu sein. Aber vielleicht sollten wir beim nächsten mal zusätzlich einen eigenen Kranz machen.
    Zusätzlich könnte man die Gesangsbeiträge durch eigene erweitern.

  3. “Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes. Wenn wir selbst dieses deutsche Volk emporführen zu eigener Arbeit, zu eigenem Fleiß, eigener Entschlossenheit, eigenem Trotz, eigener Beharrlichkeit, dann werden wir wieder emporsteigen, genau wie die Väter einst Deutschland nicht geschenkt erhielten, sondern selbst sich schaffen mussten!” Dieser Aufforderung und Prophezeihung eines deutschen Politikers ist nichts hinzuzufügen.

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