London: Die Borussenfront und das Ansehen Dortmunds

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Unlängst berichtete das „DortmundEcho“ über den polizeilichen Versuch, missliebige Dortmunder Fußballfans, gerade solche, die dem „rechten Spektrum“ nahe stehen, an einer Reise zum Championsleague-Finale nach London zu hindern. Dieser Versuch scheiterte jedoch, wer wollte, fand seinen Weg in die britische Hauptstadt – sehr zum missfallen der hiesigen Beamten. So spricht die Dortmunder Polizei in einer Pressemitteilung von Schatten, die ein Transparent mit der Aufschrift „30 Jahre Borussenfront Dortmund – Ein Mythos stirbt nie“, welches im Stadionumfeld entrollt wurde, auf das Ansehen Dortmunds werfen würde.

Fraglich ist, warum friedliche Fußballanhänger einen Schatten auf das Dortmunder Ansehen werfen sollen – wohl nur, weil sie eine andere politische Meinung haben, als die herrschenden Kreise. So räumt die Polizei selbst ein, dass deutsche „szenekundige“ Polizeibeamte den „entscheidenden Hinweis auf die Gruppe“ gaben, es also vorher, bis zum politischen Denunzieren, keinerlei Auffälligkeiten in London gegeben hatte. Bei der Borussenfront handelt es sich im Übrigen um einen Zusammenschluss von Dortmunder Fußballanhänger, der seit mehreren Jahrzehnten existiert und maßgeblich von Siegfried Borchardt geprägt wurde. In den Medien wird die Borussenfront regelmäßig als Musterbeispiel „rechtsradikaler Hooligans“ verwendet und mit den üblichen Schmähungen diffamiert.

Negativ könnten dagegen in der internationalen Öffentlichkeit ganz andere Dinge aufgefasst werden, die sich rund um das Championsleague-Finale in London ereigneten: Beispielsweise das Auftreten von Angela Merkel, die sich aufgrund ihrer Euro-Politik, die den Interessen der freien Völker zuwider läuft, über keine hohe Beliebtheit erfreut oder aber die linksradikalen Fans der „Schickeria München“, die nicht nur mit Parolen wie „Nie wieder Deutschland“ in Erscheinung treten, sondern auch noch eine Fan-Freundschaft zum israelischen Fußballclub „Hapoel Tel Aviv“ unterhalten und sich offen mit den Aggressionen des israelischen Staates gegen andere Völker, vor allem die unterdrückten Palästinenser, solidarisieren. Über solche Vorgänge wird aber die Schweigespirale gehüllt oder – beispielsweise der Besuch von Merkel – sogar als Bereicherung des Fußballabends verkauft. Ob ein harmloses Transparent, was nicht einmal eine politische Aussage enthält (was, bei der allgemeinen Politisierung des Fußballsportes aber auch nicht verwerflich sein würde), das Auftreten von antideutschen Elementen oder die Präsentation einer Bundeskanzlerin, welche sich zur willigen Gehilfin des internationalen Kapitals macht. Diese Bewertung bleibt wohl jedem selbst überlassen.

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