Steuergeldverschwendung „Kreative Projekte“

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„Kreative Projekte“ – unter diesem Stichwort arbeiten (in der Regel linksangehauchte) Personen, die sich als „Künstler“ verstehen und die krudesten Werke schaffen oder Tätigkeiten vollrichten. Ein ansehnliches Beispiel hierfür ist das Millionengrab Dortmunder U-Turm, der beispielsweise ein Internet-Projekt beinhaltet, mit dem „Kunst, Kultur, Kreativität und deren Akteure multimedial und europaweit“ zusammengeführt werden sollen. Kurz gefasst: Ohne jeglichen Nutzen werden Steuergelder in nicht geringer Höhe hinausgeworfen, die Kosten betragen alleine in diesem Fall 300 000 Euro jährlich, mit Kunst oder gar Kultur haben die erstellten Bilder und Konstrukte jedoch wenig gemeinsam.

Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, sind solche Steuergeldgräber kein Einzelfall und alleine der U-Turm verschlingt neben den ausgeuferten Renovierungs- und Wartungskosten einen etwa ebenso hohen Millionenbetrag für die Beschäftigung vermeintlicher Künstler, die nach ihrem Studium auf der Suche nach einer Stelle sind, die gute Bezahlung für wenig Geld bietet.

Gefördert werden aber nicht nur einzelne Projekte, sondern ganze Stadtteile, wie beispielsweise das „Union-Viertel“, ein anderer Name für die Straßenzüge rund um den innerstädtischen Ausläufer der „Rheinischen Straße“. Während sich das soziale Gefälle in unserer Stadt immer weiter vergrößert und für viele Einwohner selbst die notwendigsten Einkäufe nicht mehr gesichert sind, springen Ateliers und Künstlerwerkstätten wie Pilze aus dem Boden – die Förderung für das „Union Viertel“ beträgt immerhin 1,6 Millionen Euro pro Jahr, kein Wunder, dass die Nachfrage, ein sprichwörtliches Stück vom Kuchen abzubekommen, nicht gering ist.

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