Hilflose Nadelstiche im Problembezirk Nordstadt

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Die Dortmunder Nordstadt kommt trotz eines intensiven Polizeieinsatzes, der seit rund anderthalb Jahren andauert, nicht zur Ruhe: Nach wie vor bestimmen Prostitution, Ausländerkriminalität und Drogenmissbrauch das Straßenbild. Sämtliche (oftmals zögerlich) durchgeführte Maßnahmen und Konzepte, welche die Behörden bisher auf den Weg gebracht haben, griffen zu kurz und konnten die Situation nicht verändern. Mitverantwortlich für die Zustände, die heute offenkundiger denn je sind, ist die ungebrochene Masseneinwanderung, in jüngster Zeit insbesondere aus Bulgarien und Rumänien. Längst ist es Alltag, dass Konflikte fremder Nationalitäten – beispielsweise Türken gegen Bulgaren oder Kurden gegen Türken – auf deutschem Boden ausgetragen werden, während die Staatsmacht zuschaut und (auch aus Angst um die eigene Sicherheit) kapituliert.

Ähnlich verhält es sich mit dem Drogenhandel, der sowohl in den Straßenzügen rund um den Nordmarkt, als auch im Umfeld des Borsigplatzes, floriert. Gelingt der Polizei ein seltener Ermittlungserfolg, beispielsweise die Schließung eines Drogenumschlagplatzes (häufig in Internetcafes, Wettbüros oder Gaststätten beheimatet), eröffnet wenig später ein weiterer Strohmann eine neue Lokalität – Nachwuchssorgen scheinen dem Milieu, welches fast ausschließlich von Ausländern durchsetzt ist, fremd zu sein. Nachfolgend wird eine Polizeiaktion dokumentiert und die offizielle Veröffentlichung der Einsatzkräfte wiedergegeben (selbstredend werden dort festgenommene nicht nach ihrer Nationalität aufgegliedert, dies würde wohl zu unangenehmen Rückschlüssen führen), die zeigt, dass der Kampf gegen die organisierte Kriminalität ohne politische Veränderungen nicht zu gewinnen ist.

POL-DO: Polizeipräsenz in der Dortmunder Nordstadt

Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 1390

Bei unseren ständig durchgeführten Kontrollen in der nördlichen Innenstadt von Dortmund, die wir in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund seit mehreren Monaten durchführen, wurde am 12.12.2012 wieder eine Gaststätte an der Bergmannstraße wegen Drogenhandels geschlossen.

An den zwei aufeinanderfolgenden Kontrollaktionen, am 10.12.2012 und 12.12.2012 mit über 40 Einsatzkräften zeigten die Polizei und die Stadt Dortmund deutliche Präsenz auf der Münsterstraße, rund um den Nordmarkt und im Bereich der Schleswiger Straße.

Uniformierte Beamte führten auf ihren Streifengängen zahlreiche Bürgergespräche, die zu positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung führten. Auch konnten hier wichtige Hinweise auf Straftaten erlangt werden, die am 12.12.2012 zu gezielten Kontrollmaßnahmen führten.

Ein Bürger hatte am 12.12.2012 angegeben, dass in der Gaststätte an der Bergmannstraße mit Drogen gehandelt würde. Eine direkt anschließende Kontrolle, bei der drei anwesende Gäste und auch in der Gaststätte Betäubungsmittel aufgefunden wurden, führte zur sofortigen Schließung des Lokals durch die Stadt Dortmund.

Im Bereich des Nordmarktes kontrollierten Beamte in Zivil polizeibekannte Prostituierte und erteilten Platzverweise. In einem Fall wurde eine Prostituierte “inflagranti” angetroffen werden. Der “Freier” hatte seinen Pkw zudem noch unter Drogen- und Alkoholeinfluss geführt und musste sich einer Blutprobe unterziehen.

Insgesamt wurde drei Strafanzeigen wegen Ausübung der verbotenen Prostitution und sechs Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt gefertigt.

Wir werden unsere Kontrollaktionen zur Bekämpfung der Kriminalität in der nördlichen Innenstadt fortsetzen.

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