Montagsmahnwache: Video zeigt Polizeiversagen und widerlegt Pressehetze!

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Vor dem Dortmunder Hauptbahnhof seien am Montagabend (15. Juni 2015), im Anschluss an die Mahnwache gegen Asylmissbrauch (das „DortmundEcho“ berichtete) „Neonazis und Nazi-Gegner aufeinander los gegangen“, titelt die Facebook-Seite der WDR-Lokalzeit und will damit in dreister Realitätsverdrehung vermitteln, dass Linke, wie Rechte, unfriedlich gewesen seien. Auch die Polizei schlägt in einer Pressemitteilung in die gleiche Kerbe, sie spricht davon, dass es „nach Beendigung der Versammlung gegen 19:50 Uhr zwischen den Gruppierungen zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen“ gekommen sei – damit soll augenscheinlich vom eigenen Versagen, insbesondere bei der Personalplanung des Einsatzes, abgelenkt werden. Denn trotz allen Provokationen und einer hochemotionalen Situation, bewahrten die Rechten Ruhe und lieferten den gierigen Pressevertretern nicht die Bilder, die sie haben wollten.

Tatsächlich attackierten Linksextremisten mehrere Male die Polizei und versuchten auch – offenbar in maßloser Selbstüberschätzung – zur Gruppe der Nationalisten durchzudringen. Diese ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und skandierten weiter politische Parolen, während eine völlig überforderte Polizei Mühe hatte, die Situation zu beruhigen – oder das vielleicht auch garnicht wollte, denn ein Video der Situation belegt, wie nachlässig die meisten Beamten vorgingen und linke Straftaten in den wenigsten Fällen ahndeten. Wer weiß, ob es nicht einen internen Dienstbefehl gegeben hat, doch ein bisschen mehr Provokation zuzulassen, um wieder einmal gegen Rechte hetzen zu können: Die Filmer und Fotografen des politischen Gegners standen schließlich schon bereit und filmten ausnahmslos die friedlichen Nationalisten, statt Bilder von randalierenden Linksextremisten einzufangen. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Bilder, vor allem, wenn sie auch noch bewegt sind, sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Nachfolgend ein Video von der Abmarschphase, was sowohl die versuchten Angriffe auf den rechten Lautsprecherwagen zeigt, als auch den Rückweg von den Katharinentreppen in den Dortmunder Hauptbahnhof, bei dem die Polizei rechte Aktivisten schikanös kesselte, während drum herum ein Mob von Linksextremisten ungeniert agieren konnte und augenscheinlich selbst nach begangenen Straftaten nicht behelligt wird. Immerhin: Festzuhalten bleibt, dass die wenigen Pfeffersprayeinsätze der Polizei ausschließlich gegen Linksextremisten erfolgten – aber das werden die Massenmedien selbstredend verschweigen, denn damit lassen sich keine Schlagzeilen erzeugen.

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