Erfolgreiche Weihnachts-Kundgebungstour bei Dortmunder Politikern

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110 Teilnehmer fanden sich bei drei Kundgebungen ein, die am Sonntag (23. Dezember 2012) in unmittelbarer Nähe der Wohnhäuser von Kommunal- und Landespolitikern stattfanden, um an deren soziale Verantwortung zu appellieren und insbesondere in der Vorweihnachtszeit den anhalten Sozialabbau anzuprangern. Beglückt wurden der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider (SPD), seine Landtagskollegin Daniela Schneckenburger und stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, sowie Dortmunds SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Alle Politiker stehen als Entscheidungsträger stellvertretend für die Politik ihrer Parteien, die Armut, Perspektivlosigkeit und Überfremdung begünstigt bzw. verursacht haben.

Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot und einem breiten Tross an Journalisten begannen die insgesamt störungsfrei und ohne Gegenproteste verlaufenden Kundgebungen am Mittag bei einer Kundgebung am Kirschbaumweg in Brackel, in unmittelbarer Nähe zum Wohnort Schneckenburgers, ehe die zweite Kundgebung unweit der Rosa-Luxemburg-Straße, unweit des Domizils von Oberbürgermeister Sierau, folgte. In der Harnackstraße, vor dem Haus des NRW-Ministers Schneider, wurde die erfolgreiche Kundgebungsrundfahrt in den frühen Abendstunden schließlich beendet. Bei allen drei Veranstaltungen wurde die sozialfeindliche Politik der Herrschenden, sowie die Verantwortung der thematisierten Politiker, mittels Transparenten und Redebeiträgen zum Ausdruck gebracht. Ursprünglich war zudem beabsichtigt, die Anwohner im Vorfeld mit Flugblättern über die anstehenden Versammlungen zu informieren: Dies war aber nicht mehr nötig, da Polizeibeamte freundlicherweise bereits in den Vortagen das Wohnumfeld der Politiker über die bevorstehenden Versammlungen benachrichtigten.

Ein amüsanter Vorfall ereignete sich am Rande der zweiten Kundgebung, als einem der anwesenden Antifa-Journalisten sein Presseausweis samt persönlichen Daten abhanden kam und glücklicherweise von einem Versammlungsteilnehmer gefunden wurde. Nachdem auf den unerwarteten Fund aufmerksam gemacht wurde, erschien ein Polizeibeamter, der um die Herausgabe des Presseausweises bat, da sich der linke Journalist fürchten würde, sein verlorenes Stück persönlich entgegenzunehmen.

Nicht zuletzt durch das enorme Presseecho der vergangenen Tage wurden die Vorweihnachts-Kundgebungen, die von der Partei „Die Rechte“ veranstaltet wurden, ein voller Erfolg: Der ausgerufene „Aufstand gegen Rechts“ fand nicht statt, Gegenproteste blieben sogar fast vollständig aus. Erfreulicherweise kann die nationale Bewegung in Dortmund bereits im Vorfeld öffentlich angekündigte Veranstaltungen durchführen, ohne das es nennenswerte Reaktionen der selbsternannten Zivilgesellschaft gibt. Vielleicht hat bei einigen Damen und Herren ein Umdenkprozess eingesetzt und sie beginnen, sich mit den politischen Inhalten zu beschäftigen, statt einer reflexartig aufkommenden Anti-Reaktion zu verfallen.

Der Erfolg aller Veranstaltungen und die hysterische Reaktion von Medien und Politik haben gezeigt, dass die Kundgebungen ein sprichwörtlicher „Treffer in Schwarze“ gewesen sind – es werden nicht die letzten dieser Art gewesen sein!

Nachfolgend eine Auswahl von rückblickenden Presseberichten:

Nazis demonstrierten unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Neonazis demonstrieren – aber niemand hört zu
Dortmund: Nazis im Nieselregen
Kundgebungen des rechten Spektrums in Dortmund
Neonazis in Dortmund: Demo vor Politiker-Wohnungen
Aktuelle Stunde: Nazidemonstrationen


Erste Kundgebung am Kirschbaumweg


Mit themenbezogenen Transparenten wurde scharfe Kritik geübt


Zweite Kundgebung unweit der Rosa-Luxemburg-Straße


110 Teilnehmer haben sich trotz regnerischem Wetter eingefunden

Dritte Kundgebung an der Harnackstraße

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10 Kommentare

  1. Zum Abschluss der Kundgebung wünschten die Fusstruppen der Dortmunder Politiker von den Antifaschisten über Twitter (alerta dab)” allen Leuten die Nazis, Deutschland und den Kapitalismus hassen ein schönes Jahresende!” Muss man sich angesichts solcher Einstellung eigentlich noch wundern, wenn die Dortmunder Politiker eine Politik gegen die deutsche Bevölkerung durchziehen?! Der Protest gegen die Politiker, die entgegen ihrem Amtseid Deutschland hassen, ist von großer Wichtigkeit. Ermittelt eigentlich der Verfassungsschutz gegen Sierau & Co. oder hat der am Ende gar nicht den Schutz der Verfassung zum Ziel, wie böse Zungen behaupten?

