Mengede: 150 Bürger bei Mahnwache gegen Asylheimbau!

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Die Bürgerinitiative „Mengede sagt nein zum Asylantenheim“ hatte zur Mahnwache gegen die geplante Errichtung von zwei Asylcontainerdörfern im Stadtbezirk Mengede aufgerufen. Gefolgt waren ihr rund 150 Bürger, in der Mehrzahl betroffene Anwohner, aber auch einige Aktivisten aus anderen Dortmunder Stadtteilen. Sie alle setzten am Montag (30. März 2015) ein Zeichen des Widerstandes gegen die etablierte Politik, welche nicht nur die ungebremste Asylanteneinwanderung zu verantworten hat, sondern gerade auch die Folgen dieser, welche sich an bisherigen Asylheimstandorten im Stadtgebiet deutlich bemerkbar machen. Jene Vertreter der Asyllobby hatten zu einer Gegendemonstration aufgerufen, an der sich maximal 80 Personen, darunter – neben der obligatorischen Abordnung linksextremer Jugendlicher – vor allem Mitglieder der Sozialdemokraten. Jener Partei, deren Oberbürgermeister Ullrich Sierau und dessen Sozialdezernentin Birgit Zoerner auch für die Mengeder Asylheimpläne verantwortlich sind.

Eröffnet wurde die Protestkundgebung durch einen Vertreter der Bürgerinitiative, der sich bei allen Teilnehmern bedankte, die den Mut besessen haben, ihre Ablehnung gegen die Asylcontainerdörfer auch öffentlich zu äußern. Im Vorfeld hatte es diverse, unterschwellige Drohungen und Denunzierungen von Vertretern der etablierten Parteien gegeben, die versuchten, potentielle Teilnehmer an der Versammlung in Misskredit zu bringen – überwiegend erfolglos, wenngleich dieses Agieren bezeichnend für die Hilflosigkeit der herrschenden Parteien ist. In deutlichen Worten gab der Mengeder Aktivist einen Überblick über die Entwicklung seines Stadtbezirkes, dessen Niedergang beispielsweise in Westerfilde längst für jedermann sichtbar vollzogen wurde. Wenn in Oestrich und Mengede Asylantenunterkünfte eröffnet werden, wird es auch in diesen Quartieren zu einer rasanten Ghettoisierung kommen, verbunden mit Begleiterscheinungen wie Kriminalität, Vermüllung und einem subjektiven Unsicherheitsgefühl.


Nein zum Heim: Ein Vertreter der Bürgerinitiative macht deutlich, was viele Anwohner denken

Nach einigen Musikstücken, die sich inhaltlich mit dem allgemeinen Verfall unseres Landes auseinandersetzen, ergriff am offenen Mikrophon auch ein Vertreter der Partei DIE RECHTE das Wort. Dieser gab einen Überblick über die Welle von Asylheimeröffnungen, die Dortmund seit rund vier Monaten erreicht hat: Obwohl 98 Prozent aller Asylanträge abgelehnt werden, bleiben die illegalen Asylbewerber über Monate oder Jahre, teilweise sogar für immer, in Deutschland und nehmen damit nicht nur tatsächlichen Kriegsflüchtlingen ihre Plätze weg, sondern verursachen eine katastrophale Situation, wie wir sie heute in unserer Stadt vorfinden. Hiergegen gilt es, Widerstand zu leisten, auch in gerade im Stadtbezirk Mengede.

Beendet wurde die Versammlung mit der Ankündigung, die Proteste in Zukunft weiter zu koordinieren und zu intensivieren. Mit 150 Teilnehmern, darunter viele junge Menschen aus Mengede und der näheren Umgebung, konnte ein erster Schritt vollzogen werden. Damit die Bonzen von SPD, CDU, Grünen und Co merken, dass ihr Handeln einen hohen, politischen Preis kostet, ist es notwendig, in Zukunft noch deutlicher und mit noch mehr Menschen zu zeigen, dass die Dortmunder Bevölkerung nicht bereit ist, eine gescheiterte Asylpolitik auf ihrem Rücken austragen zu lassen!

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