Landgericht: Fortsetzung bei Kindesmissbrauchs-Prozess

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Momentan häufen sich die Gerichtsverfahren gegen Pädophile und Kinderschänder vor dem Dortmunder Landgericht. Wie das „DortmundEcho“ in der vergangenen Woche berichtete, muss sich – neben dem erwiesenen (und öffentlich bekanntgemachten) Kinderschänder Karl-Heinz Peter G. – auch der 55-jährige Wolfgang Michael L. verantworten. Ihm wird vorgeworfen, seinen Stiefsohn über sechs Jahre hinweg sexuell missbraucht zu haben, dieser Vorwurf wird von L. jedoch wehement bestritten, so dass für die Richter eine schwierige Beweisaufnahme bevorsteht.

Am zweiten Verhandlungstag (27. November 2013), über den die „Ruhr Nachrichten“ und der Lokalsender „Radio 91.2“ berichten, wurde das mutmaßliche Opfer, heute 21 Jahre alt, vernommen. Der Sohn der ehemaligen Lebensgefährtin des Angeklagten schilderte die sexuellen Übergriffe, die L. vorgeworfen werden – während dieser kopfschüttelnd seinen Widerspruch signalisierte. Ob L. tatsächlich ein perverser ist, der widrigste Praktiken in fast 1000 Fällen an seinem Stiefsohn begangen hat oder aber, ob L. Opfer einer böswilligen Intrige ist, lässt sich jedoch auch nach dem zweiten Verhandlungstag nur schwer beurteilen. Beide Zeugen, sowohl Täter, als auch Opfer, konnten ihre Aussagen glaubwürdig vermitteln. Aufhellend dürften die Vernehmungen weiterer Zeugen aus dem näheren Familienumfeld, sowie das amtliche Gutachten, sein.

Fortgesetzt wird die Verhandlung am 9. Dezember 2013, mit einem Urteil wird jedoch voraussichtlich erst im neuen Jahr zu rechnen sein. Das „DortmundEcho“ wird regelmäßig über den Prozess berichten – sollte L. tatsächlich für schuldig befunden werden, wäre dies gerade im Hinblick auf seine Aktivitäten als Trainer im Jugendsportbereich besonders erschreckend.

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