400 Arbeitsplätze fallen weg – Tectum schließt

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Der Callcenter-Anbieter Tectum befindet sich unter Insolvenzverwaltung und schließt seinen Dortmunder Standort am Rande des Indu-Parks, betroffen sind nach Angaben des Lokalsenders „Radio 91.2“ rund 400 Mitarbeiter. Während an anderen Standorten im Ruhrgebiet zunächst weitergearbeitet werden soll, sind in Dortmund 230 Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung vor die Türe gesetzt, weitere 180 sollen im Rahmen des Insolvenzverfahrens folgen. Diese erneute Welle von Arbeitsplatzverlusten verdeutlicht den wirtschaftlichen Niedergang, der in unserer Stadt anhält und sich in den verschiedensten Branchen zeigt – die Arbeitsplatzverluste bei Opel, Continental, Hoesch oder Van Netten sind einige Beispiele in einer nahezu beliebig zu erweiternden Liste.

In der Vergangenheit war Tectum neben schlechten Arbeitsbedingungen und einer unangemessenen Entlohnung insbesondere auch durch ein politisches Auswahlverfahren bei seinen Mitarbeitern aufgefallen: Mehrere nationale Deutsche, die dort angestellt waren, wurden nach bekanntwerden ihrer heimattreuen Gesinnung auf Geheiß der Tectum-Verantwortlichen entfernt.

Mit der Schließung des Dortmunder Tectum-Standortes erhält auch der unmittelbar angrenzende Technologiepark einen empfindlichen Rückschlag: Städtische Verantwortliche verwiesen unlängst auf die dortigen Erfolge und die angeblich steigende Zahl von Unternehmensansiedlungen. Eines dieser Unternehmen streicht nun die Segel und überlasst 400 Mitarbeiter mitsamt ihren Familien einem ungewissen Schicksal, das für einige in der Langzeitarbeitslosigkeit enden wird.

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3 Kommentare

  1. Viele Unternehmen dieser Art lohnen sich finanziell nur für die Inhaber, durchaus dank Arbeitsamtförderung sehr gut. Aber der Markteintritt über ungezügelte Dumpingpreise ist alles andere als nachaltig. Arbeitnehmer werden dort selbstverständlich ausgebeutet. Die politisch und charakterlich linke Gesinnung der Unternehmensleitung im Zusammenhang mit solcher Ausbeutung lässt jedoch sehr tief blicken. Wie so oft, Wasser predigen und Wein trinken.

  2. Unternehmen, die nur überleben können bzw. Geld damit verdienen, weil sie sich die Arbeitnehmer größtenteils vom Staat bzw. von der Sozialgemeinschaft bezahlen lassen, haben ein falsches Unternehmenskonzept und gehören in die Insolvenz. Da ist das Bürgergeld ja noch sozialer. Da es dem Bedürftigen selbst zu kommt und sich nicht irgendwelche Ökonomparasiten die Taschen voll stopfen.

  3. Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Die AUsbeutung in den Betrieben wird immer extremer, nicht iúm ein Volk voranzubringen nein, einzig und allein damit einzelne sich bereichern und wenn es sich nicht mehr lohnt, nicht mehr genug 0 hinter dem Komma stehen, werden die Familien in die Arbeitslosigkeit geschickt. So etwas gehört verboten, bzw müssten harte Strafen für solche Art Unternehmer zur Folge haben…. Aber, ach ja die nationale Opposition hat ja “noch” nichts zu sagen

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