Kriminelle Antifaschistin: Verfahren plötzlich eingestellt

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Eigentlich sollte sich am kommenden Mittwoch (12. Februar 2014) eine Antifaschistin vor dem Dortmunder Amtsgericht verantworten, der das Mitführen von Passivbewaffnung bei einer linken Gegendemonstration am 31. August 2013 vorgeworfen wird (das „DortmundEcho“ berichtete). Nachdem linksextreme Gruppierungen für den Verhandlungstag eine Pressekonferenz angekündigt hatten und zum Verhandlungsbesuch mobilisierten, knickt nun offenbar das zuständige Gericht in Erwartung des Trubels ein – kurzfristig wurde das Verfahren nach einer Meldung aus der linken Szene ohne Auflagen eingestellt. Eine neuerliche Kapitulation des Rechtsstaates vor kriminellen Linksextremisten.

Und so bleibt für linksextreme Gruppierungen festzuhalten, dass es offenbar lohnt, durch die Ankündigung eines größeren Menschenauflaufes auf die Entscheidung von Gerichten einzuwirken, um ein Urteil, was gegen die eigene Gesinnung gefällt zu werden droht, verhindern zu können. Während sich der linksextreme Mob sicherlich über dieses skandalöse Prozedere erfreut, wird wieder einmal deutlich, mit welch verschiedenem Maß das bundesrepublikanische Justizsystem misst. Wenig verwunderlich, wenn das Vertrauen zunehmend schwindet bzw. schon längst verloren gegangen ist.

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