Vortrag in Dortmund: In Erinnerung an Friedhelm Busse

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Zum sechsten Mal jährte sich am Mittwoch (23. Juli 2014) der Todestag des unvergessenen Nationalisten Friedhelm Busse. In Dortmund gedachten DIE RECHTE im Rahmen einer Vortragsveranstaltung jenem Deutschen, der sich als 15-jähriger 1944 dem Verteidigungskampf gegen die vorrückenden Alliierten anschloss und sich nach 1945 kontinuierlich für ein freies Deutschland einsetzte. Referent war mit Siegfried Borchardt ein langjähriger Weggefährte Busses, der seinen Vortrag mit vielen persönlichen Anekdoten schmückte.

Der 1929 in Bochum geborene Friedhelm Busse entstammte einem nationalen Elternhaus, sein Vater war Mitglied der Sturmabteilung (SA), wurde aber im Rahmen des Röhm-Putsches 1934 zeitweilig inhaftiert – ein Schicksal, das viele weitere SA-Männer mit ihm teilten. Nach Ende des 2. Weltkriegs, in dem Busse bis zuletzt an vorderster Front kämpfte, in verschiedenen nationalen und sozialistischen Gruppierungen, wie beispielsweise dem „Bund Deutscher Jugend (BDJ)“ oder der „Deutschen Reichspartei (DRP)“, einer Nachfolgeorganisation der verbotenen „Sozialistischen Reichspartei (SRP)“, aktiv. 1965 trat Busse der NPD bei, verließ diese jedoch einige Jahre später aufgrund eines parteiinternen Richtungsstreits, bei dem sich das bürgerliche, reaktionäre Lager gegen die revolutionären Kräfte durchsetzen konnte. Später, in der „Ära Udo Voigt“ und der Neuöffnung der Partei für radikale Kräfte, trat Busse ein zweites Mal in die Partei ein und blieb bis zu seinem Tode Mitglied. Busse wirkte in verschiedenen, kleineren Gruppierungen mit und wurde später Vorsitzender der „Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP)“ – seine Amtszeit endete mit dem Parteiverbot 1993.

Während seiner politischen Tätigkeit musste Busse, der zwischenzeitlich auch den Südtiroler Freiheitskampf unterstützt hatte und wegen des Besitzes von Dynamit verurteilt wurde, mehrere Haftstrafen absitzen. Noch kurz vor seinem Lebensende wurde er für 68 Tage eingesperrt, obwohl er schwerkrank war und mit einem Rollstuhl in die Justizvollzugsanstalt gebracht werden musste, eine bezeichnende Geste eines Systems, vor dem sich Busse niemals beugte.

Gerade in Dortmund ist Busse bis heute in Erinnerung geblieben, was Siegfried Borchardt in seinem Vortrag auch noch einmal unterstrich. Um seinem Lebenswerk zu gedenken, wurde nach den beeindruckenden Worten eine Schweigeminute abgehalten und das Lied „Wenn alle untreu werden“ angestimmt, was kaum besser passen könnte!

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5 Kommentare

  1. Ich bin froh diesen Mann noch zu Lebzeiten kennengelernt zu haben.
    Seine Reden und Vorträge waren einmalig.
    Ein wahrhafter Kämpfer für Deutschland!
    Ruhe in Frieden

  2. Auch ich erinnere mich gerne an die gemeinsamen Abende, das zusammen erlebte, selbst die gemeinsamen Stunden im vielfachen Gewahrsam. Friedhelm und ich hatten ein besonderes Steckenpferd. Stundenlang konnte ich ihm lauschen wenn er mir den Schulchan Aruch erklärte. Nie werde ich diesen Mann vergessen

  3. Wer sich an seine Ahnen erinnert, sie ehrt und anruft und wer den Söhnen und Töchtern unseres unsterblichen Volkes gedenkt, die mit Mut und Tatkraft in der Vergangenheit und oft unter Einsatz ihres Lebens für Volk und Heimat gekämpft haben, der kann auf deren Unterstützung vertrauen und dem wird Mut, Tatkraft und Hoffnung gegeben werden!

  4. Auch ich hatte das große Glück, Friedhelm zu seinen Lebzeiten kennen und schätzen lernen zu dürfen. Insbesondere seine ganz spezifischen Redebeiträge bei diversen Demonstrationen und Saalveranstaltungen werde ich in bleibender Erinnerung behalten. Ich bin stolz, Friedhelm Busse gekannt zu haben, einer der ganz Großen unseres Volkes!

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