Kommunalwahlabend: Dreiste Falschverdächtigung bei den „Ruhrbaronen“

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Dortmunds etablierte Politikerschicht hat die Ereignisse am Kommunalwahlabend 2014, als ein Mob betrunkener Politiker auf nationale Deutsche losging, die lediglich die Wahlfeier im Rathaus besuchen wollten, noch immer nicht verarbeitet. Besonders betroffen scheint die Grünen-Politikerin Ulrike Maerkel, die in regelmäßigen Abständen auf dem linken Portal „Ruhrbarone“ über angebliche Ermittlungspannen zum Vorteil der „Neonazis“ berichtet. Neuester Aufhänger ist ein angeblich zweiter Schlag gegen die Piratenpartei-Politikerin Nadja Reigl, der durch die Polizei nicht geahndet worden sei, obwohl Videoaufnahmen vorliegen. Nun hätte sich mit David Grade, einem Bezirksvertreter der Piratenpartei aus der Nordstadt, nach über einem Jahr ein weiterer Zeuge gemeldet, der die Situation angeblich genaustens beobachtet hätte. Peinlich nur, dass auf dem angeblichen Beweisvideo, welches – offenbar aus gutem Grund – nur mit einem nichtssagenden Screenshot eingebunden ist, etwas ganz anderes zu sehen ist.

Denn während es bei den „Ruhrbaronen“ heißt, der „Bürgermeisterkandidat der Partei Die Piraten erkannte den zweiten Nazi, der am Wahlabend 2014 die Ratsfrau Nadja Reigl ins Gesicht geschlagen hat. Filmaufnahmen, die der Staatsanwaltschaft seit etwa einem Jahr vorliegen, belegen Grades Aussage. Der Schläger im schwarzen Hemd ist darauf gut zu erkennen.“ und ein Screenshot der „Ruhrbarone“ lediglich einen ausgestreckten Arm der betroffenen Person im „schwarzen Hemd“ (was eigentlich eine Jacke ist, aber soviel Detailverbundenheit wäre den genau hinschauenden Grünen und Piraten wohl nicht zuzumuten gewesen) zeigt das durchlaufende Video eine ganz andere Situationsdarstellung. Tatsächlich streckt die Person mit der schwarzen Jacke bei ca. 0:15 min des Videos den Arm aus, um einem linken Straftäter den Hut wegzunehmen – mutmaßlich, um dessen Identität besser klären zu können. Zu sehen ist sowohl, wie der Arm zum Hut geht, als auch, wie dieser Hut anschließend weggeworfen wird. Ein Faustschlag gegen Frau Reigl zeigt dieses Video aber nicht, im Gegenteil: Die Dame (durch ihre längeren, roten Haare deutlich zu erkennen) steht bei 0:17 min des Videos hinter (!) dem vermeintlichen Täter, der ihr sogar den Rücken zudreht und dessen ausgestreckter Arm in eine ganz andere Richtung ging.

Zu sehen ist lediglich bei 0:21 min eine Schlagbewegung, wegen der die Staatsanwaltschaft Dortmund Anklage gegen einen rechten Aktivisten erhoben hat, wobei nun das Gericht zu klären haben wird, ob das Verhalten durch das Notwehrrecht gedeckt ist, was durchaus im Bereich des möglichen erscheint. Dieser künstlich konstruierte Skandal, nun einen weiteren Rechten ein strafbares Verhalten anlasten zu wollen, ist nichts weniger als ein durchschaubares Manöver. Wenn ein vermeintliches Beweisvideo aber bereits das Gegenteil belegt, dürfte dies selbst der Dortmunder Polizei und / oder Staatsanwaltschaft auffallen. Ob dann auch gegen David Grade Ermittlungen wegen einer falschen Verdächtigung eingeleitet werden, wird sich zeigen.

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