Reisebericht: Dortmunder Aktivisten beim Veteranentreffen in Estland

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Bereits am Donnerstag (24. Juli 2014) reisten Dortmunder Aktivisten der Partei DIE RECHTE nach Tallinn (bis 1918 Reval), um die Hauptstadt Estlands zu besichtigen und an einem Veteranentreffen europäischer Freiwilligenverbände teilzunehmen, welches jährlich in dem Baltikumstaat abgehalten wird.

Die sehr sehenswerte, alte Hansestadt Tallinn ist von der mittelalterlichen Altstadt mit Marktplatz geprägt , welche von imposanten Stadtmauern umgeben ist. Heute gibt es sehr viele traditionelle Restaurants und Kneipen, die dort zum Verweilen einladen. Aber nicht nur die Altstadt Tallinns ist interessant: Auf dem Weg zum Hafen und rund um die Neustadt, sind zahlreiche Märkte und Geschäfte zu finden, die auch Artikel verkaufen, deren Besitz in der Bundesrepublik aufgrund einschlägiger Gesinnungsparagraphen untersagt ist. Der Hafen ist zugleich die Verbindung in die nahgelegene finnische Hauptstadt Helsinki (ca. 80km). Es verkehren täglich Fähren zwischen den beiden Hauptstädten, beidseitig des Hafens in Tallinn befinden sich schöne Sandstrände.


Das historische Tallinn – ein sehenswerter Anblick

Am Samstag (26. Juli 2014) wurde bereits am frühen Morgen in das rund 190 Kilometer in nord-östlicher Richtung gelegene Sinimäe aufgebrochen, ein estisches Kleinstdorf mit gerade einmal 324 Einwohnern. Sinimäe liegt in der Landesgemeinde Vaivara und entstand in den 50er Jahren, nachdem das Vorgängerdorf bei den schweren Kämpfen zwischen der Roten Armee und der deutschen Wehrmacht 1944 vollständig zerstört wurde. Unweit des Dorfes, auf den Blauen Bergen, fand das diesjährige Treffen der Kriegsveteranen der 20. estnischen SS-Freiwilligen-Division statt, dem sich außerdem junge und alte Patrioten verschiedenster Nationen anschlossen. Die Blauen Berge sind Austragungsort der bekannten Schlacht um die Tannenbergstellung 1944 gewesen, bei der etwa 10 000 deutsche Soldaten ihr Leben verloren.


Ewig lebt der toten Tatenruhm!

Die Gastfreundschaft der Veranstalter war sehr herzlich und den Gästen aus verschiedenen Ländern wurde ein angenehmer Empfang bereitet, insgesamt war die Veranstaltung frei von jeglichen Störungen und rundum gelungen. Eröffnet wurde das Veteranentreffen mit dem Singen eines alten Soldatenliedes, anschließend folgten zahlreiche Redner aus verschiedenen Nationen auf, beispielsweise aus Lettland. Ein estischer Kriegsveteran schilderte seine Erinnerungen, angfangen von der Verteidigung des Narva-Brückenkopfes und der Schlacht um die Tannenbergstellung. Nach seiner sehr bewegenden Rede spielte eine junge Blasmusikkapelle, welche die Veranstaltung untermalte. Am Ende der Reden kam es zu Kranzniederlegung verschiedener Gruppen. Anders als hierzulande ist es in Estland – trotz Behinderung durch die EU – noch eine Ehrensache, seinen gefallenen Soldaten zu Gedenken. Nach der Kranzniederlegung wurde der offizielle Teil beendet und zum gemeinsamen Essen aus der „Gullaschkanone“´ eingeladen, außerdem waren mobile Stände vor Ort, welche interessante Lektüren und Bücher über die Europäischen Freiwilligen anboten oder „Souvenirs der besonderen Sorte“ priesen. Während und nach der Mahlzeit kam es zu interessanten Gesprächen mit Kriegsveteranen und esh fand ein Austausch mit ausländischen Nationalisten statt, wie etwa mit den lettischen Kameraden, wo Aktivisten aus Dortmund im März 2014 zum Veteranenmarsch eingeladen waren und ein Zeichen der nationalen Solidarität setzten. Rund um das Veteranentreffen konnten alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden. Die Blasmusikkapelle sorgte auch nach der Beendigung des offiziellen Teils noch für Unterhaltung und spielten beispielsweise das alte Soldatenlied `Erika´ in deutscher, finnischer und estischer Sprache. Alles in allem eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung, die bei herrlich warmen Wetter stattfand.


