Trotz Hausverboten für Oppositionelle: Mengeder Bürgerversammlung klar gegen Asylheime!

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Bereits um 18.45 Uhr wurden die Türen im Saalbau am Mengeder Markt geschlossen: Der Andrang zur Bürgerversammlung, bei der Sozialdezernentin Birgit Zoerner (SPD) und ihr städtischer Anhang über die Errichtung von gleich zwei Asylheimen im Stadtbezirk Mengede „informieren“ wollten, war riesig. Letztendlich mussten über 100 potentielle Teilnehmer vor verschlossenen Türen warten, darunter auch einige nationale Aktivisten, die zwar pünktlich erschienen, jedoch mit einem Verweis auf das Hausrecht ausgeschlossen wurden. Auch der Mengeder Bezirksvertreter der Partei DIE RECHTE konnte erst nach Androhung von rechtlichen Schritten an der Versammlung teilnehmen – offenbar fürchten die Stadtoberen abweichende Meinungen. Doch auch trotz allen Ausschlüssen war die Stimmung in Mengede eindeutig: Die absolute Mehrheit ist gegen die Errichtung von Asylheimen und hat die sprichwörtliche Schnauze gestrichen voll!

So entlud sich der Frust zunächst bei denjenigen, die vor verschlossenen Türen umsonst warten mussten und auf einen späteren Termin vertröstet wurden – eine alte Masche der Stadtverwaltung, mit der die Bürger zunächst befriedet werden sollten. Bei einer ähnlichen Bürgerversammlung in Eving (das „DortmundEcho“ berichtete) war ebenfalls ein weiterer Termin angekündigt worden, der jedoch niemals stattfand, nachdem sich zahlreiche Versammlungsteilnehmer gegen die Heimeröffnung aussprachen und deutlich machten, dass Asylmissbrauch im Dortmunder Norden auf Widerspruch stößt. Und nicht nur dort: Zahlreiche Bürger aus Mengede, vor allem aus dem Bereich der betroffenen Erdbeersiedlung und den Straßenzügen um den geplanten Asylheimstandort in Oestrich, machten keinerlei Hehl aus ihrer Ablehnung gegen die Pläne der Stadt.

Während der Bürgerversammlung musste Sozialdezernentin Zoerner quasi durchgehend Kritik hinnehmen und setzte erneut auf ihre Taktik der Saalverweise, so dass sich die Reihen nach diversen Rauswürfen schrittweise leerten. Jeder, der es wagte, allzu offensiv mit der sozialdemokratischen Politik der unkontrollierten Asylanteneinwanderung ins Gericht zu gehen, fand sich schnell außerhalb des Versammlungsraumes wieder. Doch trotz dieser Schikanen gelang es Zoerner nicht, ihre Multikulti-Propagandashow durchzuführen. Nach der Bürgerversammlung in Eving war Mengede ein weiterer Tiefschlag für Dortmunds Stadtverwaltung: Immer mehr Bürger erkennen das Spiel, welches mit ihnen getrieben wird und haben das Vertrauen längst verloren. Wie dreist und offensichtlich die Politiker lügen, zeigt sich dabei gerade an der Asylheimdebatte im Bezirk Mengede: Nachdem zunächst die Errichtung eines Heimes geplant war, wurden es wenige Wochen später bereits zwei. Und nachdem es zunächst hieß, diese seien temporäre Notunterkünfte, wurde bei der Bürgerversammlung bekannt, dass neben Containern sogar Gebäude aus Stein errichtet würden – eine temporäre Nutzung sieht wahrlich anders aus.

Auf erfreulich große Resonanz stießen dagegen die verteilten Flugblätter der „Aktionsgruppe Dortmund-West“ und der Partei DIE RECHTE, mit denen zum Widerstand gegen den Asylheimbau aufgerufen wird. Auch die Initiative „Mengede sagt nein zum Asylantenheim!“ hat für die nächsten Wochen Proteste angekündigt. Wie in ganz Dortmund, dürfte die Lobby der Asylantenbefürworter auch im Bezirk Mengede auf Gegenwind stoßen. Dieser ist durch die Bürgerversammlung nicht geringer geworden, im Gegenteil. Beschwichtigungen, Realitätsverdrehungen und Lügen gewinnen nicht an Gewicht, je öfter sie wiederholt werden. Sie sprechen sich stattdessen herum. Solange 98 % aller Asylanträge abgelehnt werden, weil die Antragssteller Wirtschafts- und eben keine Kriegsflüchtlinge sind, ist es ein Schande, den Steuerzahler trotzdem für die Unterbringungskosten zur Verantwortung zu ziehen. Denn Unterkünfte wie in Mengede werden nur deshalb notwendig, weil die abgelehnten 98 % über Monate oder teilweise sogar Jahre weiter in Deutschland verweilen dürfen, da ihnen eine Abschiebung aus humanitären Gründen nicht zuzumuten sei. Und genau dort liegt das Problem, welches mittlerweile zu knapp 20 Asylheimen in Dortmund geführt hat. Aber eben auch zu einem wachsenden Unmut, der sich endlich auf der Straße entlädt!

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