Dortmund: Erfolgreiche Kundgebung gegen Besuch von Bundespräsident Gauck

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Rund 65 nationale Aktivisten versammelten sich am Dienstagabend (11. Juni 2013) am Platz der alten Synagoge in der Dortmunder Innenstadt, um gegen einen Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck zu demonstrieren. Dieser trat als Festredner bei einem Empfang zum 150-jährigen Jubiläum der Industrie- und Handelskammer im – unmittelbar angrenzenden – Opernhaus auf, bei dem 1200 geladene Gäste, die Eliten aus Wirtschaft und Politik, anwesend waren.

Der nationale Protest richtete sich sowohl gegen Bundespräsident Gauck, als auch gegen dessen Publikum, zu dem unter anderem Polizeipräsident Norbert Wesseler, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und der SPD-Minister Guntram Schneider zählten: Sie alle tragen Verantwortung für Überfremdung, gesellschaftlichen Verfall und sozialen Niedergang – bereits jetzt lebt jeder vierte Dortmunder in Armut, nicht zuletzt durch die skrupellose Ausbeutung der herrschenden Wirtschaftscliquen, die sich bei der IHK bei Sekt und Buffet verwöhnen ließen.

Bereits seit Tagen dominierte die Ankündigung einer Protestkundgebung gegen den Besuch des Bundespräsidenten die lokalen Schlagzeilen. Letztendlich versammelten sich neben Aktivisten der Partei DIE RECHTE, sowie unterstützenden Gruppierungen und Parteien, auch zahlreiche Gegendemonstranten, die sich jedoch weitgehend auf das Rufen von Parolen beschränkten und ihre großspurige Ankündigung, die Kundgebung verhindern zu wollen, nicht ansatzweise umsetzen konnten. Lediglich am Rande kam es zu mehreren kleineren Konfrontationen, bei denen die kriminellen Linksextremisten von Übergriffen auf politisch Andersdenkende abgehalten wurden. Ohne nennenswerte Störungen konnte die Kundgebung durchgeführt werden, bei der durch Redebeiträge und themenbezogene Transparente das politische Anliegen vermittelt wurde. Nach Beendigung der Versammlung kam es zu einem Zwischenfall, als abreisende Teilnehmer in einem PKW von Antifaschisten angegriffen wurden – im Zuge dieser Situation beklagen sich nicht nur Antifaschisten darüber, von Nazis angefahren worden zu sein, sondern auch ein Polizeibeamter, der Anzeige erstattete und die PKW-Insassen dem Polizeipräsidium zugeführt werden. Ob diese willkürliche Strafanzeige von Erfolg gekrönt ist, darf jedoch bezweifelt werden, letztendlich wird diese Entscheidung aber bei Staatsanwaltschaft und Gericht liegen.

Insgesamt konnte der nationale Protest eine Vielzahl von Dortmundern erreichen und einer breiten Öffentlichkeit wurde verdeutlicht, dass der Bundespräsidentenbesuch nicht ohne Proteste hingenommen wird. Dortmund ist zwar (noch) die Stadt des roten Parteienfilzes und jahrzehntelanger SPD-Herrschaft, zunehmend regt sich aber gegen die herrschende Politikerschicht Widerstand – daran sollten sich die feinen Damen und Herren gewöhnen!

Nachfolgend einige Bildimpressionen:

Protest gegen Bundespräsident Gauck


Klare Botschaft an Gauck und seine Gäste!


Hitzige Atmosphäre und kleinere Rangeleien, aber insgesamt friedlich


Am Platz der alten Synagoge – im Hintergrund das Opernhaus


Gegen Gauck und seine Freunde – Für ein SPD-Verbot!

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