Erfolgreiche Mahnwache gegen Asylmissbrauch in Hörde!

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Rund vierzig Aktivisten und Anwohner versammelten sich am Montagabend (23. März 2015) zur bereits vierten Dortmunder Montagsmahnwache gegen Asylmissbrauch, die im Stadtteil Hörde stattfand. Unmittelbar in der Nähe der ehemaligen Polizeiwache an der „Alten Benninghofer Straße“, in die demnächst mehrere hundert Asylbewerber einziehen sollen, wurde die störungsfreie Protestaktion durchgeführt, die ein kleiner Teil es stadtweiten Widerstandes gegen die unkontrollierte Asylanteneinwanderung ist.

Während DIE RECHTE die Asylproblematik wöchentlich in verschiedenen Vierteln auf die Tagesordnung setzt, nimmt der Widerstand auf der Gegenseite weiter ab: Nur noch etwa vierzig Gegendemonstranten fanden sich ein – sie posierten einige Meter abseits mit dem obligatorischen „Nazis raus“, mit dem eine Diskussion über die gescheiterte Einwanderungspolitik durch hohle Phrasen abgetan werden soll. Erfreulich kooperativ zeigte sich auch die Polizei, die nur mit sehr wenigen Streifenbeamten anwesend war: Ohne durch ein überzogenes Aufgebot potentielle Mitdemonstranten abzuschrecken, hatten die Beamten die Situation jederzeit im Griff, was sicherlich auch daran lag, dass die wenigsten Gegendemonstranten die Volljährigkeit erreicht hatten und ihrem selbst gefassten Vorsatz „Antifa heißt Angriff“ lediglich einige Floskeln folgen ließen. Wenn dieses traurige Häuflein mit dem Namen „BlockaDo“ und seinen antideutschen Parolen das Aushängeschild von Dortmunds linker Parteienlandschaft und Antifagruppen ist, steht es wahrlich schlecht um antifaschistische Strukturen im Ruhrgebiet.


Gegenprotest? Das letzte Aufgebot der Gutmenschen!

In verschiedenen Redebeiträgen führten nationale Aktivisten aus, was die unmittelbaren Konsequenzen aus der Errichtung von Asylantenunterkünften sind. Außerdem wurde ein Blick auf die aktuelle Gesetzeslage geworfen, nach der 98 Prozent aller Asylanträge als ungültig verworfen werden, jedoch Abschiebungen nur in den seltensten Fällen stattfinden. Vielmehr zahlt der Steuerzahler für Asylanten, die offiziell den Status eines Wirtschaftsflüchtlinges haben, oft über Jahrzehnte die sprichwörtliche Zeche. Diese Politik ist nicht nur ungerecht, sondern bedarf anhaltendem Widerstand. Zum Beispiel am kommenden Montag (30. März 2015), wo es die Bürgerinitiative „Mengede sagt nein zum Asylantenheim“ zu unterstützen gilt, die zu einer Protestversammlung auf dem Mengeder Markt aufruft. Beginn ist dort um 19.00 Uhr. Auch Mengede wehrt sich gegen Asylmissbrauch und die zwei geplanten Containerdörfer! Ob in Hörde oder dem Dortmunder Westen: Es reicht – raus auf die Straße!

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