Rollstuhlfahrer aus Straßenbahn verwiesen

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Über einen Vorfall, der sich letzten Freitag an der Straßenbahnhaltestelle „Wittener Straße“ in Dortmund-Dorstfeld ereignete, berichten die „Ruhr Nachrichten“ auf ihrem Onlineportal: Demnach soll ein 80-jähriger, im Rollstuhl befindlicher Rentner, von einem Straßenbahnfahrer aus der Bahn verwiesen sein worden, weil er beim Einsteigen die falsche Tür ausgewählt hatte. Dieser Vorfall, der Anlass für eine Presseberichterstattung geboten hat und in dieser Form von der DSW 21 abgestritten wird, ist leider kein Einzelfall, wenn es um das Fehlverhalten von Mitarbeitern der Dortmunder Stadtwerke geht.

Jedermann sind die nervigen Durchsagen bekannt, mit denen Bahnfahrer teilweise bei den geringsten Anlässen versuchen, die Ordnung in ihrer Bahn durchzusetzen oder das, was sie für Ordnung halten. Selbstverständlich ist der Beruf eines Straßenbahnfahrers anstrengend und es ist vollstes Verständnis aufzubringen, wenn es einmal zu einer entnervten Reaktion kommt, in der Regel treffen solche Reaktionen aber die Falschen: So wurden viele sicherlich schon einmal ermahnt, doch bitte ihr Getränk verschlossen zu lassen, da dies nach der Hausordnung der DSW 21 nicht gestattet sei – über den Sinn dieser Regel lässt sich wahrlich streiten, schließlich hat es selbst die Deutsche Bahn bisher nicht als notwendig angesehen, in S-Bahnen und Regionalexpressen solche Vorschriften zu erlassen. Wenn aber – in aller Regel – ausländische Jugendliche lauthals durch die Bahnen schreien oder mit ihren Handyapparaten das gesamte Umfeld beschallen, wird dies im Normalfall weder von den Bahnfahrern, noch vom eigenen Sicherheitspersonal beachtet. Tatsächlich wirkt dieses sogenannte Sicherheitspersonal nämlich selbst alles andere als sicher – immer häufiger werden Personen mit ausländischer Abstammung eingestellt, die in ihrem Auftreten teilweise selbst eher dazu beitragen, ein subjektives Gefühl des Unwohlseins zu erzeugen. Da verwundert es auch nicht, wenn sich an Nichtigkeiten aufgezogen wird, während tagtägliche Störungen, die vor allem auch zu Lasten anderer Straßenbahnfahrer gehen, unwidersprochen bleiben.

Den Dortmunder Stadtwerken wäre nicht nur anzuraten, ihre eigene Haus- bzw. Straßenbahnordnung zu überarbeiten, sondern vor allem auch, ihr Sicherheitspersonal für tatsächliche Störungen zu sensibilisieren. Ältere Menschen vermeiden teilweise bereits die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder benutzen diese nur im äußersten Notfall, da sie sich gegenüber Gruppen von jugendlichen Ausländern schutzlos fühlen. Ein Zustand, der nicht hinnehmbar ist und von städtischer Seite mit aller Schärfer bekämpft werden müsste.

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