„Dreckige, fette Mistsau“: Guntram Schneider zeigt Siegfried Borchardt an

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Unter tosendem Beifall von rund 500 Teilnehmern nannte der Dortmunder Kreisvorsitzender der Partei DIE RECHTE, Siegfried Borchardt, bei der Demonstration am 1. Mai 2013 den nordrhein-westfälischen Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider (SPD), eine „dreckige, fette Mistsau“. Dieser hat nun Strafanzeige wegen Beleidigung (§ 185 Stgb), sowie übler Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens (§ 188 Stgb), erstattet. Die nun anstehende juristische Auseinandersetzung und der gegebenenfalls stattfindende Prozess werden mit Spannung erwartet – könnten die Gegensätze doch nicht unterschiedlicher sein.

Siegfried Borchardt, der sich – nicht zuletzt durch seinen jahrzehntelangen Aktivismus für Volk und Vaterland – in Dortmund höchster Beliebtheit erfreut, auf der einen Seite, den ehemaligen Landesvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (einer vermeintlichen Arbeitervertretung, die sich mittlerweile aber eher den Interessen der Vorstandsetagen verschrieben hat), Guntram Schneider, auf der anderen Seite. Alleine seine Tätigkeit als Integrationsminister wirft kein gutes Licht auf Schneider: Dieses Amt steht symbolisch für die immer weiter ausufernde Überfremdung in unserem Land, die Schneider selbst völlig unkritisch, ja sogar beschönigend, betrachtet.So spricht er sich beispielsweise sogar für eine Duldung abgelehnter Asylanten aus, die nach dem Gesetzbuch zwar kein Aufenthaltsrecht in Deutschland genießen, aus humanen Gründen aber nicht abgeschoben werden dürfen. Auch die in seinen Aufgabenbereich fallenden Ressorts Arbeit und Soziales werfen kein besseres Licht auf Schneider: Längst ist die Arbeitslosigkeit in den Großstädten Nordrhein-Westfalens, aber zunehmend auch in den kleineren Gemeinden, zu einem massiven Problem geworden, einhergehend mit einem Anstieg der Armutsrate, alleine in Dortmund lebt bereits jeder vierte Einwohner unterhalb des Existenzminimums.

Vor Gericht werden sich nun beide begegnen – auf der einen Seite der (noch) nicht parlamentarisch verankerte Volksvertreter und auf der anderen Seite der gut bezahlte SPD-Minister, der kaum eine Möglichkeit auslässt, sich in der Öffentlichkeit als „Kämpfer gegen Rechts“ zu positionieren und gegen den sich bereits in der Vergangenheit Proteste der nationalen Bewegung richteten, sogar direkt vor der eigenen Haustür in der südlichen Innenstadt.

Wer Guntram Schneider noch nicht kennt, was für Dortmunder immerhin eine kleine Bildungslücke darstellt, nachfolgend ein Video aus dem vergangenen Dezember:

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