NRW

Lünen: 17-Jährige soll vor Asylheim vergewaltigt worden sein [ergänzt]

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Eigentlich konzentriert sich die Berichterstattung des „DortmundEchos“ auf das Dortmunder Stadtgebiet, doch angesichts des erschreckenden Vorfalls, der aus dem benachbarten Lünen bekannt wurde, wäre es falsch, das kollektive Schweigen mitzutragen: In der Nacht auf Sonntag (30. August 2015) soll ein 17-jähriges Mädchen an der Altstedder Straße im gleichnamigen Lüner Stadtteil von einer Ausländergruppe vergewaltigt worden sein, als sie sich auf dem Rückweg von einer Sommerfeier in einem Fitnessstudio befanden haben soll und das nahegelegene Asylheim passieren musste. Mindestens fünf Männer sollen das Mädchen demnach bedrängt, geschlagen und zum Oralverkehr gezwungen haben – nur der heftiger Gegenwehr des Opfers war es zu verdanken, dass weitere Erniedrigungen (größtenteils) verhindert werden konnten. Nach diesem schrecklichen Vorfall soll es allen Tätern gelungen sein, unerkannt zu entkommen, genaue Personenbeschreibungen liegen der Redaktion zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht vor. Erschreckend ist nicht nur, dass die Gewalt rund um das Asylcontainerdorf in Altstedde einen neuen Höhepunkt erfahren haben könnte, nachdem es dort in der Vergangenheit bereits zu Auseinandersetzungen gekommen war, sondern auch das Verhalten von Polizei und Presse, denen vorgeworfen wird, den Vorfall zu verschweigen.

Weder hat das Polizeipräsidium Dortmund, welches ebenfalls für den Bereich Lünen zuständig ist, eine Pressemitteilung zum Vorfall veröffentlicht (und unterlässt es somit, nach potentiellen Zeugen zu suchen), noch berichten die herkömmlichen Lokalmedien. Während die „Ruhr Nachrichten“ angesichts der aufgeheizten Situation im Hinblick auf die momentane Asyldebatte abgelehnt haben sollen, den politisch brisanten Vorfall zu veröffentlichen und weitere, gleichgeschaltete Medien, etwa der „Westdeutsche Rundfunk (WDR)“ in dieser Schweigespirale mitziehen, hat lediglich das kostenlose Blättchen „Stadtanzeiger“ angekündigt, in seiner Mittwochsausgabe den sexuellen Übergriff krimineller Ausländer zu thematisieren – wenngleich abzuwarten bleibt, ob dabei auch Ross und Reiter genannt werden oder, in vorauseilendem Gehorsam, nicht an den Utopien der Multikulti-Fanatiker gerüttelt wird. Insgesamt ist das Verhalten der Medien jedoch wenig verwunderlich: Der Bürger soll nicht sehen, was er nicht sehen darf. Ganz gleich, wie schwer die Vorfälle wiegen mögen.

Zu hoffen bleibt, dass diese Schweigespirale – wieder einmal – durch alternative Medien durchbrochen wird, um eine Gegenöffentlichkeit herzustellen und die Behörden, sowie die etablierten Massenmedien, zur eigenen Berichterstattung zu zwingen!

Ergänzung 1. September 2015, 17.30 Uhr:
Aus Polizeikreisen ist mittlerweile zu vernehmen, dass der Vorfall nicht aktenkundig ist und es in der Nacht auf Sonntag keinen Polizeieinsatz im Bereich der Altstedder Straße gegeben habe, der mit dem geschilderten Geschehen in Verbindung stehen könnte. Dies wirft die Frage auf, ob das Opfer den Gang zu den Beamten gescheut hat (etwa aus Scham) oder aber, ob der Vorfall gegebenenfalls weniger dramatisch gewesen sein könnte, als später geschildert. Die Behörde hat nun Ermittlungen eingeleitet und wird Zeugen vernehmen, wodurch mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Aufklärung des Geschehens erreicht wird. Auch die Redaktion des “DortmundEchos” ist weiter an der Sache dran und hofft, zwischen dem Dschungel von Gerüchten und (vermeintlich bestätigten) Meldungen gesicherte Informationen zu erhalten.

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