Nicht willkommen: Joachim Gauck in Dortmund

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Für den 11. Juni 2013 lädt die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu einer Veranstaltung im Opernhaus ein, bei der als Hauptredner Bundespräsident Joachim Gauck auftreten soll. Zu dem Vortrag, der unter dem Thema „150 Jahre Zukunft“ steht, sind nach Angaben des Lokalsenders „Radio 91.2“ 1200 ausgewählte Gäste aus Wirtschaft und Politik eingeladen – die lokalen Machteliten, welche die Geschicke unserer Stadt in den Händen halten. Willkommen ist Joachim Gauck jedoch nicht bei allen Dortmundern.

Gegenüber dem „DortmundEcho“ äußerte sich Stefan Reuters, Pressesprecher der Partei DIE RECHTE, zu dem „hohen Besuch“: „Joachim Gauck erfüllt seine Verpflichtung, als Bundespräsident allen Deutschen zu dienen, nicht. Er predigt Integration, Multikultur und Toleranz, ohne die tatsächlichen Auswirkungen erkennen zu wollen, die für unser Volk entstehen. Längst hat ein Bevölkerungsaustausch eingesetzt, der durch den demographischen Wandel in den nächsten Jahren fortschreiten wird. Wenn im Programm der Dortmunder Veranstaltung angekündigt wird, dass Gauck zum ‘demographischen Wandel’ und der ‘Integration’ sprechen möchte, liegt es nahe, dass weiterhin verzweifelt versucht wird, das erzwungene Zusammenleben von vielen Kulturen auf engem Raum zu rechtfertigen. Statt sich an nachweislich nicht funktionierende Utopien zu klammern, wäre es wohl die Aufgabe eines wirklichen Präsidenten des deutschen Volkes, dieses in seinem Existenzkampf zu verteidigen. Ebenso verhält es sich mit Gaucks Stellung zu den Wirtschafts-Eliten, denen er durch seine Unterstützung weiterer Überfremdung günstige Arbeitskräfte vermitteln kann, dem Volk aber weiteren Schaden zufügt. Wie wäre es wohl, wenn ein Bundespräsident plötzlich die Auswüchse des Kapitalismus kritisieren würde und harte Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, beispielsweise in Bezug auf einen gesetzlichen Mindestlohn oder Arbeitsverhältnisse, fordern würde – richtig, es wäre wohl unvorstellbar.“

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