Lautstarker Protest: Eving sagt nein zum Asylantenheim!

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Trotz regnerischem Wetter fanden sich am Freitagabend (20. Februar 2015) rund 80 Teilnehmer bei einer Mahnwache gegen das Asylheim in Eving ein, darunter viele Aktivisten aus dem nördlichen Dortmunder Stadtteil. Aufgerufen hatte die nationale Oppositionspartei DIE RECHTE, die sich an den Protesten gegen das umstrittene Heim an der Osterfeldstraße beteiligt. Seit der Eröffnung im Januar 2015 erfüllen sich die zuvor geäußerten Befürchtungen, es kommt zu Belästigungen der Anwohner und einer weiteren Überfremdung des ohnehin als sozialen Brennpunkt geltenden Stadtteils. Die gesamte Veranstaltung verlief vollkommen störungsfrei, die Gegenproteste blieben weit hinter den großspurigen Ankündigungen zurück.

Ab 20.00 Uhr wurde in verschiedenen Redebeiträgen über die Asylanteneinwanderung informiert, die in jüngster Vergangenheit massiv an Fahrt gewonnen hat. Alleine in Dortmund gibt es mittlerweile rund 15 Asylheime, die meisten davon wurden in den vergangenen Wochen eröffnet. Tatsächlich gelten jedoch gerade einmal 2 % aller Asylbewerber überhaupt als tatsächlich Verfolgte, die nach Artikel 16 des Grundgesetzes einen Anspruch auf Asyl haben – alle anderen Einwanderer sind illegal und gehören konsequent abgeschoben. Diese Abschiebungen setzten etablierte Politiker jedoch aus falschverstandener Humanität aus, woraus die aktuelle, katastrophale Asylsituation beruht. Betroffen ist deshalb nicht nur der deutsche Steuerzahler, dem die explodierenden Mehrausgaben für die Vollversorgung illegaler Asylbewerber auferlegt werden, sondern auch tatsächliche Kriegsflüchtlinge, die häufig mit Sozialschmarotzern, die nur ein sprichwörtliches Stück vom Kuchen wollen, über einen Haufen geschert werden.


Asylmissbrauch stoppen – Illegale Einwanderer abschieben!

Im Vorfeld der Mahnwache riefen linksextreme Vereinigungen, von der SPD bis zum Möchtegernblockierer-Bündnis „BlockaDo“ zu Gegenprotesten auf. Insbesondere letztere Gruppierung, die sich das großspurige Ziel gesetzt hatte, die Versammlung zu verhindern, glänzte durch Totalversagen und erreichte Eving erst nach Ende der Protestversammlung. Zuvor hatten die Linksextremisten versucht, Bahngleise zu blockieren, was jedoch erfolglos blieb, da die Polizei konsequent gegen linke Störer vorging. Während es bei vergangenen Versammlungen teilweise zu eklatanten Rechtsverstößen kam (allen voran die polizeiliche Verhinderung einer nationalen Kundgebung am 21. Dezember 2014 in der Dortmunder Nordstadt), war der Polizeieinsatz in Eving durchweg gelungen und verlief ohne Komplikationen. Anfahrtswege wurden freigehalten und auf unnötige Provokationen durch die Staatsmacht verzichtet. Für Ärgernisse sorgten derweil die Gegendemonstranten selbst, die sich aus Frustration über ihre gescheiterten Blockadepläne Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten.


Ihr raubt unsere Kleidung? Kreativer Protest gegen Polizeiwillkür


Der Widerstand geht weiter: Eving sagt nein zum Heim!

Für Verwirrung bei manchem Bürger und Beobachter der Protestversammlung sorgte indes die Bekleidung vieler Aktivisten, waren diese doch in Maleranzügen erschienen. Diese Aktion stand in keinem Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen im deutschen Profisport, sondern hatte einen ernsteren Hintergrund: Nach einer vollkommen friedlichen Spontandemonstration gegen das Evinger Asylheim Anfang Februar 2015 ging die Polizei mit übertriebener Härte gegen angebliche oder tatsächliche Demonstranten vor. 13 Menschen wurden willkürlich festgenommen und im Polizeigewahrsam nicht nur ihrer Mobiltelefone, sondern auch ihrer gesamten Oberbekleidung nebst Schuhen beraubt. Bei Minusgraden und ohne Kommunikationsmittel, wurden die Betroffenen später ent- und ihrem Schicksal überlassen – bekleidet lediglich mit einem Maleranzug, der augenscheinlich von der Spurensicherung bereitgestellt wurde. Nur einem eingerichteten Fahrdienst von Nationalisten, die auf die Gefangenen warteten, ist es zu verdanken, dass eine geordnete Heimreise erfolgen konnte. Das Verhalten der Dortmunder Polizei ist nicht nur eine klare Schikane, sondern strafrechtlich auch als Körperverletzungsversuch zu werten, weshalb mittlerweile Strafanzeige gegen die zuständigen Polizeibeamten erstattet wurde. Mit dem Tagen der Maleranzüge sollte bei der Evinger Versammlung ein Zeichen der Solidarität mit allen Opfern staatlicher Repressionen gesetzt werden, denn getroffen sind nur wenige, gemeint sind jedoch alle, die sich der herrschenden Politik entgegenstellen. Umso deutlich war deshalb die Losung, dass jede Art der Repression den Widerstand nur noch weiter festigt – Eving sagt nein zum Asylantenheim, eine Forderung, die immer wieder lautstark unterstrichen wurde.

Die Kundgebung reiht sich in eine Reihe von Protesten gegen das Asylheim ein und wird nicht die letzte Aktion gewesen sein, im Gegenteil: Solange das Asylheim in Eving geöffnet bleibt, wird der Widerstand anhalten! Die Stadtverwaltung hat mit der Entscheidung, bis zu 200 Asylanten in der ehemaligen Hauptschule in Eving einzuquartieren, vollendete Tatsachen geschaffen – wenn die Politiker im Dortmunder Rathaus aber glauben, dass diese Tatsachen schweigend hingenommen werden, irren sie sich. Bis der letzte Asylbewerber das Heim verlassen hat und die Unterkunft geschlossen ist, werden die Proteste anhalten. In verschiedensten Formen, aber immer mit einem Ziel: Der Schließung des Evinger Asylheimes und dem Erhalt von Sicherheit, Recht und Ordnung im Stadtteil!

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