Im Gedenken an die europäischen Freiwilligen!

Nach der Veranstaltung besuchte die Dortmunder Delegation mehrere Soldatenfriedhöfe, sowie kleinere Gedenkstätten, darunter Soldatenfriedhof in Narva, dem nordöstlichsten Punkt der Europäischen Union. Das Kreuz ist mit Blick auf den Narvafluss und liegt unmittelbar gegenüber der russischen Staatsgrenze. Von dem Eingangsgebäude, in dessen Mauer ein Orientierungsplan eingebaut wurde, führt ein leicht geschwungener, befestigter Weg an den Gräberfeldern vorbei zum Gedenkplatz. Am Gedenkplatz steht ein Natursteinkreuz, mit Blickrichtung der Landschaft entlang des Narvafllusses. Ebenfalls besichtigt wurde ein Soldatenfriedhof in Toila, einem 920-Einwohner-Dorf, das etwa 40 Kilometer von der Stadt Narva entfernt liegt. Vom dortigen Soldatenfriedhof aus geht der Blick direkt über den Finnischen Meeresbusen, an dem der Ort Toila liegt. Auf dem Rückweg nach Tallin konnte eine Vielzahl historischer Denkmälern besichtigt werden. Die meisten Denkmäler befassen sich mit dem estnischen Freiheitskrieg 1918-1920, als die Republik Estland für die staatliche Unabhängigkeit gegenüber Sowjetrussland kämpfte, unterstützt durch die unter deutschen Kommando stehenden Baltischen Landwehr, sowie deutsche Freikorpsverbände.


Mahnung an die deutsche Jugend: Hier ruhen die Helden unseres Volkes!

Abgerundet wurde die Reise nach Estland durch einen kurzen Abstecher ins benachbarte Finnland: Am Sonntag morgen ging es für die Dortmunder Delegation nach Helsinki, der finnischen Hauptstadt. Hier wurde die Stadt besichtigt und ein durchaus interessantes Kriegsmuseum besucht, welches sich wesentlich objektiver mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt, als die Qualitätsliteratur in der umerzogenen Bundesrepublik. Auch in Helsinki gibt es einen deutschen Soldatenfriedhof, der ungefähr 20 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums liegt und der ebenfalls besichtigt wurde – wenig verwunderlich, ist der deutsche Soldatenfriedhof (wie es in den meisten europäischen Ländern) vorbildlich gepflegt. Ein Umstand, der auch für die Bundesrepublik wünschenswert wäre, wo die eigenen Heldenstätten dem Verfall überlassen werden.

Das beeindruckende Wochenende war rundum gelungen und bot eine Möglichkeit, ehrenhaft den Opfern unseres Volkes und seiner einstigen Verbündeten, die Seite an Seite mit unseren Vätern kämpften, zu gedenken. Der Dank gilt den Veranstaltern, die ein solches Treffen möglich gemacht und perfekt organisiert haben. In Zukunft gilt es, die neuen Vernetzungen zu nutzen und den Kampf für ein freies Europa auf eine breite Ebene zu stellen: Gemeinsam für ein freies Europa der Vaterländer!

Anschließend noch die Grußworte eines Dortmunder Aktivisten, die beim estischen Veteranentreffen übermittelt wurden:

“Kameraden und Kameradinnen,
wir freuen uns hier zu sein, um gemeinsam mit jungen und alten europäischen Patrioten an den gemeinsamen Freiheitskampf gegen den Bolschewismus zu erinnern. Unzählige Helden, namentlich bekannte und unbekannte, haben zusammen für ein Europa der Vaterländer gekämpft. Sie gaben ihr Leben bereitwillig, für etwas, was die Moderne heute nur noch belächeln vermag. Unsere Tapferen Helden kämpften aber für die Wiederauferstehung des Mythos in den Köpfen der nordischen Völker. Selbsterkenntnis, Aufopferung und Entbehrung, das waren die Grundfeste jener Männer, Frauen und Kinder die sich später vollends körperlich und seelisch für Rasse und Kultur aufopferten. Unser Gedanke ist auch bei denen, die dafür ihr Leben ließen. Es gibt nur eine Wiederkunft der Toten, an die Krieger glauben: Die ehrende Erinnerung an die tapferen Taten! In dem wir für die Ehre unserer gefallenen Helden kämpfen, kämpfen wir auch für die Ewigkeit des Europas der Vaterländer. Das ist der Stolz, der uns jede unwürdige Lage anzugreifen und überwinden lässt. Wir danken den Veranstaltern aus Estland und werden, wie es in einem alten Treue-Lied heißt, für die hier gefallenen Soldaten einstehen, ‘daß immer noch auf Erden für Euch ein Fähnlein sei!“

