Bundestagswahl: Rechte Wahlhelfer sorgen für Ordnung!

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Großspurig hatte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau angekündigt, Wahlhelfer auf ihren politischen Hintergrund überprüfen zu wollen, um zu verhindern, dass patriotische Deutsche am demokratischen Wahlprozess teilnehmen und die – regelmäßig nur auf dem Papier existierende – Ordnung sichern. Bei der Bundestagswahl am heutigen Sonntag (22. September 2013) sind aktuell in mehreren Wahllokalen im Stadtgebiet nationale Aktivisten als Wahlhelfer im Einsatz – neben der finanziellen Entschädigung, die vollständig für die politische Arbeit in unserer Stadt gespendet wird, bietet das Ehrenamt eine Möglichkeit, relevante Informationen über die Bevölkerungszusammensetzung in den einzelnen Vierteln zu bekommen.

Nicht zuletzt die Bekanntheit einiger Aktivisten trägt dazu bei, deren Verankerung weiter voranzutreiben, außerdem dürfte es für politische Gegner wenig erfreulich sein, bei lokalen Aktivisten der nationalen Bewegung ihre Stimme abzugeben – nationale Wahlhelfer sind demnach die Alternative zu den roten Wahlausschüssen, die es in Dortmund leider dennoch in den meisten Wahllokalen gibt, teilweise gehören die dortigen Stimmauszähler ausnahmslos der SPD an. Ein Schelm, wer dabei böses denkt.

Erfreulich ist daher, dass der sozialdemokratische Parteienfilz in Dortmund auch in den Wahlbüros durchbrochen wird, um den Politbonzen schon beim Wählen und Auszählen der Stimmen auf die Finger zu schauen. Vielleicht ergeben sich im Nachhinein wieder einige Wahlrechtsverstöße, die – wie zuletzt bei der Landtagswahl 2012 – ausnahmslos im Zuge von Beschwerden beim Zuständigen Innenministerium festgehalten werden, dass im Übrigen damals den prinzipiellen Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten zustimmen musste, diese aber natürlich als nicht schwerwiegend einstufte.

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