Aktivisten von DIE RECHTE zu Besuch im Asylheim Hacheney

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Zu Beginn der Woche berichtete das „DortmundEcho“ über die chaotische Situation, die wieder einmal rund um das Asylheim in der Glückaufsegenstraße in Hacheney herrscht. Bis zu tausend Asylanten strömen täglich zur zentralen Aufnahmestelle für das Land NRW, von wo sie – häufig in direkter Umgebung – weitervermittelt werden. Die Kapazitäten des Gebäudes sind eigentlich lediglich für 350 Bewohner ausgelegt, zwischenzeitlich tummeln sich jedoch bis zu 700 Asylbewerber in der ehemaligen Gehörlosenschule. Grund genug für einige Aktivisten der Partei DIE RECHTE einmal einen Blick in das Innere der Einrichtung zu werfen, gegen die seitens der nationalen Opposition kontinuierlich protestiert wird.

Erstaunlich offen Empfing das Heimpersonal am Freitag (12. September 2014) die Aktivisten und ermöglichte einen kleinen Rundgang auf dem Gelände, bei dem ein Blick in die verschiedenen Teile der Einrichtung geworfen wurde. Obwohl reges Treiben herrschte und die Personenzahl, welche sich insgesamt in der Asylantenunterkunft aufhält, nur schwerlich zu schätzen ist, wurde den Aktivisten mitgeteilt, dass zum Wochenende kaum noch etwas los sei – Montags würden die neuen Asylantenwellen eintreffen, während zum Ende der Woche quasi eine Art Ruhezustand erreicht sei und nur noch wenige Formalitäten zu erledigen seien. Dennoch waren überall Asylbewerber zu sehen, die sich ihre Anträge zusammenschrieben und dabei unter anderem von der Diakonie unterstützt werden, welche auch Ratschläge für den Umgang mit der deutschen Justiz gibt. Ein Asylbewerber empörte sich lautstark in gebrochenem Deutsch, dass gegen ihn wegen eines Ladendiebstahles ermittelt würde – offenbar passt eine solche Selbstverständlichkeit nicht in das Bild des afrikanischen Gastes, der seinen Deutschlandaufenthalt scheinbar in bester Selbstbedienungsmentalität verbringt und sich nicht um mitteleuropäische Verhaltensnormen schert.

Immer wieder konnte auch beobachtet werden, dass der heimeigene Sicherheitsdienst einschreiten musste, wenn sich Gruppierungen von Asylanten gegenseitig lautstark stritten oder sogar handgreiflich wurden. An anderer Stelle war jener Sicherheitsdienst bemüht, den reibungslosen Ablauf einer ärztlichen Untersuchung zu gewährleisten, die für Asylbewerber verpflichtend eingeführt würde, da sich „Windpocken und andere undefinierbare Krankheiten“ ausbreiten würden, wie den nationalen Aktivisten bei ihrem Besuch mitgeteilt wurde. Angesichts solcher Zustände wird deutlich, welche Verhöhnung der deutschen Bevölkerung die Eröffnung dieses Asylheims in einem Wohngebiet darstellt. Darüber hinweg täuschen auch nicht die Hinweise, bitte nicht in benachbarte Gärten zu urinieren, Anwohner zu belästigen oder nachts lautstark durch die Straßen zu ziehen – hierbei handelt es sich ohnehin eher um gut gemeinte Verhaltensempfehlungen, denn um tatsächlich umgesetzte Vorgaben.

Insgesamt waren die Einblicke in das Asylheim äußerst interessant und zeigten in erster Linie, dass diejenigen, die in Deutschland Asyl beantragen, in den seltensten Fällen tatsächlich bedürftige sind: Während sich ganze Roma-Clans mit dem Taxi vorfahren ließen, wirkte ein Gang über das Heimgelände wie eine Shopping-Tour durch den nächsten Saturn- oder Mediamarkt, bei dem nicht nur die neuesten Handymodelle, sondern auch der Fortschritt von Tablet-PCs und anderen elektronischen Geräten begutachtet werden kann. Es verwundert kaum, wenn 98 % aller Asylanträge als unbegründet abgelehnt werden. Bedenklich ist aber, wenn dennoch die Mehrzahl der abgelehnten Asylbewerber mit einer Duldung weiterhin in unserem Land verweilt und in den Genuss von Sozialleistungen kommt, für die der Steuerzahler aufkommt. Getreu dem Motto „Es gibt kein Grundrecht auf Asylmissbrauch“, wird es Zeit, die Asylpolitik grundlegend zu ändern. Zustände wie in Hacheney mahnen uns!

Nachfolgend einige Bildimpressionen des Rundgangs:

Der Eingangsbereich des Asylheims


Das Asylantenheim umfasst ein großes Gelände


Hier werden die Asylanträge gestellt


Der Warteraum – Hier werden sich viele Lebensläufe ausgedacht


“Windpocken und andere undefinierbare Krankheiten” sind im Umlauf


Nein, der Pfeil führt nicht zur nächsten Regenpfütze


Offenbar notwendige Hinweise für die Heimbewohner

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

Hinterlassen Sie einen Kommentar