Eskalierende Kriminalität: Schießerei in Dorstfeld

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Am Sonntagnachmittag (13. Januar 2012) fielen gegen 15.40 Uhr im Bereich des Dorstfelder Hellwegs im gleichnamigen Dortmunder Stadtteil mehrere Schüsse. Getroffen wurde ein über Dorstfeld hinaus bekannter, aus der Türkei stammender, Mann aus dem Umfeld einer – von Ausländern dominierten Szene – rund um den Wilhelmplatz, die durch verschiedenste Delikte regelmäßig polizeilich in Erscheinung tritt. Wie das „DortmundEcho“ erfuhr, wurde er vor seiner eigenen Haustür angeschossen, schwer verletzt und schleppte sich zunächst in ein nahegelegenes Wettbüro, ehe er von eintreffenden Sanitätern behandelt wurde. Nach Angaben des Internetportals „Der Westen“ befindet er sich nicht in Lebensgefahr. Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, erlitt der Angeschossene Treffer im Fuß- und Beinbereich. Der Täter konnte flüchten, bis in die Abendstunden wurde der Tatortbereich weiträumig abgesperrt, der gesamte Straßenbahnverkehr in den Dortmunder Westen kam zum erliegen.

Über die Motivlage herrscht derzeit noch Unklarheit: Es wird sowohl ein Zusammenhang mit dem türkisch-kurdischen Konflikt, der nach der Exekution von drei prominenten PKK-Vertretern in Paris an Schärfe gewonnen hat, nicht ausgeschlossen, wie auch eine seit längerem bestehende, Fehde im privaten Bereich bzw. im Zuge von Bandenstreitigkeiten. Offen bleibt an dieser Stelle, wo die eigens für den Stadtteil Dorstfeld geschaffene Sondereinheit der Polizei zum Tatzeitpunkt gewesen ist – wenn es um die Observation nationaler Deutscher geht, deren einziges Verbrechen ihre politische Gesinnung ist, stehen ausreichend Kräfte zur Verfügung. Wenn es um die Aufrechterhaltung von Sicherheit, Recht und Ordnung geht, sind die Polizeibeamten nicht präsent bzw. erscheinen erst im Nachgang. Statt einer „Task-Force gegen Rechts“ wird es höchste Zeit, der um sich greifenden Bandenkriminalität (in aller Regel ausländischer) Gruppierungen entgegenzuwirken, die sich längst nicht mehr nur auf die Nordstadt, sowie angrenzende Viertel, erstreckt, sondern auf das gesamte Stadtgebiet Einzug erhalten hat. Sowohl politisch, als auch polizeilich besteht sofortiger Handlungsbedarf, wenn die öffentliche Sicherheit nicht als ein Zustand aus vergangenen Zeiten in Erinnerung bleiben soll.

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18 Kommentare

  1. Hatten nicht die verlogenen Systemmedien immer behauptet, Stadtviertel wie Dorstfeld würden durch Nationalisten immer gefährlicher? Und was ist eigentlich kmit Polizeipräsident Wesseler.? Der hat doch seine Taskforce in Dorstfeld. Dürfen die nur gegen Rechte vorgehen?

    Dass die Nordstadt schon überwiegend von ausländischen Banden kontrolliert wird, ist den meisten Dortmundern vermutlich klar. Sollen deren methoden nun nach und nach in die angrenzenden Stadteile importiert werden? Und Wesseler faselt in aller Seelenruhe von den bösen Rechten.

    Ich glaube es wird Zeit gegen Wesseler eine härte Gangart einzulegen. Dortmund kann es sich nicht leisten durch einen unfähigen Postenjäger weiter Stadteile an rivalisierende Ausländerbanden zu verlieren.

  2. Da Maß ist echt voll! Die Stadtoberen genehmigen sich noch mal schnell neue Luxusautos, weil sie ach so erfolgreiche Politik machen. Derweil gehen unsere Wohngegenden vor die Hunde.

    Im Prinzip ist es mir ehrlich gesagt egal, ob ausländische Kriminelle sich gegenseitig umnieten. Die Gefahr ist nur dabei, dass die ohnehin niedrige Hemmschwelle der Ausländer immer weiter sinkt, was bei passender Gelegenheit auch Deutsche zu spüren bekommen. Außerdem ist es ein Leichtes, dass Unbeteiligte in solche Schießereien geraten oder beim Rückzug einer Kampfpartei als Geiseln genommen werden.

  3. Taskforce? Ich wunder mich gar nicht. Ich komme nicht aus Dortmund, aber es gibt auf Youtube ein tolles Propagandavideo vom WDR. Wenn ich mir diese Takforce oder generell die Stadtteilpolizei anschaue ab Minute 1:40 der Auftritt von Frank Kolotzey (http://www.youtube.com/watch?v=aKlaKzgHQIo) Bei allem Respekt, aber so ein Polizist ist sicher nicht den Anforderungen einer fragilen Sicherheitslage gewachsen, wie sie sich zunehmend in unseren Städten breit macht. Kann sich irgendjemand vorstellen, dass so ein Typ die Eier hat gegen bewaffnete ausländische Kriminelle einzuschreitet. Denen schlottern wahrscheinlich bei seinem Auftauchen die Knie, sofern sie ihn überhaupt zu Gesicht bekommen. Mehr als “Meldung machen”, wird so ein Typ bestimmt nicht. Und Absichern vielleicht noch – aus voller Deckung, versteht sich von selbst. Da wünsche ich den Bewohnern von Dorstfeld viel Glück :-)))