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7 Kommentare

  1. Netter Reisebericht. Soll jetzt der Besuch bei SS-Veteranentreffen zum Standardprogramm für deutsche Besucher werden? Bitte stellen Sie es nicht so dar, dass alle Estinnen und Esten das befürworten würden. Zumindest der folgende Abschnitt gehört dringend korrigiert, da sich der Autor offenbar nicht mit den Feinheiten der estnischen Geschichte befasst hat:

    “Die meisten Denkmäler befassen sich mit dem estnischen Freiheitskrieg 1918-1920, als die Republik Estland für die staatliche Unabhängigkeit gegenüber Sowjetrussland kämpfte, unterstützt durch die unter deutschen Kommando stehenden Baltischen Landwehr, sowie deutsche Freikorpsverbände.”

    Die Unabhängigkeit Estlands wurde 1918 definitiv GEGEN die deutschen Freikorps und die Baltische Landeswehr erkämpft. Das sollten Ihnen aber Ihre estnischen Gastgeber erzählt haben! (im Zweifelsfall bitte die entsprechenden Denkmäler in Valga / Estland und Cesis / Lettland besuchen!

  2. Haben dann die deutschen Freikorps mit den Sowjetrussen gegen die Esten gekämpf???
    Oder die Esten im Zweifrontenkrieg gegen Deutsche und Russen???
    Ich bitte um detailierte Antwort Hobbyhistoriker Albatros.

    • Baltenregiment war estnisch-baltisch-einsame Einheit, die mit der estnischen Armee 1918-1920 kämpfte. Ja Landeswehr Krieg war nicht nötig. Unnötiges Töten. Aber für die Esten war es damals “Stab-in-the-back” von den Deutschen, als die Esten gegen den Kommunisten in Estland und Lettland kämpften. Es war sehr schwer für uns, kleine Nation. Viele Letten waren Kommunisten (inkl. Lettische Riflemans – Lenins Wache).
      Zinsfaktor ist, dass in den Anfängen des estnischen Unabhängigkeitskrieges erste Kämpfe in Narva kämpfen estnischen und deutschen Einheiten zusammen gegen die russischen Bolscheviks. Sie geben sogar eisernen Kreuze einigen Esten. Aber dann sind sie gegangen, sie hatten eine niedrige Moral und hatten kommunistische Ansichten. Neugeborene estnische Armee hatte keine Waffen. Sie fragen von Deutschen. Aber die Deutschen zerstörten ihre Waffen und gaben sie nicht den Esten.
      Jedenfalls war Baltenregement in unserer Seite. Wir hassen keine Deutschen. Unsere Kultur hat sehr starke deutsche Einflüsse. Ich hoffe du verstehst! Es lebe Estland & Deutschland & Unser Europa!

  3. Ja, leider die Esten gekämpfte im Zweifrontenkrieg gegen Russen und Deutschen.
    Verluste in Wenden waren sinnlos. Es tut mir sehr leid.

  4. Das braucht ihnen nicht leid tun Walküre.
    Jedem Volk sein Land.
    Das gilt natürlich auch für die Esten.
    Wichtig ist, das man aus der Vergangenheit lernt und das sich weisse Völker in Europa nie wieder in einen Bruderkrieg hetzen lassen.

  5. Immer die ewige Mähr von den “deutschfreundlichen ” Esten…
    Nie hätte sich Estland dem Deutschen Reich angeschlossen! Die oben erwähnten Kämpfe (und die Gründung der Estinschen Legion) basieren lediglich darauf, dass der Feind meines Feindes mein Freund ist (zeitweise).
    Die Esten sind, früher wie heute, ein rein auf ihr Überleben fixiertes, stolzes und machmal auch (zu) egositisches Volk.
    Sämtliche deutschen Erklärungen( der Sehenswürdigkeiten) in Tallinn wurden entfernt…tulle, vata!
    Die erwähnten Souvenierläden (in Tallinn) sind fest in russischer Hand…

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