Mahnwache gegen Polizeirepressionen in der Nordstadt durchgeführt

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Am Samstagnachmittag (27. Dezember 2014) führte DIE RECHTE eine Mahnwache in der Dortmunder Nordstadt durch – auf dem Platz, den Polizeieinheiten am vergangenen Sonntag (21. Dezember 2014) blockierten und durch das Ausrufen eines polizeilichen Notstandes letztendlich die Versammlung verhinderten (das „DortmundEcho“ berichtete). Nicht einmal eine Woche später wurde die Versammlung dann trotzdem durchgeführt: In einem geplant kleinen Rahmen, aber ohne Gegenproteste.

Rund 25 Aktivisten versammelten sich, um aufzuzeigen, dass polizeiliche Schikanen Widerstand nicht schwächen, sondern lediglich noch mehr Protest erzeugen. Mit mehreren Redebeiträgen wurde das Thema der Veranstaltung, der Protest gegen Grundrechtseinschnitte, insbesondere bei Meinungs- und Versammlungsfreiheit, in den Mittelpunkt gerügt, sowie allgemeine Kritik an den Zuständen in Dortmund vorgetragen. Der Verfall unserer Stadt lässt sich nirgendwo besser erkennen, als in der Nordstadt, die von Sozialabbau, Massenverarmung und einer immer weiter ausufernden Überfremdung geprägt ist. Während bei der letzten Kundgebung Gegendemonstranten aus ganz Nordrhein-Westfalen angekarrt wurden, fand sich bei der zweiten Runde der Nordstadtkundgebungen nicht einmal ein Dutzend Linksextremisten ein, die zudem in einem gehörigen Abstand verweilten.


“Gegenprotest”: Das letzte Aufgebot der Antifa Dortmund

Nach der erfolgreichen Heiligabenddemonstration am 24. Dezember ist die Nachholung der Nordstadt-Kundgebung ein weiterer Teil der aktuellen Kampagne für Meinungsfreiheit und gegen Polizeiwillkür. In den nächsten Tagen werden weitere Auftritte folgen – wer eine Versammlung verhindert, kriegt drei, vier, fünf oder noch mehr neue. Nächste Station ist deshalb am Mittwoch (31. Dezember 2014) die Silvesterdemonstration durch Hörde. Rafft euch auf, verabschieden wir das Jahr 2014 auf der Straße! Gemeinsam gegen Polizeiwillkür und staatliche Schikanen!

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