  4. Der Pott kocht on

    Siggi hatte mal eine Bürgerwehr gefordert. Hat irgendwie einen allbernen Beigeschmack, weil im Fernsehn als Bürgerwehr – absichtlich – immer so trottelige Typen gezeigt werden. Dabei ist eine Bürgerwehr eine zutiefst demokratische Angelegenheit. Die Bürger nehmen ihre Sache in die eignene Hand, was spätestens dann erforderlich ist, wenn die steuerfinanzierten Institutionen sich bei ihrer Arbeit darauf konzentrieren, solche Notstandsverhältnisse überhaupt erst herbeizuführen. Eine solche Bürgerwehr dürfte sich jedoch von der Polizei keine Vorschriften machen lassen, die lassen sich die ausländischen Banden auch nicht von der Polizei machen und so ist das schlicht eine Frage der Erfolgsaussichten.

  5. Danke, dass ihr mit beschränkten Mitteln Aufklärung betreibt. Die offiziellen Medien verschweigen wieder einmal die konkreten Zusammenhänge um die Lüge einer funktionierenden multikulturellen Gesellschaft weiter vorantreiben zu können. (Ruhrnachrichten / DerWesten).

  6. Die Taskforce hat alles im Griff, nur mit der Ausländerkriminalität hat sie nichts zu schaffen.

    Der Tatort ist im Kerngebiet der Polizeiüberwachung!!!

  7. es gibt ja auch kriminelle Deutsche, nur die werden in den Medien kaum genannt…da es unspektakulär klingt wenn es heisst stefan müller schiesst um sich…man will ja lieber ein ausländischen namen hören..

    wie auch immer es ging um die pkk..wer die pkk tolleriert und das tut nun mal Europa, dann brauchen wir uns nicht zu wunders das sowas hier in deutschland passiert

  8. @ daniel

    Deutsche werden schon in den Medien als Kriminelle genannt. Vorliegend scheint die Presse jedoch auch bis jetzt wieder die ausländischen Täter zu verschweigen, wie Nele schreibt. Und bei Rechten schreibt die Presse sogar von rechten, deutchen Tätern, wenn die Taten erfunden sind. Der 1. Mai 2009 (angeblicher Überfall auf DGB) ist nur ein sehr populäres Beispiel, was rechtskräftig als Presselüge (und Polizeilüge) belegt ist. Bücher wie das des Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky “Neukölln ist überall”, werden überwiegend totgeschwiegen oder realtiviert, obwohl die Presse hier spektakuläre, um nicht zu sagen ungeheuerliche Dinge genug hätte. Allein die politisch motivierte Ausländerkriminalität verzeichnet laut Verfassungsschutz 1.700 Gewalttaten seit 1990. Darunter fallen weder Raubüberfälle und ich bin auch überzeugt, dass Gewalttaten aus Deutschenhass oder wo Deutschenhass bzw. Verachtung ein wichtiger Bestandteil der Tat war, gleichwohl nicht als politisch motivierte Ausländerkriminalität registriert werden.

  9. Merkwürdig, warum war diese Tat bei den in Deutschland geltenden Waffengesetzen überhaupt möglich?! Der ausländische Facharbeiter hätte weder Schusswaffe noch Munition haben dürfen, jedenfalls nach der Logik von Presse und Politik.

  10. “Siggi hatte mal eine Bürgerwehr gefordert.”

    Das halte ich für eine sehr gute Idee, man sollte aber zunächst ein vernünftiges Konzept ausarbeiten und dann mit deutschen Nachbarn sprechen insbesondere in den Brennpunkten.

    Info-Flugblätter zu dem Thema schaden natürlich auch nicht.

  11. Generell muss ich mal ein paar Worte zur Ausländerkriminalität loswerden. Hier wird viel berichtet, aber man könnte noch deutlich mehr schreiben. Dortmundecho.org hat selbstverständlich auch andere Themen. Ich frag mich allerdings, warum die Polizei immer um mithilfe bittet, wenn sie aus politischer Korrektheit mehr verschleiert. Schaut man sich alle aktuellen Fälle aus der vergangenen Woche mit Fahndungsfoto an, über die hier bei dortmundecho nicht berichtet wurde, etwa der EC-Karten Betrüger in der Dortmunder City oder der Kneipeneinbrecher auf der Westerfilder Straße (vgl. beide RN 8.1.2013), so handelt es sich laut Fahndungsbild jeweils offensichtlich um sog. “Südländer”, allerdings erwähnt die Polizei das ebenso wie die Presse nicht. Propaganda geht eben vor Aufklärung.

  12. Zur Erinnerung:

    http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Soko-gegen-Rechts-Mit-50-Beamten-gegen-Neonazi-Gewalt;art930,1543260

    Soko gegen Rechts – Mit 50 Beamten gegen Neonazi-Gewalt

    DORTMUND Das ist eine Ansage: Mit 50 Beamten einer Sonderkommission arbeitet die Polizei seit Mitte Januar gegen rechtsextreme Straftaten in der Stadt. Am Dienstag hat Polizeipräsident Wesseler sein Konzept vorgestellt.

    Sollte man diese 50 Polizisten jetzt nicht endlich sinnvoller einsetzen ?

  13. Wenn die sich alle gegenseitig abballern, wird das ja nie was mit der Behebung des Fachkräftemangels in Deutschland. Grenzt ja schon an Sabotage bzw. vorsätzliches arbeitsunfähig Schießen;-)))!

  14. Pingback: Fahndung: Dortmund – Mann angeschossen – Bandenstreitigkeiten? « Messerattacken

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