„Hooligans gegen Salafisten“: 400 setzen in Dortmund Zeichen gegen Islamisierung

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Ein eindrucksvolles Zeichen gegen radikale Salafisten und die zunehmende Islamisierung Europas setzten rund 400 Demonstranten, die sich nach einer Mobilisierung der neuen Initiative „Hooligans gegen Salafisten“ am Sonntagnachmittag (28. September 2014) in Dortmund einfanden. Gedacht als Treffen zur besseren Vernetzung, entwickelte sich die Versammlung zu einer deutlichen Machtdemonstration und ist als klare Kampfansage anzusehen, einen ausbreitenden Islam in Deutschland nicht widerstandslos hinzunehmen. Bereit am Vortag verhinderten Demonstranten, die ebenfalls den „HoGoSa“ (Kurzform für „Hooligans gegen Salafisten“) zuzurechnen sind, einen islamistischen Informationsstand in Mannheim.


Gut gefüllt: Der Kundgebungsort oberhalb der Dortmunder Katharinentreppen

Das Spektrum der Islamisierungskritiker in Dortmund, die neuerdings auch den – etwas einladender klingelnden – Namen „Deutschland gegen Salafisten“ verwenden, war erfreulich breit gefächert. Von PRO NRW-Aktivisten, die sich insbesondere bei der Organisation des Treffens einbrachten, über unorganisierte Kreise aus den verschiedenen Fanszenen, bis hin zur Partei DIE RECHTE, die mit zahlreichen Anhängern vertreten war. Trotz sicherlich vorhandenen ideologischen Differenzen des bunt gemischten Teilnehmerspektrums, stand das gemeinsame Ziel als Minimalkonsens im Mittelpunkt, statt sich in übertriebener, politischer Korrektheit Anbiederungsritualen zu unterwerfen. Auf große Resonanz stieß der Veranstaltungsaufruf dabei gerade auch bei Dortmunder Fußballfans, die quasi Heimvorteil hatten und in großer Zahl erschienen waren. Trotz fußballerischen Rivalitäten, vereinte alle Teilnehmer der Wunsch, einer sich ausbreitenden Islamisierung entgegenzutreten, die von der herrschenden Politik nicht nur ignoriert, sondern häufig sogar aktiv gefördert wird.


Mittendrin: Borussenfront-Gründer und DIE RECHTE-Aktivist Siegfried Borchardt

Die gesamte Aktion verlief – anders als eine Woche zuvor in Essen – störungsfrei und war im Vorfeld ordnungsgemäß angemeldet worden, die Polizei hielt sich ansonsten im Hintergrund. Auch die – in Dortmund ohnehin kränkelnde – linksextreme Szene zog es vor, Gegenproteste gänzlich zu unterlassen, was sowohl auf einen Mangel an potentiellen Gegendemonstranten, als auch einem fehlenden Polizeischutz im Falle von zu aufmüpfigen Provokationen zurückzuführen sein dürfte. Anwesend war dagegen ein großes Aufgebot von Pressevertretern, die offenbar sensationshungrig neue Schlagzeilen witterten.


Klare Aussage: Gemeinsam streiten, Trennendes überwinden!

Nach einigen, improvisierten Redebeiträgen, fanden sich die Fußballanhänger (und auch Bürger ohne fußballerischen Hintergrund, die selbstverständlich ebenso eingeladen sind, sich einzubringen) zu einem Gruppenfoto zusammen, um die Geschlossenheit als wichtiges Signal für zukünftige Unternehmungen zu unterstreichen. Nicht zuletzt die lauten „Deutschland, Deutschland“-Rufe dürften der Alptraum jedes antideutschen Spießbürgers gewesen sein – vielleicht wird er sich dran gewöhnen müssen. Nicht absehbar ist zwar, wie sich die Bewegung weiterentwickeln wird, die nun den ersten Schritt vom Online- in den Offline-Modus vollzogen hat. Deutlich dürfte aber geworden sein, dass der Wunsch besteht, sich politisch einzubringen und dazu bisher häufig passende Anlaufmöglichkeiten gefehlt haben bzw. nicht bekannt waren. Diese Hürde konnte genommen werden und es gilt, optimistisch vorauszublicken: Von dem Protest gegen Salafisten und Islamisierung, die Symptome der volksfeindlichen Politik sind, ist es nicht mehr weit zu einer fundamentalen Ablehnung der multikulturellen Gesellschaft. Nicht wenige der Demonstranten haben diesen Schritt längst vollzogen, anderen konnten die Augen ein erstes Stück geöffnet werden. Einig sind sich alle Anwesenden, dass die Versammlung ein voller Erfolg war, auf den es aufzubauen gilt!

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