Nach der Demo: Video zeigt Polizeiübergriffe

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Die Aufarbeitung der polizeilichen Gewalttaten gegen abreisende Teilnehmer der nationalen Demonstration am 31. August 2013 in Dortmund hat begonnen – erstes Videomaterial wurde zusammengetragen, um Straftäter in Uniform identifizieren zu können, sowie ihre Taten zu belegen. Aufgrund der Unübersichtlichkeit sind einige Vorfälle bisher zwar mit zahlreichen Zeugen glaubwürdig geschildert, diese Aussagen könnten aber durch weitere Videoaufnahmen gestützt werden.

Gesucht wird insbesondere Material von den Übergriffen auf eine am Boden liegende Frau – diese ist in den vorhandenen Videoaufnahmen nur kurz zu sehen, es ist zwar zu erkennen, wie Personen, die der Dame helfen wollen, durch die Polizei abgedrängt werden, der ursprüngliche Vorfall ist aber noch nicht mit Videomaterial belegt. Auf dem vorliegenden Material ist zu erkennen, dass sich die abreisenden Demonstranten friedlich verhielten und selbst bei dem massiven polizeilichen Vorgehen keinen Widersand leisteten. Bezeichnend ist auch, dass die Person, die anfangs durch Beamte einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit herausgegriffenw urde, nach wenigen Minuten wieder entlassen wurde – es kann demnach keine Straftat vorgelegen haben, da ansonsten die gängie Praxis eine Einlieferung in die Gefangenensammelstelle gewesen wäre. Aussagekräftig ist aber auch, dass gerade Angehörige der BFE-Einheiten mehrmals versuchten, das Abfilmen ihrer Handlungen zu unterbinden – offenbar soll es für Polizeiübergriffe keine Zeugen geben.

Wichtig: Wenn ihr Betroffene oder Zeugen dieser Maßnahmen gewesen seid, nehmt Kontakt auf – wie das geht, erfahrt ihr hier.

Nachfolgend einige Ausschnitte aus dem vorliegenden Videomaterial:

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