Hirsch-Q: Polizeiwillkür gegen Nationalisten

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Über das Facebook-Konto des Dortmunder Kreisverbandes der Partei DIE RECHTE wurde in den vergangenen Tagen dazu aufgerufen, bei einem Überschreiten der Marke von 1000 Gefällt-mir-Klicks zu einen gemeinsamen Umtrunk in der Hirsch-Q durchzuführen, einer linksextremen Szenekneipe auf der Dortmunder Brückstraße. Nachdem diese provokante Aktion die 1000er-Marke tatsächlich innerhalb kürzester Zeit überschreiten ließ, stand fest, im Anschluss an die Demonstration gegen Multikulti, die in Soest mit rund 160 Teilnehmern ohne größere Störungen stattfand, das angekündigte Versprechen einlösen und in der Hirsch-Q mit allen Interessierten einen geselligen Nachmittag verbringen zu wollen. Dieser Plan wurde aber von zwei Faktoren durchkreuzt.

Offenbar missfiel dem Wirt der linksextremen Szenekneipe, deren Publikum immer wieder durch Straftaten auffällt, der angekündigte Besuch von heimatbewussten Deutschen, so dass sein Lokal an einem Samstagnachmittag – entgegen den üblichen Gepflogenheiten – geschlossen war. Noch ehe sich die nationalen Aktivisten Gedanken über eine Alternativumsetzung der Facebook-Wette machen konnten, erschien die Dortmunder Polizei mit einem Großaufgebot und setzte einige der rund 30 Personen vor der Hirsch-Q fest, denen anschließend Platzverweise für einen Umkreis von 500 Metern rund um die Kneipe erteilt wurden. Begründet wurde diese Maßnahme mit der üblichen Floskel, eine allgemeine Gefahr für die öffentliche Sicherheit abzuwenden. Tatsächlich bestand diese Gefahr aber niemals, da das Lokal nicht nur verschlossen war, sondern während der rund halbstündigen Personenkontrolle nicht ein einziger Linksextremist zu sehen war. Vielmehr dürfte es der Wunsch der Beamten sein, insbesondere des polizeilichen Staatsschutzes, ein „hartes Vorgehen gegen Rechts“ zu signalisieren – dabei geben sich die handelnden Polizisten aber selbst der Lächerlichkeit preis.

Augenscheinlich gilt die gesetzlich geschützte Bewegungsfreiheit für nationale Deutsche nicht in allen Bereichen der Stadt: So versucht die Polizei, bestimmte Teil der Brückstraße zu „Von-nationalen-befreiten-Zonen“ zu verklären – wie sich heute gezeigt hat, aber ohne nennenswerten Erfolg. Zwar wurde der geplante Hirsch-Q-Besuch polizeilich verhindert, Präsenz zeigten die nationalen Aktivisten auf der Brückstraße aber trotzdem. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

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Verbreiten.

8 Kommentare

  1. Die Beamten*****-Republik strebt lieber an, geordnet in den Untergang von EURO-Desaster und Multikulti zu schippern. Was für erbärmliche Lutscher!

  2. Der Dortmunder Staatsschutz blamiert sich wieder mal, hier die Pressemitteilung der Polizei:

    POL-DO: Dortmund-Innenstadt, Brückstraße Platzverweise gegen Personen des Rechten Spektrums

    Dortmund (ots) – Lfd. Nr.:0318

    Am vergangenen Samstag, den 09.03.2013, gegen 15.42 Uhr, schritt die Dortmunder Polizei gegen 21 Angehörige des Rechten Spektrums in der Dortmunder Innenstadt ein. Die Personen hatten sich vor einer Gaststätte in der Brückstraße versammelt, die als Treffpunkt von linksorientierten Personen bekannt ist.

    Schon vor dem Einschreiten hatte die Polizei Erkenntnisse darüber gewonnen, dass die rechte Gruppierung diese Gaststätte aufsuchen wollte. Da es in der Vergangenheit an dieser Örtlichkeit schon mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Personen des Rechten und Linken Spektrums kam wurden gegen die 21 Personen Platzverweise ausgesprochen und anschließend die Personalien festgestellt. Die Platzverweise wurden befolgt.

    Erkenntnisse, wenn der Besuch 5 Tage vorher im Internet öffentlich beworben wird. Außerdem bleibt unklar, wie eine Auseinandersetzung mit einer geschlossenen Kneipe hätte stattfinden sollen. Naja, Beamtenlogik halt.

    • @Spürnase

      Die “Beamtenlogik” ist noch weit schlimmer, als ich das gedacht hätte. Mein Gott, mein Gott! Wenn man solche Leistunge ins Verhältnis zur Gehaltsstufe setzt, grenzt das schon fast an Betrug. Keine Überraschung, wenn solche Leute selbst bei den schlimmsten politischen Zielen (auch den verfassungsfeindlichen) des herrschenden Systems stramm zur Sache stehen. Wenn sie diese Dankbarkeit nicht einmal hätten … 🙂

  3. Eigentlich würde ich ja auch gerne einmal ein Bierchen in der Hirsch Q trinken.
    Muss ja ein toller Schuppen sein. Gut die übrigen Gäste werden teilweise gewöhnungsbedürftig sein, aber es dürfte zumindest nicht langweilig werden.

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