Hirsch-Q: Prozess mit Tag 24 fortgesetzt

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Nach einer etwas längeren Verhandlungspause wurde vor dem Dortmunder Landgericht am Montag (10. März 2014) der sogenannte „Hirsch-Q“-Prozess fortgesetzt, bei dem sich zehn Nationalisten auf der Anklagebank verantworten müssen. Ihnen wird vorgeworfen, eine linksextreme Szenekneipe auf der Brückstraße überfallen zu haben, wobei durch die erfolgte Beweisaufnahme mittlerweile erwiesen sein dürfte, dass es sich bestenfalls um eine beidseitige Konfrontation gehandelt hat, die aber definitiv von den linksextremen Kneipengästen zunächst begonnen wurde.

Im Mittelpunkt des Verhandlungstages stand die Vernehmung eines Psychologen, der einen Angeklagten begutachten sollte und zu dem Entschluss kam. Aufgrund vorheriger Gespräche mit dem Angeklagten wurde dieser als Mitläufer der rechten Szene eingestuft, der nicht gefestigt gewesen sei. Da die Tatbeteiligung des Angeklagten ohnehin – wenn überhaupt – als geringfügig zu werten sei, stellte das Gericht sogar eine Verfahrenseinstellung in Aussicht. Gut möglich, dass sich die Anklagebank bei den nächsten Verhandlungstagen verkleinern könnte.

Fortgesetzt wird das Verfahren mit dem nunmehr 25. Verhandlungstag am kommenden Montag (17. März 2014) um 10.30 Uhr in Saal 130 des Dortmunder Landgerichtes. Bereits jetzt sind weitere Verhandlungstage bis Anfang April angesetzt, wobei davon auszugehen ist, dass der Mammutprozess auch dann noch nicht abgeschlossen sein wird und weiter verlängert werden dürfte.

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