Dorstfeld: Proteste gegen Sieraus Bürgerdialog

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Für Dienstag (21. Mai 2013) hatte Ullrich Sierau zur dritten Runde seines „Dorstfelder Bürgerdialoges“ eingeladen, bei dem die angeblichen Probleme im Stadtteil erörtert werden sollten. Mit dabei waren selbstredend einige nationale Aktivisten, die gegen die Politik des Sozialdemokraten protestierten und ein Mitspracherecht beim Bürgerdialog forderten, von dem sie schlichtweg im Vorfeld ausgeschlossen wurden.

Während am Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld mittels Infostand und Redebeiträgen über den Hintergrund der Bürgerdialog-Veranstaltung, sowie der sozialdemokratischen Hintermänner, die für Überfremdung, Sozialabbau und Steurgeldverschwendung verantwortlich sind, informiert wurde, diskutierten die Meinungszensoren eifrig über „die Rechten“. Auf Einwände von mehreren anwesenden, warum denn nicht beispielsweise über die Drogenkriminalität in Dorstfeld, die offen zu Tage tritt, debattiert wird, antwortete Sierau, die Situation wäre noch nicht so schlimm wie in der Nordstadt – es müssen wohl erst Zustände, die zwischen Nordmarkt und Borsigplatz Alltag sind, eintreten, ehe seitens der Stadt Probleme eingeräumt werden. Amüsant wirkten ebenfalls Sieraus Beteuerungen, dass die „rechte Szene“ in Dorstfeld auf de Rückmarsch sei – hier merkt der neutrale Betrachter, dass sich Sierau selten im Stadtteil blicken lässt oder sich tiefergründiger mit der Realität vor Ort befasst, ansonsten müsste er wissen, dass die Verankerung der nationalen Aktivisten bestens ist und im Gegenteil sogar weiter zunimmt.

Wie unbeliebt Sierau in Dorstfeld ist, zeigt sich an dem massiven Polizeischutz, den der Oberbürgermeister erhalten hat: Nach Ende des Bürgerdialoges warteten einige rechte Aktivisten, denen zuvor der Zutritt versagt worden ist, am teuren Mercedes des Oberbürgermeisters, um doch noch ein paar Worte des Meinungsaustausches mit Herrn Sierau wechseln zu können. Sierau zog es aber vor, sein Auto durch seinen Chauffeur wegfahren zu lassen, um einige Meter später zuzusteigen, statt auf dem direkten Weg in sein – auf der gegenüberliegenden Straßenseite geparktes – Fahrzeug zu steigen. Offenbar fürchtete Sierau, dass die Nationalisten etwas haben, was ihm fehlt: Argumente. Letztendlich verhinderte die Polizei weitere Versuche, mit Sierau ins Gespräch zu kommen, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass es dem Dortmunder Oberbürgermeister in Dorstfeld nur unter Einsatz eines polizeilichen Großaufgebotes möglich ist, öffentliche Termine wahrzunehmen, vor allem, wenn es sich um „gegen Rechts“ gerichtete Veranstaltungen handelt. Den Sozialdemokraten und ihrer Politik weht zunehmend der Wind ins Gesicht – ein guter Anfang!


Mittels Redebeiträgen und einem Informationsstand wurde die Öffentlichkeit hergestellt


Viel Aufwand: Polizeischutz für Sierau (und seinen Dienstwagen)

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