  2. Respekt!
    Mit wenig Aufwand wurde die größtmögliche, mediale Öffentlichkeit erreicht, eine durchaus nachahmenswerte Aktion.

    Ein frohes Julfest wünscht Euch

    Adebar

  3. Pingback: Erfolgreiche Vorweihnachts-Kundgebungen in Dortmund | Die Rechte – Rhein-Erft

  4. Ja, Glückwunsch! Die Aktion hat den Nagel auf den Kopf getroffen! Anhand des, ja ach so großen, bürgerlichen Gegenprotest, lässt sich eine gewisse Akzeptanz/Zustimmung erkennen. Die etablierten Parteien, nicht nur hier in Dortmund, haben jegliche Bodenhaftung verloren. Arbeitet man in einer von SPD-Funktionären besetzten Verwaltung oder Betrieb, sollte man auf seine Äußerungen achten. Die Genossen sind nicht kritikfähig.
    Die SPD, eine soziale Arbeiterpartei, hat sich schon immer für die Belange der kleinen Arbeiter eingesetzt. Vor kurzem hat erst wieder eine Zeche geschlossen, bis 2018 wird dann auch die letzte Zeche in Deutschland geschlossen sein! Hurra da haben wir es ja bald geschafft, wir sind auf dem besten Wege eine Agrar-Weltmacht zu werden. Die Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund, ein Flaggschiff, was Vollbeschäftigung von mehreren tausenden Arbeitern, Fachwissen und Technik darstellte, wurden mangels Rentabilität, dass muss man sich mal vorstellen, gegen die Wand gefahren und erfolgreich an die chinesische Konkurrenz verhökert. Banken die höchstspekulativ Gelder verzockt haben und letztendlich Pleite waren wurden durch Steuergelder der kleinen Bürger gerettet. Eine bodenlose Unverschämtheit der etablierten Politik so etwas zuzulassen! Als Krönung des Geldverschwendens wird der ESM in die Chroniken eingehen.
    Der ESM
    1. wird Deutschlands Finanzhoheit endgültig und unwiderruflich aushebeln und beenden
    2. führt auf Dauer zur Haftung Deutschlands für andere Euro-Länder und deren Banken
    3. ruiniert finanziell den deutschen Nationalstaat und die Masse seiner Bürger
    4. eliminiert Deutschland als freien Nationalstaat und löst ihn in einer Euro-Fiskalunion auf
    5. liefert Europas Bürger unkontrollierbarer Gewalt der ESM-Bank und ihrer Gouverneure aus
    6. treibt Deutschland und seine Bürger über Fiskalunion und ESM-Bank in die Hände der
    internationalen Finanz- und Machtoligarchie und gibt sie zur Plünderung frei.

    Nachweise für diese Feststellungen finden Sie unter http://www.esm-vertrag.com. Die deutschen Bürger haften zunächst auf 27 % = € 190 Milliarden (BVerfG). Diese Haftung kann erhöht werden. Die ESM-Haftung entspricht Eurobonds. Die steigende Haftung wird Deutschland und seine Bürger finanziell in die Steinzeit zurückwerfen. Das Urteil des Verfassungsgerichts (12.09.2012) ändert an diesen Fakten nichts! Der Fiskalpakt verschleiert die ESM-Probleme, der Target-2-Mechanismus verstärkt sie zum „finanziellen Bermudadreieck.“

    Wir sind auf Kurs, aber auf welchem?

  5. “Ursprünglich war zudem beabsichtigt, die Anwohner im Vorfeld mit Flugblättern über die anstehenden Versammlungen zu informieren: Dies war aber nicht mehr nötig”

    Es schadet doch nicht, die anliegenden Bürger auch weiterhin über die Politik von den 3 Politclowns zu informieren.

    Flugblätter sind ganz vernünftig, auch in Hinsicht auf die Wahl 2014 !

  6. Im WDR-Interview gab sich zumindest der NRW-Landes-Arbeits – und Integrationsminister (!) und Ex-NRW-DGB-Landeschef Guntram Schneider (SPD) ziemlich beeindruckt. Er “wollte mit den Nazis die direkte politische Auseinandersetzung in Diskussionen führen ..” hört, hört – ansonsten trauen sich das doch die etablierten Parteien nicht zu und selbst für 300 000 Euro aus Bundesgeldern im K(r)ampf gegen rechts waren sie in Dortmund nicht bereit mit uns zu diskutieren. Klar – sie haben keine Argumente und wissen das auch!

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