Lütgendortmund läuft „gegen Rechts“

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Zustände, die an eines der dunkelsten deutschen Kapitel erinnern: Ähnlich wie in der Deutschen Demokratischen Republik (besser bekannt als DDR) soll Lütgendortmunder Schülern eine politische Meinung indoktriniert werden. Hierzu wird sogar auf Unterricht verzichtet: Am 19. April 2013 werden alle Schüler vom Unterricht freigestellt, um an einem Lauf, der unter dem wahrlich nicht besonders kreativen Motto „Rechts läuft nix“ steht, teilzunehmen. In Zeiten von andauerndem Lehrermangel und einem ohnehin bedenklichen Lernniveau, was nicht zuletzt durch die mangelnde Sprachkenntnis vieler Schüler verursacht wird, wirkt eine solche Veranstaltung wie ein schlechter Scherz.

Tatsächlich werden Dortmunder Schüler bewusst durch ihre Lehrer beeinflusst, um einen Kontakt zur nationalen Bewegung verhindern zu wollen – neben diversen „Schulen ohne Rassismus“ wird beispielsweise auch an den beiden Dorstfelder Schulen, der Martin-Luther-King Gesamtschule, sowie dem Reinoldus-und-Schiller Gymnasium, während der Unterrichtszeit der „Kampf gegen Rechts“ gepredigt. Inhaltlich besteht dabei durchaus ein gemeinsamer Konsens: Bei den „Rechten“, „Neonazis“ oder wahlweise auch einfach nur „Nazis“ handele es sich um menschenfressende Kreaturen, die auf der Jagd nach Jugendlichen wären, um diese für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Jeder, der nicht in ihr Weltbild passen würde, ganz besonders natürlich Ausländer, wären quasi ihres Lebens nicht mehr sicher. Dumm nur, wenn Schüler anfangen, kritisch zu denken und die Predigten ihrer Lehrer nicht mehr bedingungslos hinnehmen.

So ist gerade bei den Schulen, die sich im „Kampf gegen Rechts“ öffentlich profilieren wollen, die Zustimmung zu nationalen Postionen, beispielsweise der Forderung nach einem Einwanderungsstopp oder sozialer Gerechtigkeit für alle Deutschen, ungebrochen hoch. Es scheint so, als ob die verbotenen Früchte auch in diesem Falle am Besten schmecken. Trotzdem ist es wichtig, einseitiger Propaganda der Gutmenschen mit regelmäßiger Aufklärung „von Rechts“ entgegenzutreten und Veranstaltungen wie den geplanten Lauf gegen Rechts damit ad absurdum zu führen.

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3 Kommentare

  1. Sollen die doch gegen Rechts laufen, von mir aus auch gegen die Wand.
    Ich werde mir dann mit einem Grill und ein paar Bier vom “rechten” Straßenrand aus, das sinnlose treiben anschauen.

    Wobei.. einen Tag später ist es ja wieder soweit, vielleicht üben die nur für den großen Geburtstagsmarsch.

  2. Dabei wurde erst heute noch bei Welt-Online gejammert, wie unterbezahlt die Lehrer doch seien und wie hart ihr Job. Nicht ohne Grund rekrutiert sich aus der Lehrerschaft ein großer Teil der Abgeordneten. Echte Verantwortung gibt es für Lehrer so wenig wie für einen Abgeordneten. Und hier wie da scheint der “Kampf gegen Rechte” umso größer zu sein, je mehr man in seinem eigentlichen Tätigkeitsfeld keine Erfolge verbuchen kann.

  3. Null Toleranz gegenüber dem unfähigen Lehrerkollegium. Wollen sich diese Versager auch noch profilieren. Da haben uns die angehenden Facharbeiter mit Migrationshintergrund eine Menge voraus. Da weiß so mancher Lehrer wo die Grenze ist, jenseits derer es was auf die Fresse gibt.

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