Angeblicher „Rathausüberfall“: Schlag gegen Schneckenburger war Abwehrbewegung – Verfahren eingestellt!

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Bundesweit tobten Medien, Demokraten und Linksextremisten, nachdem Anhänger der Partei DIE RECHTE am Kommunalwahlabend (25. Mai 2014) angeblich das Dortmunder Rathaus überfallen hätten. Nachdem die Betroffenen dieser Darstellung sehr schnell widersprachen und darauf verwiesen, von einem Mob Linksextremer und etablierter Politiker angegriffen worden zu sein (das „DortmundEcho“ berichtete), räumte selbst der nordrhein-westfälische Innenminster Ralf Jäger (SPD) in einem Untersuchungsbericht später ein, dass die Gewalt von den Gutmenschen ausgegangen sei. Dennoch versuchten verschiedene, unseriöse Medien im Nachgang an der Darstellung eines rechten Überfalles festzuhalten, beispielsweise das RTL-Magazin „Spiegel TV“.

Besonders abgesehen hatten es die selbsternannten Qualitätsjournalisten auf einen Mann, der auf einem Video dabei zu sehen ist, wie er die Grünen-Landtagspolitikerin (und unlängst zur Dortmunder Schuldezernentin ernannte) Daniela Schneckenburger mit einer Schlagbewegung zurückstieß. Schneckenburger verlor daraufhin den Halt und fiel zu boden. Für die Medien stand schnell fest: Hier hatte es sich um einen Angriff gehandelt – dass sich Schneckenburger in einem gewaltbereiten Menschenmob befand, zuvor selbst handgreiflich geworden war und eine Person hinter ihr Pfefferspray gegen die Nationalisten einsetzte, die lediglich das Rathaus betreten wollten, verschwiegen die Massenmedien freilich. Bis jetzt.

Am Freitag (20. Februar 2015) muss der „Westdeutsche Rundfunk (WDR)“ nun einräumen, dass der Angriff auf Daniela Schneckenburger in Wirklichkeit eine Abwehrbewegung war – so sieht es sogar die Dortmunder Staatsanwaltschaft, die nicht gerade für einen Kuschelkurs gegenüber nationalen Deutschen bekannt ist. Sie stellte das Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein und brüskiert somit die vorverurteilenden Medienhetzer, die dem Betroffenen, der tatsächlich Opfer einer Straftat wurde, statt Täter zu sein, sogar an dessen Arbeitsplatz auflauerten und versuchten, ihn in der öffentlichen Wahrnehmung herabzuwürdigen. Ein bezeichnendes Verhalten, welches den Umgang linker Journalisten, die ihre Artikel über alle bekannten Medienorgane der vermeintlichen Mitte verbreiten, beispielhaft darstellt.

Nachdem zwischenzeitlich der Großteil der Ermittlungsverfahren gegen die nationalen Aktivisten eingestellt wurde, stehen noch einige, wenige Entscheidungen aus. Sollte es dort tatsächlich zu Gerichtsprozessen kommen, wird spätestens dann weiter an der Demontage des Märchen vom „rechten Rathausüberfall“ gearbeitet. Übrig bleiben zahlreiche Ermittlungsverfahren gegen Linksextremisten und Demokraten, vor allem wegen Nötigung, aber auch wegen Körperverletzungsdelikten. Es bleibt abzuwarten, wie die Justiz mit den Problem der gewalttätigen „Zivilgesellschaft“ umgehen wird. Schwer vorstellbar, dass sich Schneckenburger und Co letztendlich auf einer Anklagebank wiederfinden – obwohl sie genau dorthin gehören, wenn die Vorwürfe, welche die Polizei erhoben hat, zutreffen.

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