Dorstfeld: Verschobenes 9.November-Gedenken unter Polizeischutz

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Ob sich die Gutmenschen im Datum geirrt haben oder am gestrigen Samstag, dem 9. November, lieber das Borussia-Spiel in Wolfsburg verfolgen wollten, ist spekulativ: Mit einem Tag Verspätung fand sich am Sonntag (10. November 2013) das übliche Häuflein linksliberaler Vorbilddemokraten am jüdischen Mahnmal an der Arminiusstraße in Dortmund-Dorstfeld ein, um dort den sogenannten Novemberpogromen zu Gedenken. An jenem Tag im Jahr 1938 kam es reichsweit zu Ausschreitungen, die zum Nachteil der jüdischen Bevölkerung ausgetragen wurden.

Nachdem es in den vergangenen Jahren regelmäßig zu Protestaktionen gegen das Gutmenschen-Gedenken in Dorstfeld gekommen ist, befindet sich mittlerweile regelmäßig ein Großaufgebot rund um die Veranstaltung. Es ist ein erfreulicher Umstand, wenn Gutmenschen, unter denen sich neben Vertretern der „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ auch Parteianhänger von Grünen, SPD und Linken befinden, nur abgeschirmt durch ein massives Polizeiaufgebot ihre einseitige Geschichtswahrnehmung präsentieren können – bedenklich ist jedoch, dass es das Ziel dieses Polizeiaufgebotes ist, kritische Meinungsäußerungen Andersdenkender bereits im Ansatz zu ersticken.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren blieben herbeigekarrte Schulklassen der Veranstaltung fern – nicht ungewöhnlich, denn an einem Sonntag haben die meisten Jugendlichen wahrlich Besseres zu erledigen, als einem Tätervolkkomplex zu fröhnen. Eine jährlich sinkende Teilnehmerzahl bei dieser skurilen Gedenkveranstaltung lässt zudem auf eine baldige Beendigung des Spukes hoffen. Vermissen dürften die Dorstfelder dieses zweifelhafte Ereignis wohl kaum.

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5 Kommentare

  1. Für die paar Menneks (ein häuflein Menschen)
    die mit Rucksack ,Handtaschen oder kleinen WE-Rollkoffern dort stehen,
    waren einige spazieren,warteten sicher viele nur auf die Strassenbahn oder auf einen Bus und schauten mal neugierig vorbei,was denn dort los ist an der Ecke,
    auch Polizeibeamte stehen dort und Fotografen mit Kameras?
    Vieleicht -jemand umgefallen-jemand was verloren-eine Meinungsverschiedenheit untereinander usw
    unser normaler menschlicher Herdentrieb eben,
    erstmal gucken warum dort 3 oder 4 Leute ein paar Min. an der Strassenecke stehen und mal eben hören,was einer von denen zu sagen hat,,
    aber ein Polizeigroßaugebot um an den 9 November zu erinnern,
    sehe ich als keine Relation mehr.
    Und am Nordmarkt schickt ohne mitleid und skrupel eine Romamutter (Volksmund Zigeunerin)
    ihre 3 Töchter auf den Strassenstrich?
    Nachzulesen in einem Bericht der Ruhr-Nachrichten-
    wo ist denn da die Polizei,auch die Priester,Pfarrer und Gutmenschen,um sowas zu unterbinden
    und um dieser Romafrau mal in’s Gewissen zu reden,das ihre eigenen 3 Töchter für ihr Leben einen psychischen Schaden erleiden werden,
    auch mal nachzufragen,ob sie auf diese Prostitution Steuern bezahlt,regelmäßig auf Krankheiten von einem Amtsarzt untersucht werden,was Pflicht und Gesetz ist in unserem Deutschen Staat ?

  2. Was uns die paar versprengten Linksextremisten durch diesen völlig unnötigen Polizeieinsatz wieder mal an Steuergeldern kosten… Schreien die in der Nähe von Demonstrationen patriotischer Deutscher nicht immer ,,Deutsche Polizisten schützen die Faschisten!”? Ich glaube die anwesenden Kameraden hätten gerne auf diesen ,,Schutz” verzichtet.

  3. Von den im Zuge des 09. Nov. 1938 verhafteten Juden wurden fast alle nach kurzer Zeit wieder entlassen, d.h. vielfach noch 1938 , in einigen Großstädten nach ein bis zwei Wochen (selbst das in politisch korrekten Themen wegen der Legionen von unterbeschäftigten linken Schreiberlingen wenig objektive deutsche Wikipedia räumt ein bis August 1939). Zwar gibt es nicht so viele Nazis wie damals Juden, aber wenn ich an die Rheinland-Aktion der heutigen Innenminster denke, dann wurden folglich nicht annähernd so viele Nazis festgesetzt, für die dauert die Unterbringung ohne Urteil dafür aber etwas länger (1 1/2 oder sogar bald zwei Jahre). Eine amüsante Gemeinsamkeit scheint sich hartnäckig zu halten: 1938 wurden praktisch keine jüdischen Frauen festgesetzt, wie auch bei der Rheinland-Aktion nicht anders. Merkwürdig, dass über solche Quoten nicht mal nachgedacht wird.

  4. Weil die meisten der Demoteilnehmer augenscheinlich Zeitzeugen der Ereignisse von 1938 sind, hat man die Demo auf den Sonntag gelegt. So ist allen geholfen, den Juden weil sich eine Demo am Schabbes nicht schickt, den Deutschen weil für religiöse Dinge hierzulande der Sonntag prädestiniert ist, auch wenn es sich nur um eine Zivilreligion handelt.

  5. Wenn es nicht so traurig wäre und die Folgen des Schuldmythos und der religionsähnlichen [aus rechtlichen Gründen zensiert] nicht so weitreichend und massiv wären – man könnte darüber lachen. Aber in der BRDDR lässt man auch das besser – sonst sitzt man wie Horst Mahler mindestens 12 Jahre im Gefängnis und kann sich das Gejaller der Pseudodemokraten über fehlende Meinungsfreiheit und Ungerechtigkeiten in China und Russland anhören.

    Eine vorgegebene Meinung und Geschichtsauffassung, die scharfes Strafrecht zum Schutz ihrer “Wahrheit” benötigt erzeugt auch die Notwendigkeit von Schutz der Veranstaltungen, die diesen Schuldmythos weiter am Leben halten. Schon der berechtigte leise Zweifel im Ansatz ist Gift für die Lüge und einmal infiziert kann das am Ende zum Absterben der Lüge führen – aber – wer von den Nutzniessern und Vasallen will das denn wirklich? Eben – keiner! Und darum werden wir noch eine Zeit lang mit diesem Unfug leben müssen.

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