Lütgendortmund: Bücher für “Flüchtlinge” und Farbe gegen „Neonazis“

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Am Dienstag (19. Februar 2013) tritt die Bezirksvertretung im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund zusammen – auf der Tagesordnung stehen sowohl eine Beschwerde der örtlichen Bibliotheksleiterin Marina Hammerschmidt-Riegert, die sich über den Lesefortschritt von Asylanten sorgt, als auch ein Antrag der Fraktion FDP/Grüne, der vom Fraktionssprecher abenteuerlichen Kombination, Frank Meyer (Grüne), verfasst wurde und sich gegen „rechte“ Aufkleber richtet.

So will Marina Hammerschmidt-Riegert eine „internationale Bibliothek“ aufbauen, die Literatur beinhaltet, welche dem Lernstand der Asylanten, die vorrangig aus dem „Grevendicks Feld“ stammen, angepasst sind. Nicht fehlen sollen auch weitere Bücher, mit denen über „Rechtsradikalismus“ aufgeklärt wird. Augenscheinlich ist es erwünscht, eine politisch korrekte Bücherei einzurichten, statt beispielsweise gerade das Jugendangebot vorrangig zu erweitern und einen Schwerpunkt auf allgemeine Bildung zu setzen – dafür wären Ausgaben aus dem Budget der ohnehin klammen Bezirksvertretungen zu begrüßen, während der „Kampf gegen Rechts“ längst zu einem sprichwörtlichen Faß ohne Boden mutiert ist.

Auch der Antrag, Laternen und ähnliches Straßenmobiliar im Stadtteil Lütgendortmund mit Sandfarbe bestreichen zu lassen – wie es bereits in Dorstfeld umgesetzt wurde und auch für Huckarde geplant ist – zeigt, wohin Gelder in Zeiten leerer Kassen fließen. Ein Nutzen für den Lütgendortmund entsteht durch diese Laternenstreichung nicht (dieser würde vielleicht entstehen, wenn sich die Stadt darum bemüht, zahllose Graffitis unpolitischer „Künstler“ aus dem Straßenbild zu entfernen), dafür werden aber wieder einige tausend Euro verschwendet, um nationale Positionen, die beispielsweise durch Aufkleber an die Bevölkerung vermittelt werden, verdrängen zu wollen. Nur gut, dass diese Positionen längst schon auf anderen Wegen verbreitet werden, beispielsweise durch regelmäßige Flugblattaktionen, Informationsstände oder in persönlichen Gesprächen – da hilft dann auch die Sandfarbe nichts.

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3 Kommentare

  1. Still Standing on

    Alkohol und Drogen wären den Asylanten lieber. Aber die Politik in Dortmund hat selbst den Kontakt zu ihrer Wunschbasis verloren. Oder will man am Ende selbst mit denen nichts zu tun haben

  2. Immerhin wacht man so langsam auf:

    http://www.asylmissbrauch-stoppen.de/volksinitiative-gegen-asylmissbrauch/

    Volksinitiative gegen Asylmissbrauch: Landesweite Kundgebungsserie ab 9. März!

    Dortmund, 13. März 2013

    In Dortmund befindet sich die zentrale Erstaufnahmestelle des Landes NRW. Hier werden die vermeintlichen Asylbewerber registriert und dann auf die Städte und Gemeinden verteilt. Von 2011 auf 2012 stieg allein in der Glückaufsegenstraße 60 die Kriminalitätsrate um 70 %. Einer von vielen Gründen für uns, hier um 11.00 Uhr zu protestieren!

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