Bis Montag: Besetzes Haus soll geräumt werden!

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Die Duldung der linksextremen Hausbesetzer in der Enscheder Straße 15 endet zum kommenden Samstag (30. August 2014). Sollten die Besetzer das Haus nicht freiwillig verlassen, werde am darauffolgenden Montag Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt. Dies hat der katholische Kirchenvorstand in seiner Sondersitzung am Dienstagabend (26. August 2014) beschlossen. Vorausgegangen war ein Kuschelkurs, der den Linksextremisten zunächst eine einwöchige Besetzung zugestanden hatte. Zum Umdenken hat offenbar die Sorge vor einer „Unterwanderung“ der Hausbesetzer geführt – eine Kostprobe gab es bereits am Samstag (23. August 2014), als die Besetzer Gehwegplatten und andere Wurfgegenstände in Tötungsabsicht auf Polizeibeamte warfen (das „DortmundEcho“ berichtete).

So mutet es zwar etwas diffus an, wenn der Kirchenvorstand die Sorge trägt, dass die „dialogbereiten Vertretern unter den Besetzern irgendwann unterwandert werden“, wenn es bereits am ersten Tag der Besetzung zu schweren Ausschreitungen durch militante Linksautonome gekommen ist, aber immerhin kapitulieren die Kirchenverantwortlichen nicht vollständig und kündigen die Duldung auf. Ob die Besetzer am Montag freiwillig das Haus verlassen, ist noch unbekannt. Es erscheint jedoch nicht unwahrscheinlich, dass letztendlich die Polizei das Hausrecht der Kirche durchsetzen muss – vielleicht bietet es sich an, die Beamten der Duisburger Einsatzhundertschaft hinzuzuziehen, welche die „Dialogbereitschaft“ der Besetzer bereits hautnah erleben konnten.

Bis das Haus geräumt ist, gilt es, den öffentlichen und politischen Druck weiter aufrecht zu halten. In Vorbereitung sind unter anderem auch parlamentarische Anfragen zum Zustand der Gebäudesubstanz, sowie dem Einhalten des Brandschutzes und eventuellen Fluchtwegen, da durch die Linksextremisten verschiedene Veranstaltungen in dem Gebäude durchgeführt werden. Auch der Protest auf der Straße wird nicht nachlassen, bis der letzte Besetzer die Enscheder Straße verlassen hat!

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