Ruptly TV unterwegs mit dem Stadtschutz [Video]

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Exklusive Einblicke in die Arbeit der Aktivisten des Stadtschutzes von DIE RECHTE wurden am Donnerstag (21. August 2015) der Videoagentur Ruptly TV, einem Tochterunternehmen des russischen Staatssenders „Russia Today (RT)“, gegeben. Während Aktivisten der nationalen Bewegung Dortmunds die Zusammenarbeit mit deutschen Massenmedien kategorisch ablehnen, hat sich RT in der Vergangenheit neutral positioniert und Zuschauern objektive Einblicke gewährt, die zur eigenen Meinungsfindung beitragen, statt mit hetzerischen Artikeln im Stil von Springer und Co Schlagzeile machen zu wollen. Der Stadtschutz-Rundgang fand unter den Augen eines großen Aufgebotes von Zivilpolizisten statt, die sich offenbar davor fürchteten, dass eine breite Öffentlichkeit mit den Zuständen in unserer Stadt konfrontiert wird.

Bezeichnenderweise wurde versucht, die Aktivisten im Vorfeld einzuschüchtern und ihnen deutlich zu machen, dass es keinen Schritt ohne Polizeibegleitung geben würde. Tatsächlich ist dieses Vorgehen, wenn auch aus anderen Gründen, aber absolut begrüßenswert: DIE RECHTE versucht mit dem Stadtschutz-Projekt, Sicherheit in sozialen Brennpunkten zu schaffen, die von der Polizei (sowohl aus Mangel an Kräften, als auch aus Angst vor Konfliktsituationen) häufig gemieden werden. Wenn die Beamten erst durch die nationalen Aktivisten ermuntert werden, jene Viertel aufzusuchen, ist dies zwar traurig, aber durchaus eine effektive Möglichkeit, gezielt für eine Erhöhung der Polizeipräsenz zu sorgen. Welches Verhalten ein solches Bild der Polizei, die ihre Staatsbürger auf Schritt und Tritt überwacht, dem ausländischen Fernsehpublikum bietet, steht derweil auf einem ganz anderen Blatt.

Neben Präsenzaktionen im öffentlichen Personennahverkehr, führten die Aktivisten Rundgänge im westlichen Dortmunder Problemviertel Westerfilde und in der Nordstadt durch. Insbesondere in Westerfilde sorgte die Anwesenheit der Rechten für große Aufregung, vor allem im Problemwohnblock an der Speckestraße. Nachdem Aktivisten die osteuropäische Bevölkerung, die augenscheinlich den Sinti und Roma zugehörig sind, mit den Vorwürfen konfrontierten, die seitens der Nachbarschaft immer wieder erhoben werden und neben massiven Belästigungen auch eine Vermüllung des Viertels, sowie fortwährende Diebstähle im Nahbereich, beinhalten, wollten sich die angesprochenen Personen plötzlich von ihrer besten Seite zeigen und begannen, zuvor hinterlassen Müll wegzufegen oder Belästigungen einzustellen. Mit dem aufbauen unterschwelligen Drucks werden bereits Erfolge erreicht, die seitens der Behörden ausbleiben, weil schlichtweg der Wille fehlt, in dem unbequemen Viertel nennenswert aktiv zu werden.

Nachfolgend der Videozusammenschnitt von Ruply TV:



Weitere Informationen sind zudem auf der Internetseite von Ruply TV zu finden.

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