BV Innenstadt-Nord: Bericht zur 8. Sitzung

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Am Mittwoch (11. März 2015) trat die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord zu ihrer 8. Sitzung in der aktuellen Legislaturperiode zusammen. DIE RECHTE ist in dem Stadtteilparlament durch den bekannten Aktivisten Siegfried Borchardt vertreten, der die etablierten Politiker regelmäßig einheizt und häufig die einzig oppositionelle Stimme ist, wenn es darum geht, Steuergeldverschwendung zu stoppen oder öffentliche Gelder sinnvollen Zwecken zuzuführen. So auch bei der jüngsten Sitzung.

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der Partei DIE RECHTE:

Erfreulicherweise waren bei dieser Sitzung die, ohnehin spärlichen, Zuschauerplätze gefüllt. Weniger erfreulich war der Grund dieses “Andrangs”. Zum einen stellte sich bei der Einwohnerfragestunde eine Delegation des Vereins DAKME (Alevitisches Kulturzentrum in Dortmund und Umgebung e.V.) vor. Hintergrund war der Antrag des Vereins, über die Förderung in Höhe von 300 Euro hinaus, die jeder Verein in der Nordstadt von der Bezirksvertretung erhält, eine Unterstützung in Höhe von 1.350,00 Euro zu erhalten, um gemeinsam mit ihrem Pir (Oberhaupt) und 150-200 Gästen eine Art Gottesdienst zu feiern. Außer der Gage, Fahrtkosten und Übernachtungskosten für den Häuptling, in Höhe von 570 Euro, waren auch Kosten “für das leibliche Wohl der Gäste” in Höhe von 700 Euro beantragt worden. Der Antrag wurde mit der Stimme der Partei DIE RECHTE abgelehnt. Siegfried Borchardt merkte an, daß sein Chef/Häuptling leider schon verstorben sei. Er aber gerne, auch ohne Verpflegung, die anteilmäßigen 7 Euro bezahlt hätte, um ihn Reden zu hören.

Desweitern war eine Delegation des Fußballvereins TÜRKSPOR anwesend, die eine dringende Sanierung und die Installation eines Kunstrasenplatzes für ihre Anlage (Rolandplatz) forderte. Diese wurde auf den Sanierungsplan der Stadt verwiesen. Um die Dringlichkeit zu dokumentieren, hat der Verein Fotos der Anlage inkl. der Sanitäranlagen gemacht und diese den Mitgliedern der Bezirksvertretung vorgelegt. Hätten sie lieber nicht machen sollen. Überalterte, marode Installationen sind eine Sache. Verdreckte Duschen und Toiletten müssen aber trotzdem nicht sein. Dies wurde erfreulicherweise auch von Mitgliedern anderer Parteien in der BV so gesehen. Außerdem müßte eine Volksgruppe, die ganze Strassenzüge mit Mietshäusern aufkauft, in der Lage sein, einen anständigen Fußballplatz zu unterhalten, ohne der restlichen Bevölkerung auf der Tasche zu liegen.

Erneut vorgelegt, mit ausführlicherer Begründung als beim ersten Mal, wurde ein Antrag des SENIORENBÜROS um Bezuschussung eines Theaterprojektes, sowie die Fahrt zu einer Dauerausstellung der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik. Der Vertreter der Partei DIE RECHTE merkte an, daß die BV auch die gesamten Kosten (ca. 1500 Euro) tragen könnte und sollte. Andererseits aber einer der Trägervereine des SENIORENBÜROS die AWO (Arbeiterwohlfahrt) ist. Wenn die AWO die Mittel, die sie für Anti-Rechts-Projekte ausgibt, in die Seniorenarbeit stecken würde, könnten die Senioren das ganze Jahr über Ausflüge machen. Da die Senioren aber nicht für die Spinnereien der AWO verantwortlich gemacht werden können, unterstützte auch DIE RECHTE die Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 500 Euro.

Interessant war noch der Beschlussvorschlag des Rates der Stadt Dortmund zur Sanierung des “Hoeschparkes” mit einem Gesamtvolumen (inkl. Freibad Stockheide) von 8,5 Mio. Euro. Wäre auch nichts dagegen einzuwenden, würde dies doch die Lebensqualität der Einwohner im Norden erheblich verbessern.
Aber allein die Tatsache, daß davon 5,5 Mio. ausgegeben werden sollen, um ein Stadion inkl. Leistungszentrum für den American Football Verein DORTMUND GIANTS zu errichten, ist zumindest befremdlich. Sollte sich der Wahlkampfauftritt der GIANTS mit OB Ullrich Sierau derart gelohnt haben? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Übrigens ist die Finanzierung wieder völlig unsicher und ein weiteres Millionengrab, wie das Dortmunder U und der Phönixsee vorprogrammiert. Die BV, mit Unterstützung der Partei DIE RECHTE, hat darauf gedrängt festzuschreiben, daß auch Bürger die nicht in Vereinen organisiert sind, die auch vorgesehenen Kunstrasen-Fußballplätze, nutzen können. Wir freuen uns schon auf das erste nationale Fußballturnier im Hoeschpark!

Wie auch immer. Wir bleiben für Euch am Ball!

DIE RECHTE DORTMUND

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